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		<title>Buchwelten</title>
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		<title>Die Stunden von Michael Cunningham (5/5)</title>
		<link>http://buchwelten.wordpress.com/2012/02/21/die-stunden-von-michael-cunningham-55/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 20:09:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>buchwelten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[. Erschienen als Taschenbuch im btb Verlag 224 Seiten Preis: 9,00 € ISBN:  978-3-442-72629-5 . Ein Tag, nur einige aneinandergereihte Stunden im Leben dreier Frauen, die zu völlig unterschiedlichen Zeiten leben aber dennoch miteinander verbunden sind. Da ist Virginia Woolf, die seelisch kranke und dennoch so hellwache Schriftstellerin, die im Jahre 1923 in einem Vorort von London [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=buchwelten.wordpress.com&amp;blog=16598933&amp;post=2004&amp;subd=buchwelten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Stunden-Roman/Michael-Cunningham/e63165.rhd"><img class="aligncenter" src="http://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila/162_72629_5074_xl.jpg" alt="" width="195" height="309" /></a></p>
<p style="text-align:center;">Erschienen als<br />
Taschenbuch<br />
im <a href="http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Stunden-Roman/Michael-Cunningham/e63165.rhd" target="_blank">btb Verlag</a><br />
224 Seiten<br />
Preis: 9,00 €<br />
ISBN:  978-3-442-72629-5</p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;">Ein Tag, nur einige aneinandergereihte Stunden im Leben dreier Frauen, die zu völlig unterschiedlichen Zeiten leben aber dennoch miteinander verbunden sind.</p>
<p style="text-align:justify;">Da ist Virginia Woolf, die seelisch kranke und dennoch so hellwache Schriftstellerin, die im Jahre 1923 in einem Vorort von London so langsam aber sicher zu Grunde geht. Sie lebt dort auf Anraten ihrer Ärzte und ihres treusorgenden Ehemannes, damit sie sich erholen kann, die Stimmen in ihrem Kopf sie in Frieden lassen und sie wieder gesund wird. An diesem Tag wird Virginia arbeiten, sie wird endlich wieder schreiben und sie hat den ersten Satz zu ihrem neuen Werk, das einmal &#8220;Mrs. Dalloway&#8221; heissen wird: &#8220;Mrs. Dalloway sagte, sie wolle die Blumen selber kaufen&#8221; &#8230;</p>
<p style="text-align:justify;">Da ist Laura Brown, Mutter und Ehefrau in den Nachkriegsjahren in Amerika, gerade schwanger mit ihrem zweiten Kind. Eine ruhige, in sich gekehrte Frau, die am liebsten den ganzen Tag in der Welt ihrer Bücher versinken möchte. Sie bemüht sich eine  gute Frau und Mutter zu sein, kann aber nicht aus ihrer Haut. Sie bleibt an einem Morgen einfach im Bett und nimmt das Buch &#8220;Mrs. Dalloway&#8221; von Virgina Wood zu Hand. Sie beginnt zu lesen &#8230;</p>
<p style="text-align:justify;">Da ist Clarissa Vaughn, selbständige Lektorin im New York der 90er Jahre. Sie lebt sein 10 Jahren in einer lesbischen Beziehung und kümmert sich aufopfernd um ihren Jugendfreund Richard, der schwer an Aids erkrankt ist. An einem schönen Junimorgen, sie ist mit den Vorbereitungen zu einer Party beschäftigt, die sie für Richard geben will, entscheidet Clarissa (Spitzname: Mrs. Dalloway) spontan die Blumen für die Party selber zu kaufen. Nach dem Einkauf schaut sie noch bei Richard in der Wohnung vorbei, eine eigene Welt in der es immer dunkel ist. Richard hat alle Fenster verhangen und sagt, er lebe nur noch für sie: Mrs. Dalloway. Er, der Schriftsteller der am Abend einen der begehrtesten Literaturpreise verliehen bekommt hat Clarissa damals diesen Namen gegeben &#8230;</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:center;"><strong>***</strong></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;">Diesen Roman habe ich gebraucht gekauft und eigentlich nur, damit ich bevor ich den gleichnamigen Film anschaue, das Buch gelesen habe. Es ist ein relativ dünnes Buch, mit seinen 224 Seiten hat aber soviel hochwertigen Inhalt zu bieten.</p>
<p style="text-align:justify;">Sicher hatte ich das Buch schnell gelesen, aber einfach mal so &#8220;durchfliegen&#8221; ist hier nicht möglich. Denn Cunningham schreibt in einem sehr hochwertigen, blumigen und hintergründigen Schreibstil. Es gibt lange, verschachtelte Sätze die immer wieder von den Gedankengängen der jeweiligen Protagonistin unterbrochen werden. Dennoch ist das Buch keineswegs schwierig zu lesen, man sollte es nur aufmerksam tun. Denn sonst überliest man vielleicht die Dinge zwischen den Zeilen, das schöne und wichtige, was der Autor aussagen will.</p>
<p style="text-align:justify;">Erfreue dich an dem was du hast, an dem was du siehst. Gehe mit offenen Augen durch dein Leben und geniesse es. Denn es kann schnell vorbei sein oder eine dir wichtige Person verlässt dich. Lebe das wesentliche in deinem Leben und tue einfach mal das, was du willst und nicht immer nur Dinge um anderen gerecht zu werden oder zu gefallen.</p>
<p style="text-align:justify;">Das Buch war stellenweise ziemlich traurig, zeigte aber auch immer wieder Mut und Stärke auf. Ich kann nicht einmal sagen, welche der  drei Frauen mir am sympathischsten war. Denn dazu waren sie dann einander doch zu verschieden, wobei sie sich gleichzeitig so ähnlich sind.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Roman beginnt im Jahre 1941, mit dem Selbstmord von Virginia Woolf. Dann wechselt die Handlung immer wieder zwischen den drei Handlungssträngen in den verschiedenen Jahren. Und mir ging es so, dass ich immer im jeweiligen Kapitel einer der Frauen unbedingt wissen wollte, wie es den anderen beiden ergeht.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Auflösung dessen, wie die Figuren miteinander verbunden sind und das Finale, das Ende was der Autor damit erschaffen hat ist absolut fantastisch gelungen. Wenn plötzlich klar wird wie diese drei Frauen aus den unterschiedlichsten Jahren untereinander verbunden sind, das hat Cunningham erstklassig niederschrieben.</p>
<p style="text-align:justify;">Als Quellen hat der Autor die Werke von Virginia Woolf herangezogen und u.a. eine Biografie, die ihr Neffe Quentin Bell geschrieben hat. Der übrigens im Roman eine (kleine) Rolle spielt. Ich habe nun wirklich Lust einmal etwas von Virginia Wood zu lesen. Sie scheint eine besondere, nachdenkliche, tragische Frau gewesen zu sein, die iher Zeit weit voraus war. Vielleicht wird es &#8220;Mrs. Dalloway&#8221; &#8230;</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Mein Fazit:</span> Volle Punktzahl 5 von 5 Sternen für diesen kleinen Roman, der so groß ist. Ein wunderbarer, gehobener Schreibstil, der dennoch nicht schwierig ist und einfach nur fesselt. Eine Lektüre die sehr viel vermittelt, man aufmerksam aber mit Freude lesen sollte und aus der der Leser eine Menge mit in den Alltag nimmt.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p>© Buchwelten 2012</p>
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	</item>
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		<title>Messerscharf von Silvia Kaffke (4,5 von 5)</title>
		<link>http://buchwelten.wordpress.com/2012/02/20/messerscharf-von-silvia-kaffke-45-von-5/</link>
		<comments>http://buchwelten.wordpress.com/2012/02/20/messerscharf-von-silvia-kaffke-45-von-5/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 18:27:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>buchwelten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[. Erschienen als Taschenbuch bei rororo 304 Seiten Preis: 8,99 € ISBN:  978-3-499-25679-0 . Barbara Pross ist ein perfektes Beispiel für Menschen, die von ganz oben nach ganz unten abstürzen. Sie war eine sehr erfolgsbesaitete BKA Ermittlerin, die als (in den Staaten geschulte) Profilerin in vielen Mordermittlungen absolut erfolgreich und von Kollegen und Vorgesetzten für ihren [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=buchwelten.wordpress.com&amp;blog=16598933&amp;post=1990&amp;subd=buchwelten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.amazon.de/Messerscharf-Silvia-Kaffke/dp/3499256797/ref=sr_1_3?ie=UTF8&amp;qid=1329761254&amp;sr=8-3"><img class="aligncenter" src="http://www.weltbild.de/media/ab/3/038/652/038.652.078.jpg" alt="" width="90" height="115" /></a></p>
<p style="text-align:center;">Erschienen als<br />
Taschenbuch<br />
bei <a href="http://www.rowohlt.de/buch/2905792" target="_blank">rororo</a><br />
304 Seiten<br />
Preis: 8,99 €<br />
ISBN:  978-3-499-25679-0</p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:medium;">Barbara Pross ist ein perfektes Beispiel für Menschen, die von ganz oben nach ganz unten abstürzen.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Sie war eine sehr erfolgsbesaitete BKA Ermittlerin, die als (in den Staaten geschulte) Profilerin in vielen Mordermittlungen absolut erfolgreich und von Kollegen und Vorgesetzten für ihren Instinkt und ihre Fähigkeiten sehr geschätzt war. </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:medium;">Doch die letzte Ermittlung hat sie zu einem seelischen Wrack gemacht, hat sie gefühlsmäßig zu sehr mitgenommen und sie hat sich für ein Jahr beurlauben lassen, in der Hoffnung sich zu erholen und wieder zu sich selbst zu finden.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:medium;">Doch ihr Plan geht nicht auf. Sie lässt sich gehen und ihre Wohnung verwahrlost zusehends. Dreckige Wäsche, nicht gespültes Geschirr und Barbara Pross kann sich nicht aufraffen irgendetwas an ihrer Situation zu ändern. </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:medium;">Das einzige was ihr noch zu gefallen scheint ist, draußen zu sein. Sie lebt in Frankfurt und es zieht sie immer wieder hinaus in die Strassen und vor allem zum Bahnhof, wo sie sitzt und die Menschen beobachtet: Obdachlose, Drogenabhängige und Stricher.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:medium;">Als sie wieder einmal am Hauptbahnhof rumhängt fällt ihr Blick zufällig auf eine Zeitung und die Schlagzeile „Mord in Düsseldorf“ zieht sie an. Einer spontanen Eingebung folgend kauft sie sich eine Zugfahrkarte nach Düsseldorf. Sie hat nichts dabei, nur die Klamotten die sie am Leibe trägt und ihr Portemonnaie mit ein wenig Geld darin. </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">In Düsseldorf angekommen weiß Barbara nun nicht, was sie eigentlich dort soll und natürlich auch nicht wo sie hin soll. Sie trifft die Obdachlose Doris, einst sorgende Mutter von zwei Kindern, die nun dem Suff erlegen ein Pennerdasein lebt. Doris nimmt Barbara mit in ihre Unterkunft. Sie ist sehr stolz darauf und Barbara darf niemandem davon erzählen. Nun, Barbara kennt sich in Düsseldorf nicht aus und es gibt auch niemanden dem sie etwas verraten könnte. Doris führt Barbara nach einem etwa einstündigen Fußmarsch in den Keller eines alten Bürogebäudes. Dort liegen Pappkartons auf dem Boden und es gibt Decken. Zumindest ist es trocken und halbwegs warm und da Barbara todmüde ist, schläft sie auch schnell ein. Als sie am nächsten Morgen aufwacht ist Doris verschwunden und ihr Portemonnaie dummerweise ebenfalls. Fein säuberlich aus der aufgetrennten hinteren Jeanstasche entwendet.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Barbara macht sich wieder auf den Weg und streift ziellos durch die Strassen, bis sie von einem plötzlichen Regenschauer überrascht wird. Nass bis auf die Knochen betritt sie eine Düsseldorfer Kneipe um sich aufzuwärmen. Der Zehnmarkschein reicht gerade noch für ein, zwei Tassen heißen Tee. </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Die billige Anmache eines Typen in ihrem Alter blockt sie ab, doch als der ruhige, ernste Mann einige Tische weiter ihr eine heiße Gulaschsuppe anbietet sagt sie nicht nein. Warum nicht? Sie weiß es nicht, der seltsame Mann, mit seiner stillen, ruhigen aber dennoch aufmerksamen und beobachtenden Art ist ihr sympathisch. Irgendetwas hat er an sich, dass ihr ein gutes, geborgenes Gefühl vermittelt. </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Während des Gespräches in der Kneipe stellt er sich ihr als Thomas Hielmann vor. Als er ihr anbietet mit zu ihr nach Hause zu gehen und dort zu übernachten, weil er ein Gästezimmer, Gästebett und vor allem eine heiße Dusche anzubieten hat, geht sie mit ihm. Warum tut sie das, sie weiß das in der Stadt ein Frauenmörder zugeschlagen hat und eigentlich müsste ihr Ermittlerinstinkt Alarm schlagen, doch das tut er nicht ….</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<h2 align="CENTER"><strong><span style="font-family:Arial, sans-serif;color:#800000;"><span style="font-size:medium;">****</span></span></strong></h2>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:medium;">Ich habe bislang ein Buch von Silvia Kaffke gelesen und das war ihr historischer Ruhrort-Krimi „Im roten Licht des Mondes“ und der hatte mir so gut gefallen, dass ich nun den Debütroman der Autorin zur Hand genommen habe.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:medium;">Und auch wenn einige böse Zungen behaupten mögen, es handle sich hierbei auch um einen historischen Krimi (es wird in DM bezahlt und es gibt keine Handys) bin ich der Meinung, dass dieses Werk die Neuauflage verdient hat und dennoch absolut zeitgemäß ist.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Es wird zwar noch auf die herkömmliche Art ermittelt, z.B. mit kopierten Ermittlungsakten aber es gibt sehr wohl schon einen Laptop, auch wenn der noch mit einem Modem im Internet unterwegs ist </span><span style="font-family:Wingdings;"></span><span style="font-family:Arial, sans-serif;">. Es ist mir während des Lesens nicht aufgefallen, das die mordernen technischen Hilfsmittel nicht vorhanden sind.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:medium;">Mir gefällt der Schreibstil der Autorin, der zwar einfach aber dennoch gut ausgearbeitet ist. Sie schafft es ihre Figuren lebensecht und greifbar zu charakterisieren. Da meine ich natürlich zuerst einmal die Protagonistin Barbara, deren Absturz und Leben als verwahrloste Ex-Ermittlerin gut beschrieben ist. Die Gedanken, Gefühle von Barbara und die Entwicklung ihrer Beziehung zu Thomas Hielmann hat Silvia Kaffke gut beschrieben. Ihre Sehnsucht nach Geborgenheit, nach einem wieder geregelten Leben und der Rückkehr in ihren Job. Auch wenn dies eher unbeabsichtigt geschieht, stellt sich heraus, dass Barbara ohne ihre Arbeit doch nicht leben kann und die Idee der Beurlaubung nicht so gut war, wie sie es dachte. </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Die Figur des Thomas Hielmann, der als zwielichtiger Mann mittleren Alters auftaucht und es sich angewöhnt hat, hilfsbedürftige Frauen mit nach Hause zu nehmen und ihnen eine gewisse Zeit ein ruhiges, angenehmes Leben bietet hat mir ebenso sehr gut gefallen. Die Hintergründe für sein Handeln, seine stille, unaufdringliche, angenehme aber exzentrische Art hat die Autorin auch sehr gut dargelegt. </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Nebenfiguren waren auch nicht oberflächlich oder zu wenig beschrieben, sondern wurden ihren Rollen in der Handlung absolut gerecht. Ich kann nicht von einer absoluten, knisternden, dramatischen Spannung sprechen, eher gab es das gesamte Buch hindurch eine ruhige, angenehme Stimmung. Auch wenn es natürlich einmal dramatische Szenen gab, doch diese haben mich während des Lesens nicht außer Atem gebracht. Vielmehr war mein Leser-Ermittler-Hirn wieder in vollem Einsatz und das hat wiederum großen Spaß gemacht. Bin ich auf der richtigen Fährte? Oder ist diese Lösung zu einfach? Habe ich etwas übersehen? Wenn ich mitgrüble und rätsle und in Lesepausen davon erzähle ist das ein Zeichen, dass mir ein Buch gefällt. </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:medium;">Für mich war es zusätzlich noch schon Teile der Orte zu kenne, ähnlich wie bei den Roman von Horst Eckert. Ich kenne den Kalkumer Wald zwischen Ratingen und Kaiserswerth und auch die Bezeichnung „Mörsenbroicher Ei“ kennt nicht jeder. </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:medium;">Eine Figur im Roman hat Düsseldorfer Platt gesprochen und ich finde, es ist der Autorin gut gelungen. Hier hat sie sicherlich ein wenig recherchiert. Es war sicherlich ein bisschen anstrengend zu lesen, das Düsseldorfer Platt ist schon recht extrem aber es wirkte nicht künstlich oder völlig doof, wie ich es in einem anderen Roman bei vermeintlichem norddeutschen Platt einmal gelesen hatte.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Das Cover des neu aufgelegten Taschenbuches ist relativ schlicht aber ansprechend und es ist nicht in weiß-rot gehalten, was mir gut gefällt.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Und die Figur Barbara Pross und ihre Arbeitsweise haben mir so gut gefallen, dass ich mir ihre weiteren Fälle bereits besorgt habe.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:medium;"><span style="text-decoration:underline;">Mein Fazit:</span> 4,5 von 5 Sternen für diesen Debüt Krimi aus den 90er Jahren, der trotz seiner fehlenden technischen Mittel und forensischen Beschreibungen dennoch Spaß gemacht hat und eher von den Protagonisten lebt, die nicht die typischen Ermittler sind.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Ich danke dem <a href="http://www.rowohlt.de/buch/2905792" target="_blank">Rowohlt Verlag (rororo)</a> für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p align="JUSTIFY">© Buchwelten 2012</p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p align="JUSTIFY">
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		<title>Mund zu Mund von Michael Kimball (5/5)</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 20:57:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>buchwelten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[. Erschienen als gebundene Ausgabe Diana Verlag 494Seiten ISBN:  978-3828400368 . Ellen Chambers, eine attraktive Mittdreißigerin ist hauptberuflich Lehrerin und züchtet in ihrer Freizeit Schafe. Gemeinsam mit ihrem Mann Scott lebt sie auf einer großen Farm etwas außerhalb des Ortes. Scott, mit dem sie seit ihrer Jugend zusammen ist, führt ein Haushaltswarengeschäft, das leider kurz [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=buchwelten.wordpress.com&amp;blog=16598933&amp;post=1987&amp;subd=buchwelten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Mund-zu-Michael-Kimball/dp/3828400361"><img class="aligncenter" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/21DKVXE097L._SL500_AA300_.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p style="text-align:center;">Erschienen als<br />
gebundene Ausgabe<br />
<a href="http://www.randomhouse.de/diana/verlag.jsp?men=1272&amp;pub=31000" target="_blank">Diana Verlag</a><br />
494Seiten<br />
ISBN:  978-3828400368</p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:large;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Ellen Chambers, eine attraktive Mittdreißigerin ist hauptberuflich Lehrerin und züchtet in ihrer Freizeit Schafe. Gemeinsam mit ihrem Mann Scott lebt sie auf einer großen Farm etwas außerhalb des Ortes. Scott, mit dem sie seit ihrer Jugend zusammen ist, führt ein Haushaltswarengeschäft, das leider kurz vor der Pleite steht. Von dem dynamischen Jungunternehmer, der er zur Zeit ihres Kennenlernens war, ist nicht mehr viel übrig geblieben. Immer öfter ist er früh angetrunken, Scott denkt der Alkohol würde seine Probleme lösen.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:large;">Die gemeinsame Tochter, Maureen, ist gerade einmal 17 Jahre alt und schwanger von Randy. Einem undurchsichtigen, arroganten, aufbrausenden Typen, der Ellen mehr als nur missfällt. Aber Maureen liebt ihn über alles und in die bevorstehende Hochzeit lässt sie sich nicht hereinreden, zumal Scott eine recht positive Einstellung zu dem zu seinem zukünftigen Schwiegersohn hat. </span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:large;font-family:Arial, sans-serif;">Während der Hochzeitsfeier von Maureen und Randy, die auf der elterlichen Farm stattfindet, taucht auf einmal ein junger Mann auf. Es stellt sich heraus, dass es Neal ist, der Neffe von Scott. Sohn seines verstorbenen Bruders.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:large;font-family:Arial, sans-serif;">Ellen kommen plötzlich lang vergrabene Erinnerungen wieder in ihr Bewusstsein. Denn vor vielen, vielen Jahren hat Ellen ihren Mann gemeinsam mit ihrer Schwägerin (Neals Mutter) im Schafzimmer erwischt. Ellen war wegen eines Sturms früher nach Hause gekommen um sich um die Schafe zu kümmern. Dieser Seitensprung hatte damals verheerende Folgen.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;font-size:large;">Auch wenn Ellen damals glaubte ihrem Mann verzeihen zu können, vergessen konnte sie ihm diesen Betrug nie.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:large;font-family:Arial, sans-serif;">Da Maureen nach der Hochzeit nicht mehr auf der elterlichen Farm lebt, sondern mit ihrem Ehemann in ein gemeinsames Haus eingezogen ist, überlegen Scott und Ellen nicht lange, als Neal ihnen anbietet einige Tage auf der Farm zu wohnen um die verfallene Scheune wieder aufzubauen. Er zeigt ihnen ein Foto, auf dem eine wunderbare, große Scheune zu sehen ist. Eben diese will er für seine Tante und Onkel auch bauen und zwar innerhalb von 12 Tagen.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:large;font-family:Arial, sans-serif;">In diesen 12 Tagen entwickelt sich zwischen Ellen und Neal eine Beziehung, die über die familiären Gefühle hinausgeht. Ellen fühlt sich immer mehr zu Neal hingezogen und auch ihr Neffe scheint dasselbe zu empfinden. Was in nächtlichen Fantasien beginnt wird nach und nach immer realer und greifbarer und schließlich können beide, trotz des Altersunterschiedes, nicht mehr widerstehen. Es gelingt ihnen nicht, die offensichtliche Anziehungskraft zu unterdrücken.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:large;font-family:Arial, sans-serif;">Als es während Reparaturarbeiten am Damm auf der Farm zu einem schrecklichen Unfall kommt, überschlagen sich plötzlich die Ereignisse. Familienmitglieder werden zu Verdächtigen, die Polizei ermittelt und die Gefahr, die </span><span style="font-family:Arial, sans-serif;font-size:large;">wie eine dunkle Wolke </span><span style="font-family:Arial, sans-serif;font-size:large;">über der Farm schwebt, wird immer größer …</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;"> .</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:large;"><strong>*****</strong></span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">. </span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:large;">Bestellt habe ich dieses Buch auf Empfehlung meines Lebensgefährten, da er während des Lesens immer wieder sagte „Das wäre ein Buch für dich“, „Das würde dir gefallen“ und „Die erotischen Szenen sind wahnsinnig gut geschrieben!“.<br />
Nun er kennt mich und das was ich gerne lese sehr gut und daher hatte er meine Neugierde geweckt und ich habe das Buch relativ schnell nachdem es eingetroffen war gelesen. Es lag nicht mal mehrere Wochen in meinem SUB, wo manch anderes Buch auch schon einmal Jahre darauf wartet gelesen zu werden.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;font-size:large;">Ich konnte mit dem Titel „Mund zu Mund“ und den beiden sich liebkosenden Steinfiguren auf dem Cover nicht viel anfangen und wusste mir nichts Wirkliches von der Handlung vorzustellen.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:large;font-family:Arial, sans-serif;">Die Bedeutung des Titels hat sich mir auch jetzt noch nicht eröffnet, ich denke mir natürlich was es bedeuten könnte, aber sicher bin ich mir nicht.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:large;font-family:Arial, sans-serif;">Die Geschichte beginnt ruhig und leise aber dennoch ist ein ständig greifbares Knistern spürbar. Im Laufe der Handlung entwickelt sich der Roman allerdings zu einem extrem spannenden Thriller mit sich immer wieder auftuenden Situationen und Erkenntnissen, die es mir sehr schwer gemacht haben, das Buch aus der Hand zu legen.<br />
Als kleiner Vergleich passt eventuell: Das Buch beginnt in einer Stimmung wie bei „Die Farm“ von John Grisham und entwickelt sich zu so etwas wie „Feind in meinem Bett“. Der Vergleich mag ein wenig hinken aber ich denke, er trifft es ganz gut.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:large;">Der Autor schreibt in einem sehr guten Schreibstil, wobei der nicht einmal extrem gehoben oder in besonders verschachtelten Sätzen geschrieben ist. Er hat es eher geschafft eine Atmosphäre zu schaffen, die das Buch wie einen Film erleben lässt. Ich habe den Wasserfall gehört, die Schafe und das frische Holz der Scheune gerochen und die Farm gesehen. </span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:large;">Die erotischen Szenen, die ich eben angesprochen habe, sind wirklich fantastisch geschrieben. Nicht extrem oder gar pornografisch. Einfach nur schön, leidenschaftlich, voller Gefühl und Elektrizität. Es ist erstaunlich wie ein Mann es schafft, die Gefühle, Wünsche und Gedanken einer Frau so zu Papier zu bringen. </span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:large;">Ich bin kein Mensch, der sich speziell erotische Literatur kauft, es aber natürlich auch mag solche Szenen zu lesen, wenn sie denn schön und sinnlich sind. Und das waren sie.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:large;"><br />
Gleichseitig steigt der Spannungsbogen immer wieder ein Stückchen weiter und die drohende Gefahr wächst immer mehr heran. </span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:large;">Wie Kimball die Charaktere ausgearbeitet hat, hier meine ich nicht nur die Protagonisten Ellen und Neal, sondern auch Scott oder die Tochter Maureen, war sehr gute Arbeit. Die dunklen Geheimnisse eines jeden, die nach und nach unerwartet ans Tageslicht kommen hätte ich nicht erwartet. </span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;font-size:large;">Überhaupt war die Handlung des Buches bis zum Schluss nicht vorhersehbar und eben dieser hatte es dann auch in sich. Der ist dann vielleicht nicht nach jedermanns Geschmack geschrieben aber für mich passte er in die Handlung und hat ein verdientes Finale geboten.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:large;font-family:Arial, sans-serif;">Für mich ist dieses Buch in die Abteilung meiner Lieblingsbücher gewandert. Ich werde es ganz bestimmt noch einmal lesen und ich kann ohne schlechtes Gewissen eine Leseempfehlung aussprechen.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:large;font-family:Arial, sans-serif;"><span style="text-decoration:underline;">Mein Fazit:</span> Volle 5 von 5 Punkten für einen Roman, voller Gefühl, Spannung, Gefahr und Dramatik, die eigentlich „nur“ eine leise, ruhige und farbenfrohe Familientragödie ist, für mich aber ganz klare Thrillerqualitäten besitzt.</span></p>
<p align="JUSTIFY"> <span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p align="JUSTIFY">© Buchwelten 18.02.2012</p>
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		<title>Buchwelten im Gespräch mit Michael Zandt</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 19:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>buchwelten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[.. Mit „HAPU – Teufel im Leib“ hat der Autor Michael Zandt seinen Debütroman veröffentlicht. Er ist im Candela Verlag als Taschenbuch erschienen und erzählt die Geschichte von HAPU, einer jungen Asartu-Frau. Asartu sind Nachfahren des Teufels, die unter uns Menschen leben. Heute stelle ich Michael Zandt einige Fragen zu seiner Arbeit, seinen Ideen und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=buchwelten.wordpress.com&amp;blog=16598933&amp;post=1961&amp;subd=buchwelten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#ffffff;">..</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;font-size:medium;">Mit „HAPU – Teufel im Leib“ hat der Autor Michael Zandt seinen Debütroman veröffentlicht. Er ist im Candela Verlag als Taschenbuch erschienen und erzählt die Geschichte von HAPU, einer jungen Asartu-Frau. Asartu sind Nachfahren des Teufels, die unter uns Menschen leben.</span></p>
<p style="text-align:justify;" align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;">Heute stelle ich Michael Zandt einige Fragen zu seiner Arbeit, seinen Ideen und seinen Plänen für die Zukunft.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><a href="http://buchwelten.files.wordpress.com/2012/02/marion-gallus-im-gesprc3a4ch-mit-rand-sergoe-script-picasa-text_phixr.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1978" title="Marion Gallus im Gespräch mit Rand Sergoe Script Picasa Text!_phixr" src="http://buchwelten.files.wordpress.com/2012/02/marion-gallus-im-gesprc3a4ch-mit-rand-sergoe-script-picasa-text_phixr.jpg?w=500&#038;h=265" alt="" width="500" height="265" /></a></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">..</span></p>
<p align="JUSTIFY"><em><strong><span style="font-size:medium;color:#800000;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Meine erste Frage bezieht sich auf deinen Debütroman „HAPU-Teufel im Leib“. Wie ist die Idee dazu entstanden? Warum sind es gerade die Nachfahren des Teufels geworden, die Du unter uns Menschen weilen lässt?</span></span></strong></em></p>
<h4 align="JUSTIFY">Die Asartu sind, wenn man so mag, der „teuflische“ Gegenentwurf zum von Gott geschaffenen Menschen. Abgesehen von ihrem ernährungsphysiologischen Makel und ihrem Äußeren aber unterscheiden sie sich kaum von uns.</h4>
<h4 align="JUSTIFY">Mich hat die Frage interessiert, wie wir wohl mit Wesen umgehen würden, die zwar die Mehrzahl unserer Träume, Sehnsüchte und Ängste teilen, sich aber, trotz ihrer Bemühungen, nur sehr bedingt in eine Gesellschaft wie die unsere integrieren lassen.</h4>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><em><strong><span style="font-size:medium;color:#800000;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Wie lange hast Du an dem Roman gearbeitet und wie schwer war der Weg einen Verlag zu suchen und dann zu finden?</span></span></strong></em></p>
<h4 align="JUSTIFY">Von der Idee bis zum fertigen Manuskript, hat es etwa ein Jahr gedauert. Schreiben ist bei mir eine Frage der Tagesform. Es gibt Zeiten, in denen ich recht viel, und Phasen in denen ich kaum eine Zeile zustande bringe.</h4>
<h4 align="JUSTIFY">Was die Verlagssuche angeht: Zuerst habe ich mein Glück bei einer auf unterhaltende Belletristik spezialisierten Literaturagentur versucht. Die beiden Damen dort haben mich nicht lange zappeln lassen und mir noch am selben Tag eine freundliche Standardabsage geschickt. Danach habe ich mich an einen Publikumsverlag gewandt. Der zuständige Lektor dort wollte mir zwar ein gewisses Talent nicht absprechen, bescheinigte mir aber gleichzeitig mit Hapu einen, dem potentiellen Leser, nur schwer vermittelbaren Charakter geschaffen zu haben.</h4>
<h4 align="JUSTIFY">Jedenfalls: Kleinere Verlage waren glücklicherweise für „Hapu“ zu interessieren. Nach einigen Irrungen und Wirrungen (ein Verlag ging in die Insolvenz, ein anderer stellte über Nacht alle Projekte ein) fand Hapu ihren Platz schließlich im Candela-Verlag.</h4>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#800000;"><em><strong><span style="font-size:medium;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Waren für HAPU viele Recherchen nötig? Wenn ja, wie sah diese Arbeit aus?</span></span></strong></em></span></p>
<h4 align="JUSTIFY">Wenn ich schreibe, laufen Wikipedia und Google im Hintergrund. Wann starb der Freiherr von Stein? Wie ist die politische Situation in Somalia? Wo ist in Köln der Straßenstrich? Alles Fragen, die mir das Netz heute viel schneller und zielführender beantworten kann als ein Lexikon.</h4>
<h4 align="JUSTIFY">Ich habe im Wesentlichen also über das Internet recherchiert. Daneben habe ich „Sinuhe der Ägypter“ von Mika Waltari gelesen um ein wenig Atmosphäre zu „atmen“.</h4>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><em><strong><span style="font-family:Arial, sans-serif;color:#800000;"><span style="font-size:medium;">Liest du privat selber viel? Wenn ja, welche Autoren und Genres bevorzugst du hierbei?</span></span></strong></em></p>
<h4 align="JUSTIFY">Am meisten beeindruckt mich derzeit die russische Phantastik. Vladimir Sorokin zum Beispiel. Den Österreicher Thomas Glavinic und den Amerikaner Stuart O’Nan schätze ich ebenfalls sehr. Weiter finden sich derzeit Franz Kafka, Markus Orths, Cormack McCarthy und Samuel Pepys auf meinem Büchertisch. Von den klassischen „Phantasten“ schätze ich besonders die Werke von E.A. Poe und Leo Perutz.</h4>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><em><strong><span style="font-family:Arial, sans-serif;font-size:medium;color:#800000;">Wie wichtig ist Dir die Musik. Findest Du auch darin Inspiration oder Anregungen für Deine Schreiberei? Begleitet sie Dich vielleicht sogar während Deiner Arbeit?</span></strong></em></p>
<h4 align="JUSTIFY">Ich liebe Musik, kann sie aber, wann immer ich mich konzentrieren möchte, leider nicht gebrauchen. Ich kann meine Aufmerksamkeit nur schwer teilen. Ich gehöre zu der Sorte Männer, die schon dann das Radio ausmachen muss, wenn sie nur rückwärts einparken möchte.</h4>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;"> .</span></p>
<p align="JUSTIFY"><em><strong><span style="font-size:medium;color:#800000;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Auf der Verlagsseite gibt es leider keine Vita über Dich. Ich konnte herausfinden, dass du verheiratet und Vater zweier Kinder bist. Wie steht deine Familie zu deinem Schreiben? Lässt sich das vereinbaren und sind sie evtl. sogar begeisterte Testleser?</span></span></strong></em></p>
<h4 align="JUSTIFY">Phantastik ist zwar nicht unbedingt das Genre indem meine Frau sich zuhause fühlt, doch ist sie mir trotzdem eine unverzichtbare Testleserin. Sie weist mich auf logische Fehler hin und verbessert meine Zeichensetzung regelmäßig soweit, dass ich mich meiner mangelnden Orthographietalente wegen dem Lektor, bzw. der Lektorin gegenüber nicht zu schämen brauche.</h4>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><em><strong><span style="font-size:medium;color:#800000;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Ich denke mir, dass Du noch einem Vollzeitjob nachgehst. Was ist Dein Beruf und wann findest Du die Zeit zum schreiben?</span></span></strong></em></p>
<h4 align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Ich schlafe selten länger als fünf oder sechs Stunden und nutze zum Schreiben daher gerne die morgendliche Stille</span><span style="font-family:Arial, sans-serif;">.</span><span style="font-family:Arial, sans-serif;"> Ja, ich habe einen Vollzeitjob. Ich bin diplomierter Verwaltungswirt und unter anderem für die Verteilung von Kindergartenplätzen zuständig.</span></h4>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><em><strong><span style="font-family:Arial, sans-serif;color:#800000;"><span style="font-size:medium;">Wie wichtig ist für dich als Autor das Internet? Nutzt Du es intensiv oder ist es eher ein notwendiges Übel?</span></span></strong></em></p>
<h4 align="JUSTIFY">Das Netz ist die einfachste und günstigste Möglichkeit sich rasch und umfassend zu informieren. Daher finde ich es auch wichtig Bewegungen wie „Stop Acta“ zu unterstützen. Das Netz hilft nicht nur mir als Autor, sondern der Verbreitung von Wissen überhaupt. Deshalb sollte es unreglementiert und frei sein<em>.</em></h4>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><em><strong><span style="font-family:Arial, sans-serif;font-size:medium;color:#800000;">Nun meine Standardfrage an meine Gesprächspartner: gibt es ein Ritual und/oder ein Maskottchen, dass dich beim Schreiben begleitet?</span></strong></em></p>
<h4 align="JUSTIFY">Zwar bin ich für kindlich-pathetische Anwandlungen mitunter durchaus empfänglich, aber wenn ich je ein Maskottchen besäßen hätte, wäre es vermutlich inzwischen in dem auf meinem Schreibtisch herrschenden Durcheinander aus Büchern, Aktenordnern und Briefen verloren gegangen.</h4>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><em><strong><span style="font-family:Arial, sans-serif;color:#800000;"><span style="font-size:medium;">Ich weiß, dass Du derzeit an der Fortsetzung zu HAPU, der Asartu, arbeitest. Wann können wir mit dem zweiten Teil rechnen? Und wird es eventuell auch mal ein Buch von Dir zu lesen geben, dass in einem anderen Genre angesiedelt ist? Einen Krimi oder eine Liebesgeschichte zum Beispiel?</span></span></strong></em></p>
<h4 align="JUSTIFY">Die Fortsetzung von „Hapu“ wird den Namen „Das schwarze Kollektiv“ tragen und im neuen „Art Skript Phantastik“-Verlag erscheinen. Vorab: Ich bewundere den Mut der jungen Dame, das Wagnis „Verlagsgründung“ einzugehen, und sich dann auch noch auf meine bescheidenen Talente stützen zu wollen. Ob das gut gehen wird, weiß ich nicht, aber ich werde in jedem Fall versuchen, die Erwartungen der frisch gebackenen Verlagschefin nicht zu enttäuschen.</h4>
<h4 align="JUSTIFY">Ob ich das Genre der Phantastik je verlassen werde? Wozu? Um einen Krimi zu schreiben? Da gibt es fraglos Bessere. Leute die einfach wissen, wie so ein Ding gestrickt sein muss um die Leute herzrasend bei der Stange zu halten. Davon einmal abgesehen, wüsste ich nichts zum Thema zu sagen, was nicht auch Columbo schon gesagt hätte.</h4>
<h4 align="JUSTIFY">Gut erzählte Liebesgeschichten dagegen mag ich. Aber dafür muss ich nicht das Genre wechseln.</h4>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><em><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:medium;">Ich danke Michael Zandt für das Gespräch und wünsche ihm alles Gute für seine weitere schriftstellerische Zukunft.</span></span></em></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:center;" align="JUSTIFY">Michael Zandt gibt es auch bei <a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=100003051993451&amp;sk=info" target="_blank">Facebook</a></p>
<p style="text-align:center;" align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:left;" align="JUSTIFY">© Buchwelten im Februar 2012</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/buchwelten.wordpress.com/1961/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/buchwelten.wordpress.com/1961/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/buchwelten.wordpress.com/1961/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/buchwelten.wordpress.com/1961/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/buchwelten.wordpress.com/1961/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/buchwelten.wordpress.com/1961/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/buchwelten.wordpress.com/1961/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/buchwelten.wordpress.com/1961/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/buchwelten.wordpress.com/1961/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/buchwelten.wordpress.com/1961/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/buchwelten.wordpress.com/1961/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/buchwelten.wordpress.com/1961/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/buchwelten.wordpress.com/1961/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/buchwelten.wordpress.com/1961/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=buchwelten.wordpress.com&amp;blog=16598933&amp;post=1961&amp;subd=buchwelten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Marion Gallus im Gespräch mit Rand Sergoe Script Picasa Text!_phixr</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Sommerhaus mit Swimmingpool von Herman Koch (4/5)</title>
		<link>http://buchwelten.wordpress.com/2012/02/10/sommerhaus-mit-swimmingpool-von-herman-koch-45/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 19:57:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>buchwelten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen 2012]]></category>
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		<description><![CDATA[. Erschienen als gebundene Ausgabe bei Kiepenheuer &#38; Witsch 352 Seiten Preis: 19,99 € ISBN:  978-3-462-04344-0 . Marc Schlosser ist ein sympathischer niederländischer Hausarzt der dafür bekannt und beliebt ist, sich für seine (meist aus der Kunstrichtung stammenden) Patienten viel Zeit zu nehmen. Zwanzig Minuten ist eine ganze Menge und dass der Arzt davon nur 5 [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=buchwelten.wordpress.com&amp;blog=16598933&amp;post=1942&amp;subd=buchwelten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3462043447/kiwi-verlag-21"><img class="aligncenter" src="http://media2.libri.de/shop/coverscans/148/14886242_14886242_xl.jpg" alt="" width="247" height="403" /></a></p>
<p style="text-align:center;">Erschienen als<br />
gebundene Ausgabe<br />
bei <a href="http://www.kiwi-verlag.de/videos-und-buchtrailer/portraet-herman-koch---sommerhaus-mit-swimmingpool/" target="_blank">Kiepenheuer &amp; Witsch</a><br />
352 Seiten<br />
Preis: 19,99 €<br />
ISBN:  978-3-462-04344-0</p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;">Marc Schlosser ist ein sympathischer niederländischer Hausarzt der dafür bekannt und beliebt ist, sich für seine (meist aus der Kunstrichtung stammenden) Patienten viel Zeit zu nehmen. Zwanzig Minuten ist eine ganze Menge und dass der Arzt davon nur 5 Minuten auf die medizinischen Diagnosen vergibt und den Rest der Zeit mit unauffälligem, seinen Patienten aber schmeichelnden Smalltalk füllt, fällt seiner <em>Kundschaft</em> nicht auf. Zumindest nicht im negativen Sinne.</p>
<p style="text-align:justify;">So gelangt auch der bekannte Schauspieler Ralph Meier in seinen Patientenstamm, der über Müdigkeit und Überarbeitung klagt. Die Männer freunden sich an, auch wenn Ralf Meier irgendetwas an sich hat, dass Dr. Schlosser beinahe schon abstößt.</p>
<p style="text-align:justify;">So kommt es schließlich dazu, dass Marc Schlosser gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern im Sommerurlaub in Frankreich einige Wochen im Sommerhaus mit Swimmingpool bei Ralph Meier, seiner Frau, seinem Sohn, einem befreundeten amerikanischen Regisseur und dessen jugendlicher Freundin verbringt.</p>
<p style="text-align:justify;">Nach der Rückkehr in die Niederlande wird der Schauspieler plötzlich und sehr schwer krank. Es geht soweit, dass Marc Schlosser als Arzt Sterbehilfe leistet. Nach seinem Tod entsteht dann der Verdacht, dass der Arzt anscheinend nicht unschuldig an dem schnellen und dramatischen Verlauf der Krankheit ist. Ursache für diese Aufdeckung ist die Obduktion, die in den Niederlanden nach dem Tod in Folge von Sterbehilfe routinemäßig durchgeführt wird.</p>
<p style="text-align:justify;">Hat Marc Schlosser wirklich etwas zu verbergen? Und wenn, was ist der Grund? Ist in jenem Sommer am Sommerhaus mit Swimmingpool irgendetwas schreckliches vorgefallen, dass ihn zu dieser Tat verleitet hat &#8230; ?</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;">Der niederländische Autor Herman Koch hat mit diesem Roman eine Geschichte geschrieben, die nicht nur Spass macht, sondern auch zum Nachdenken anregt.</p>
<p style="text-align:justify;">Seinen Protagonisten Marc Schlosser hat er sehr greifbar und real dargestellt. Wie er seine Einstellung zu seiner ärztlichen Tätigkeit, der Medizin, seinen Patienten und vor allen Dingen als Vater von zwei pubertierenden Töchtern und Ehemann dargestellt hat, war sehr gut geschrieben. Dass mir diese Seiten nicht immer sympathisch waren, macht die Person nur um so &#8220;echter&#8221;.</p>
<p style="text-align:justify;">Ein Vater der sich Gedanken um seine Kinder macht, gefiel mir sehr gut. Es ist schön, von solch fürsorglichen und liebevollen Vätern zu lesen. Er hat einerseits eine lockere Einstellung ihnen gegenüber, wacht aber andererseits  mit Argusaugen über sie.</p>
<p style="text-align:justify;">Auch die Art der Gespräche und Konfliktbewältigung zwischen Marc und seiner Frau hat der Autor sehr gut zu Papier gebracht. Dabei ist der Schreibstil nicht einmal besonders gehoben oder außergewöhnlich ausformuliert, sondern eher einfach und schlicht. Es schreibt relativ viel in der wörtlichen Rede, was dem <em>Dabei-Sein-Gefühl</em> in der Geschichte sehr zu Gute kommt.</p>
<p style="text-align:justify;">Auch die Verhaltensweisen und Reaktionen der beiden Mädchen, der Töchter von Marc Schlosser, gefielen mir gut. Wie die grosse Tochter sich immer mehr in sich selber zurückzieht, niemanden mehr an sich heran lässt und vor allem der Versuch der Eltern damit umzugehen, hat mich absolut angesprochen.</p>
<p style="text-align:justify;">Andere Figuren waren mir dagegen ein wenig zu flach und oberflächlich. Einige hiervon belegen in der Geschichte nur eine Nebenrolle, aber auch der Schauspieler Ralf Meier und dessen  Ehefrau , die an der Handlung einen großen Anteil haben, waren mir in ihren Charaktereigenschaften nicht tief genug dargestellt.</p>
<p style="text-align:justify;">Sehr gut gefallen haben mir die Passagen, in denen Marc Schlosser in Gedanken die Worte seines damaligen Professors Aaron Herzl Revue passieren lässt. Diese Textstellen haben mich oft zum Schmunzeln gebracht oder einfach einen guten Einblick in unsere menschliche Anatomie gegeben.</p>
<p style="text-align:justify;">In jedem Fall nimmt man dem Autor Herman Koch die Figur des Hausarztes tatsächlich ab. Man könnte meinen, er sei in seiner vorherigen Laufbahn selber medizinisch tätig gewesen. War er aber nicht. Herman Koch, geboren 1953 in den Niederlanden ist Komiker, Kolumnist, Fernsehmacher und vieles mehr. Es scheint, als sei er in seiner Heimat sehr bekannt. Mir hat sein Roman in jedem Fall so gefallen, dass ich weiteres von ihm lesen möchte und werde.</p>
<p style="text-align:justify;">Das Buch präsentiert der Verlag als gebundene Ausgabe mit einem knallroten Schutzumschlag, der eigentlich relativ schlicht ist aber dennoch absolut passend zur Geschichte ist.<br />
Die Kapitel sind relativ kurz gehalten, sodass man doch oft verführt ist eines mehr zu lesen als vorher geplant.<br />
Die Handlung beginnt in der Gegenwart und macht dann Zeitsprünge zurück in jenen Sommer in Frankreich. Diese Sprünge zwischen den Zeiten gestalten die Lektüre ebenso sehr kurzweilig.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Mein Fazit</span>: 4 von 5 Sternen für einen niederländischen Medizinerkrimi mit viel Gefühl, Spannung und Kitzel.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:center;">Ich danke</p>
<p>  <a href="http://www.bloggdeinbuch.de/" target="_blank"><img class="aligncenter" src="http://www.bloggdeinbuch.de/company_media/images/logos/BdB-logo-small2.jpg" alt="" width="142" height="64" /></a></p>
<p style="text-align:center;">   und dem Verlag</p>
<p style="text-align:center;"> <a href="http://www.kiwi-verlag.de/das-programm/einzeltitel/?isbn=978-3-462-04344-0" target="_blank"><img class="aligncenter" src="http://www.kiwi-verlag.de/images/basic/logo.jpg" alt="" width="110" height="102" /></a></p>
<p style="text-align:center;">für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.</p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:center;">Wer sich die Videoportäts zu Hermann Koch &#8211; Sommerhaus mit Swimmingpool</p>
<p style="text-align:center;">ansehen möchte, sollte einmal auf der <a href="http://www.kiwi-verlag.de/videos-und-buchtrailer/portraet-herman-koch---sommerhaus-mit-swimmingpool/" target="_blank">Verlagsseite </a>vobeischauen.</p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:left;">© Buchwelten 10.02.2012</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/buchwelten.wordpress.com/1942/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/buchwelten.wordpress.com/1942/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/buchwelten.wordpress.com/1942/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/buchwelten.wordpress.com/1942/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/buchwelten.wordpress.com/1942/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/buchwelten.wordpress.com/1942/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/buchwelten.wordpress.com/1942/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/buchwelten.wordpress.com/1942/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/buchwelten.wordpress.com/1942/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/buchwelten.wordpress.com/1942/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/buchwelten.wordpress.com/1942/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/buchwelten.wordpress.com/1942/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/buchwelten.wordpress.com/1942/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/buchwelten.wordpress.com/1942/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=buchwelten.wordpress.com&amp;blog=16598933&amp;post=1942&amp;subd=buchwelten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Buchwelten im Gespräch mit Silvia Kaffke</title>
		<link>http://buchwelten.wordpress.com/2012/02/06/buchwelten-im-gesprach-mit-silvia-kaffke/</link>
		<comments>http://buchwelten.wordpress.com/2012/02/06/buchwelten-im-gesprach-mit-silvia-kaffke/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 20:37:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>buchwelten</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Commissar Borghoff]]></category>
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		<description><![CDATA[. Silvia Kaffke, geboren 1962 und wohnhaft in Duisburg-Ruhrort, hat bereits mehrere Kriminalromane veröffentlicht. Ich bin zufällig auf die Autorin gestossen, als ich zur Vorbereitung des Interviews mit Horst Eckert auf seiner Facebook-Seite über den Begriff „Ruhrort-Krimi“ gestolpert bin. Mir hat der Roman „Im Roten Licht des Mondes“ so gut gefallen, dass ich erstens unbedingt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=buchwelten.wordpress.com&amp;blog=16598933&amp;post=1945&amp;subd=buchwelten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;" align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:medium;"><a href="http://www.rowohlt.de/autor/Silvia_Kaffke.2689050.html" target="_blank">Silvia Kaffke</a>, geboren 1962 und wohnhaft in Duisburg-Ruhrort, hat bereits mehrere Kriminalromane veröffentlicht.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;" align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:medium;">Ich bin zufällig auf die Autorin gestossen, als ich zur Vorbereitung des Interviews mit <a href="https://www.facebook.com/horsteckert?sk=info" target="_blank">Horst Eckert</a> auf seiner Facebook-Seite über den Begriff „Ruhrort-Krimi“ gestolpert bin.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;">Mir hat der Roman <a href="http://www.rowohlt.de/buch/Silvia_Kaffke_Messerscharf.2905792.html" target="_blank">„Im Roten Licht des Mondes“</a> so gut gefallen, dass ich erstens unbedingt mehr von Silvia Kaffke lesen will und zweitens einen Ausflug in meine alte Heimat <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ruhrort#Geschichte" target="_blank">Ruhrort</a> unternommen habe, um mir die Originalschauplätze noch einmal anzusehen.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;">Ich freue mich sehr, dass sich die absolut sympathische Autorin die Zeit für dieses Interview genommen hat.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><a href="http://buchwelten.files.wordpress.com/2012/02/marion-gallus-im-gesprc3a4ch-mit_silvia-kaffke-ohne-schrift.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1950" title="Marion Gallus im Gespräch mit_Silvia Kaffke ohne Schrift ..." src="http://buchwelten.files.wordpress.com/2012/02/marion-gallus-im-gesprc3a4ch-mit_silvia-kaffke-ohne-schrift.jpg?w=500&#038;h=188" alt="" width="500" height="188" /></a></p>
<p><span style="color:#ffffff;">..</span></p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><em><strong><span style="color:#003300;"><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;">Bislang sind vier Krimis zur BKA Profilerin Barbara Pross sowie mittlerweile zwei historische Kriminalromane um deine Protagonisten Lina Kaufmeister und Commissar Borghoff erschienen. </span><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;">Hast Du irgendwelche Ambitionen, Dich einmal einem anderen Genre zu widmen?</span></span></strong></em></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;">Ich spiele im Moment mit dem Gedanken, Steampunk zu schreiben. Aber auch da würde ich immer Krimielemente einfließen lassen.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;"><em><strong><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;">Du bist gebürtige Duisburgerin, allerdings im Stadtteil Meiderich aufgewachsen. Als Du 2005 nach Ruhrort gezogen bist, hast Du Dich nach eigener Aussage sofort in den Hafenstadtteil verliebt. Welchen besonderen „Flair“ hat Ruhrort für Dich?</span></strong></em></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;">Zwischenzeitlich habe ich auch in Wanheimerort, also in einem südlichen Stadtteil gewohnt, aber es zieht mich immer in den Norden mit seinen starken Kontrasten. Ruhrort ist neben der Innenstadt sicher der geschichtsträchtigste Teil von Duisburg. Hier sind sich Vergangenheit und Gegenwart in einer Weise nah, die einfach die Phantasie anregt. Der Hafen (der echte, nicht die Flaniermeile am Innenhafen), daneben alte Bausubstanz, viele klassizistische Häuser, von denen es nicht mehr viele in Duisburg gibt – Ruhrort ist so eine besondere Mischung aus St. Pauli und Ruhrpott, auch wenn es die legendäre Altstadt, früher das Vergnügungsviertel in Duisburg, seit Ende der 60er Jahre nicht mehr gibt. Aber in den Herzen der Ruhrorter lebt das noch. Deshalb hat auch der Bürgerverein die erste Stadtteil-Partnerschaft Deutschlands initiiert – mit St. Pauli.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;"><em><strong><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;">Waren es die alten Häuser und die Geschichte von Ruhrort, die dich auf die Idee brachten, einen historischen Krimi ausgerechnet dort handeln zu lassen?</span></strong></em></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;">Ganz klar: ja. Speziell die Fabrikstraße, wo eine ganze Häuserzeile aus den 1820ern unter Denkmalschutz steht und ein alter Brunnen rekonstruiert wurde, war sehr inspirierend. Das habe ich oft erzählt und das hat dazu geführt, dass es viele Pressefotos von mir auf der Fabrikstraße gibt.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><em><strong><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;color:#003300;">Ich habe gelesen, dass die Recherchearbeiten zum ersten Roman um Lina Kaufmeister (Das rote Licht des Mondes) sehr langwierig um umfangreich waren. Wie genau bist du hier vorgegangen. Ich habe von einer Führung im Haniel-Museum gelesen. Was hast du weiterhin unternommen, bist du z.B. regelmäßig an Originalschauplätzen gewesen?</span></strong></em></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;">Das Hanielmuseum war Inspiration pur. Hier steht zum Beispiel der Nachtstuhl, der im „Roten Licht“ keine geringe Rolle spielt. Es war auch nicht schwierig an Ruhrorter Fakten zu kommen – wer war Bürgermeister, wer waren die damaligen Pfarrer, gab es schon Straßenbeleuchtung, wo war das Rathaus usw. Wirklich schwierig war es, etwas über das Alltagsleben, besonders das der Frauen zu erfahren. Hier war meine Hauptquelle die Rhein- und Ruhrzeitung im Stadtarchiv. Es gab noch nicht viele Lokalnachrichten, aber bereits viele Anzeigen. Aus denen konnte man erfahren, was die Leute gegessen haben, welche Stoffe es gab, welche Bücher, wann der Zug vom Ruhrorter Bahnhof abfuhr. Die zweite Hauptquelle war ein Henriette-Davidis-Kochbuch. Kochbücher sind wahre Schätze der Kulturgeschichte, denn hier wird z.B. viel über Haushaltsführung geschrieben.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;"><em><strong><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;">Im Jahr 2000 ist dein erster Roman erschienen. Du hast Germanistik und Publizistik studiert. Hast Du bereits in jungen Jahren geschrieben und wie kam es zu der Entscheidung eine Veröffentlichung anzustreben?</span></strong></em></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;">Gerade ist mir beim Aufräumen eine Schülerzeitung aus dem Jahr 1976 in die Hände gefallen. Ich habe mich gar nicht mehr daran erinnert, aber damals, mit knapp 14 Jahren, hatte ich für die Zeitung den Beginn eines Fortsetzungskrimis geschrieben. Inzwischen kam mir wieder in den Sinn, dass es keine weiteren Fortsetzungen mehr gegeben hatte. Wenn ich mein Machwerk lese, denke ich auch, dass das gut so ist. <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Aber dieser Krimiversuch war ganz sicher nicht mein erster Schreibversuch. So um 1979 habe ich dann begonnen, Gedichte zu schreiben, bin in die Duisburger Szene eingetaucht und hatte auch einzelne Veröffentlichungen. Prosa habe ich erst wieder geschrieben, als ich einen Computer bekam, Fantasy, Science Fiction. Erst als ich Jacques Berndorfs ersten Eifel-Krimi „Eifel Blues“ entdeckte, kam mir die Idee, dass ich es auch mit einem Krimi versuchen könnte. Aber zunächst schrieb ich eine Weile unter Pseudonym abgeschlossene Romane für die Yellow Press. 1998 schrieb ich ein Buch, das bereits viele Krimielemente hatte und schickte es an meinen heutigen Agenten. Der fand es unverkäuflich, aber gut geschrieben und regte an, dass ich einen richtigen Krimi mit einer weiblichen Hauptfigur schreiben sollte und das war dann <a href="http://www.rowohlt.de/buch/Silvia_Kaffke_Messerscharf.2905792.html" target="_blank">„Messerscharf“</a>. Er brachte es bei Fischer in der renommierten Reihe „Die Frau in der Gesellschaft“ unter, in deren Unterhaltungszweig u.a. Eva Heller, Hera Lind und im Krimibereich Sabine Deitmer veröffentlicht wurden. Ich bin heute noch unheimlich stolz darauf, dass ich von der legendären Lektorin Ingeborg Mues ausgewählt worden bin – und glücklicherweise kann man das Buch nach der Neuveröffentlichung bei <a href="http://www.rowohlt.de/autor/Silvia_Kaffke.2689050.html" target="_blank">rororo </a>ja jetzt auch wieder lesen.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><em><strong><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;color:#003300;">Was sind deine Hobbys? Was macht Silvia Kaffke privat? Liest du selber gerne? Wenn ja, welche Autoren oder Genres bevorzugst du? Nähst Du vielleicht auch? <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </span></strong></em></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;">Ich habe lange Zeit fast nur Sachbücher gelesen, aber seit ich meinen e-Book-Reader habe, lese ich auch wieder zum Vergnügen. Dann aber nicht unbedingt Krimis, sondern sehr gern Fantasy, obwohl ich immer auf der Suche nach etwas bin, dass nicht von Elfen und Orks wimmelt und in dem nicht gerade der tumbe Junge ein großer Zauberer wird (Tolkien und Tad Williams haben zu den Themen eigentlich alles gesagt). Deshalb Steampunk, Gordon Dahlquists „Die Glasbücher der Traumfresser“ zum Beispiel. In den letzten paar Wochen habe ich meine Lieblings-Karl-May-Bücher neu gelesen, für den Kindle gibt es die Original-Versionen gratis, das war sehr interessant, man konnte manch Neues entdecken.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:medium;">Ansonsten singe ich in einer 60ties Girl Group, spiele gern mal Spielchen am PC und koche leidenschaftlich gern. Und dann ist da noch mein Engagement für Ruhrort, das seit Ruhr 2010 offizielles Kreativquartier ist und wo ganz viel Kultur „von unten“ gemacht wird. Ich bin im Verein Beathafen e.V., wir wollen mit eigenen Musikveranstaltungen ein bisschen an die große Zeit der Clubs in Ruhrort erinnern. Da gibt es 60ties Partys, aber auch Barockkonzerte, Klangperformances oder einen Vortrag über Geigenbau. </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><em><strong><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;color:#003300;">Wie wichtig sind Dir Lesungen. Findest du den persönlichen Kontakt und die Nähe zu Deinen Lesern wichtig oder stehst Du nicht so gerne in der Öffentlichkeit?</span></strong></em></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;">Ich bin eine kleine Rampensau. Bei Gesangsauftritten habe ich durchaus noch Lampenfieber, bei Lesungen nicht. Der Kontakt zum Publikum macht mir viel Spaß – vielleicht abgesehen von denen, die mir ein Manuskript zum Lesen aufdrängen möchten.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;"><em><strong><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;">Was sicher viele Fans interessiert ist, wie dein Autorinnenalltag aussieht. Schreibst Du mittlerweile hauptberuflich oder arbeitest Du abends nach Feierabend und am Wochenende?</span></strong></em></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;">Vom Schreiben kann ich nicht leben, gewöhnlich habe ich einen Brotjob, meist als Sekretärin. Im Moment bin ich allerdings arbeitslos und auf Jobsuche.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><em><strong><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;color:#003300;">Eine Frage zum Thema Redigieren/Überarbeiten: wie lange wartest Du, bis Du ein Manuskript zur Überarbeitung wieder zur Hand nimmst und … gefällt Dir diese Arbeit?</span></strong></em></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;">Ich redigiere relativ wenig. Ich gehe immer kurz über die letzten paar Seiten, die ich geschrieben habe, bevor es weitergeht. Zwischendurch arbeite ich die Korrekturen meiner Freundin Martina Peters ein. Und wenn das Buch fertig ist, gibt es noch einen Durchgang, bei dem ich den Text laut lese, dann fallen Wortwiederholungen, holprige Konstruktionen oder misslungene Dialoge am besten auf. Danach arbeite ich natürlich noch die Anmerkungen der Lektorin ein.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;"><em><strong><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;">Eine Frage die ich allen meinen Gesprächspartnern stelle: </span><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;">gibt es bei deiner Arbeit besondere Rituale und/oder ein Maskottchen, dass du während der Schreibarbeit in deiner Nähe brauchst?</span></strong></em></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;">Nein, keine Rituale. Wenn ich mich disziplinieren möchte, versuche ich, mindestens drei von „meinen“ Seiten – die sind etwas länger als Normseiten -, zu schaffen.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;"><em><strong><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;">Verrätst Du den Lesern Deine Einstellung zu Ebooks, Kindle &amp; Co? Hast du selber solch einen E-Reader oder bevorzugst Du noch das gute, alte Buch?</span></strong></em></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;">Vom Autorenstandpunkt ist da natürlich das Problem der gehackten Bücher. Es gibt ja leider eine ganze Gruppe von „kreativen“ Leuten, die Content im Web nicht für schützenswert halten und gern auf Kosten anderer kreativ sind. Schreiben ist harte Arbeit und dafür steht mir eine Entlohnung zu.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"><span style="font-size:medium;">Als Leserin besitze ich neben dem Kindle noch ein zweites eBook, um etwas unabhängiger von Amazon zu sein. Ich habe mich auch schon gegen ein Buch entschieden, weil es nicht als eBook erhältlich war. Ich schätze es ungemein, dass bei meiner neu erwachten Leselust sich jetzt nicht schon an die zwanzig neue Bücher bei mir stapeln und vermisse das „Buchgefühl“ überhaupt nicht, besonders nicht beim Kindle mit seiner brillanten e-Ink-Technik.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><em><strong><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;color:#003300;">Zuletzt möchte ich noch wissen: schreibst Du derzeit an einem neuen Roman? Wann können wir mit einem weiteren Werk von Dir rechnen und darfst Du schon ein bisschen darüber erzählen?</span></strong></em></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size:medium;font-family:Arial, sans-serif;">Ich schreibe derzeit noch nicht, denke aber, dass es bald losgeht und dass es höchstwahrscheinlich Steampunk sein wird.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:center;" align="JUSTIFY">Nähe Informationen zur Autorin finden sich auf:</p>
<p style="text-align:center;" align="JUSTIFY">    <a href="http://kaffkescrimes.blogg.de/" target="_blank">kaffkescrimes.blogg.de</a></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:center;" align="JUSTIFY">Die Rezension zu</p>
<p style="text-align:center;" align="JUSTIFY"><a href="http://buchwelten.wordpress.com/2011/12/09/das-rote-licht-des-mondes-von-silvia-kaffke-55/" target="_blank">&#8220;Das Rote Licht des Mondes&#8221;</a></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<h3 align="JUSTIFY"><em><span style="color:#003300;">Liebe Silvia, ich bedanke mich noch einmal für das Interview und die ausführlichen und ehrlichen Antworten Deinerseits. Ich wünsche Dir für deine Zukunft alles Gute und vor allem viele Ideen zu neuen Geschichten &#8230;</span></em></h3>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p align="JUSTIFY">© Buchwelten 06.02.2012</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/buchwelten.wordpress.com/1945/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/buchwelten.wordpress.com/1945/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/buchwelten.wordpress.com/1945/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/buchwelten.wordpress.com/1945/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/buchwelten.wordpress.com/1945/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/buchwelten.wordpress.com/1945/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/buchwelten.wordpress.com/1945/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/buchwelten.wordpress.com/1945/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/buchwelten.wordpress.com/1945/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/buchwelten.wordpress.com/1945/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/buchwelten.wordpress.com/1945/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/buchwelten.wordpress.com/1945/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/buchwelten.wordpress.com/1945/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/buchwelten.wordpress.com/1945/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=buchwelten.wordpress.com&amp;blog=16598933&amp;post=1945&amp;subd=buchwelten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Gastrezension: Die Weisse Frau &#8211; Eine Legende vom Schloß Ringenberg aus Hamminkeln von Wolfgang Brunner (5/5)</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 12:31:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>buchwelten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[. Erschienen als Taschenbuch im Verlag P &#38; B 426  Seiten Preis: 14,99 € ISBN:  978-3-940951-82-3 . Wolfgang Brunner, der sich als Schriftsteller nicht auf ein Genre eingrenzen lässt, hat sich nach seinen beiden Fantasy-Büchern (&#8216;Cryptanus I &#38; II&#8217;), einem Kinderbuch (&#8216;Kim Schepper und die Kinder von Marubor&#8217;) und dem Horror-Roman &#8216;Nachtzug&#8217;, in seinem neuen Roman einer [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=buchwelten.wordpress.com&amp;blog=16598933&amp;post=1933&amp;subd=buchwelten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.meineromane.wolfgangbrunner.com/4.html"><img class="aligncenter" src="http://www.wolfgangbrunner.com/resources/_wsb_389x549_WeisseFrauFront.jpg" alt="" width="272" height="384" /></a></p>
<p style="text-align:center;">Erschienen als<br />
Taschenbuch<br />
im <a href="http://www.verlagpb.de/index.html" target="_blank">Verlag P &amp; B</a><br />
426  Seiten<br />
Preis: 14,99 €<br />
ISBN:  978-3-940951-82-3</p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;">Wolfgang Brunner, der sich als Schriftsteller nicht auf ein Genre eingrenzen lässt, hat sich nach seinen beiden Fantasy-Büchern (&#8216;Cryptanus I &amp; II&#8217;), einem Kinderbuch (&#8216;Kim Schepper und die Kinder von Marubor&#8217;) und dem Horror-Roman &#8216;Nachtzug&#8217;, in seinem neuen Roman einer alten Legende aus seiner Wahlheimat Hamminkeln am Niederrhein zugewandt.</p>
<p style="text-align:justify;">Im dortigen Schloss Ringenberg wird von einer mysteriösen weißen Frau berichtet, die seit mehreren hundert Jahren in dem alten Gebäude spuken soll. Nun wäre dies ja nichts Ungewöhnliches; jede Burg, jedes Schloss hat ja bekanntlich ihr Gespenst. Aber was Wolfgang Brunner aus dieser einfachen Geschichte macht, ist fantastisch.</p>
<p style="text-align:justify;">Ein junger Student hat ein Kunststipendium im Schloss Ringenberg bekommen. Dem jungen Maler dient vor allem Edgar Ende als Vorbild. &#8211; (Im Roman wird öfter das Bild &#8216;Die Letzten&#8217; des surrealistischen deutschen Malers erwähnt. Das Bild ist meines Erachtens wirklich toll, und es lohnt sich auf jeden Fall, während des Lesens das Gemälde einmal im Internet anzuschauen.) &#8211; Schon nach wenigen Tagen erscheint dem Studenten mit dem Namen Dirk Friedemann die mysteriöse &#8216;weiße Frau&#8217; im Traum. In weiteren Träumen erfährt er mehr über die Hintergründe der Geschichte, und ich muss zugeben, es fiel mir manchmal schon ziemlich schwer, nicht weiter hinten im Buch zu &#8216;kiebitzen&#8217;. Aber die Gefahr war schnell vorüber, denn Wolfgang Brunner hält den Spannungsbogen so hoch, dass es schade gewesen wäre, etwas zu versäumen. Eine zarte Liebesgeschichte zwischen Dirk Friedemann und einer Mitstudentin fließt ebenfalls in die Geschichte ein und setzt in gewisser Weise auch einen Bogen zwischen Vergangenheit und Neuzeit.</p>
<p style="text-align:justify;">Beim Lesen habe ich mich in Schloss Ringenberg gleich wohlgefühlt. Brunner hat die Atmosphäre so geschickt eingefangen, dass ich manchmal das Gefühl hatte, die alten Treppen knarren zu hören oder den besonderen Geruch, den Burgen und Schlösser haben zu spüren. In den Traumsequenzen des Romans fühlte ich mich in eine ferne Vergangenheit zurückversetzt, die dank des Könnens des Autors vor meinem geistigen Auge entstand. Ich fand es toll mit Dirk Friedemann in die Geschichte einzutauchen, denn Wolfgang Brunner hat in die spannende Handlung immer wieder auch geschichtliche Hintergründe des 16. Jahrhunderts (die Geschichte des Schlosses geht bis in das frühe 13. Jahrhundert zurück) am Niederrhein eingewoben, und zwar so geschickt, dass der Leser weder den Spannungsfaden des Romans verliert, noch sich durch eine allzu trockene Geschichtsstunde gelangweilt fühlen würde.</p>
<p style="text-align:justify;">Als kleines Kuriosum (?) taucht in dem Roman übrigens in einer winzigen Nebenepisode der Protagonist des Romans &#8216;Nachtzug&#8217; Thomas Kassner mit seiner neuen Lebensgefährtin auf; eine Art &#8216;Alter ego&#8217; des Autors?</p>
<p style="text-align:justify;">Seit dem ersten &#8216;Cryptanus&#8217;-Roman, bin ich ein begeisterter Leser der Bücher Wolfgang Brunners. Dieses Buch aber hat mich ganz besonders begeistert. Als jemand, der sich sehr oft und sehr intensiv mit Geschichte beschäftigt, war es ein Erlebnis mehr über die Geschichte des Niederrheins zu erfahren (eine Gegend, die für mich eher ein weißer Fleck war und der ich mich nun, dank Wolfgang Brunner, ein bisschen mehr widmen werde), und gleichzeitig auf das Vorzüglichste und Spannendste unterhalten zu werden.</p>
<p style="text-align:justify;">In welches Genre würde ich den Roman einordnen? Er beinhaltet sowohl Geschichte, ein bisschen wohliges Gruseln und viel Spannung. Das Buch ist auch eine Liebeserklärung an seine Wahlheimat Hamminkeln. Aber eigentlich ist es ein Lied auf die Liebe, eine Liebe, die sich durch den ganzen Roman zieht, eine Liebe die stärker als der Tod ist. Diese Liebe wird von von Brunner sehr romantisch geschildert, ohne dabei je kitschig zu wirken.</p>
<p style="text-align:justify;">Das Buch aus dem Verlag P&amp;B aus Wangen ist sehr schön gestaltet. Das ansprechende Cover mit einer Illustration von Schloss Ringenberg hat mich sofort begeistert. Matthias V. Beckmann hat in dieser Zeichnung eine idyllische und gleichzeitig geheimnisvolle Atmosphäre geschaffen, die beim Betrachten Appetit darauf macht, das Buch aufzuschlagen und gleich mit dem Lesen anzufangen.</p>
<p style="text-align:justify;">Sowohl die spannende und gut geschriebene Geschichte und auch die attraktive Aufmachung des Buches bekommen von mir aus Überzeugung 5 Sterne. Ich freue mich schon auf die nächste Geschichte aus der &#8216;Feder&#8217; Wolfgang Brunners.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;">Geschrieben von<br />
Frank Olaf Paucker &#8220;FOP&#8221;<br />
01.02.2012</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/buchwelten.wordpress.com/1933/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/buchwelten.wordpress.com/1933/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/buchwelten.wordpress.com/1933/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/buchwelten.wordpress.com/1933/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/buchwelten.wordpress.com/1933/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/buchwelten.wordpress.com/1933/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/buchwelten.wordpress.com/1933/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/buchwelten.wordpress.com/1933/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/buchwelten.wordpress.com/1933/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/buchwelten.wordpress.com/1933/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/buchwelten.wordpress.com/1933/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/buchwelten.wordpress.com/1933/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/buchwelten.wordpress.com/1933/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/buchwelten.wordpress.com/1933/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=buchwelten.wordpress.com&amp;blog=16598933&amp;post=1933&amp;subd=buchwelten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>GROTESK! &#8211; Eine Genre &#8211; Anthologie (4/5)</title>
		<link>http://buchwelten.wordpress.com/2012/01/31/grotesk-anthologie-45/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 18:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>buchwelten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[. Erschienen als gebundene Ausgabe mit Leseband im Candela Verlag 277  Seiten Preis: 19,80 € ISBN:  978-3-942635-22-6 . GROTESK! ist eine Anthologie bestehend aus 22 Geschichten, geschrieben von 19 Autoren. Es gibt die unterschiedlichsten Handlungen, kurzes und knappes und langes, verschachteltes. Wie der Name schon sagt, sind die Geschichten im Genre der Groteske angesiedelt. Ein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=buchwelten.wordpress.com&amp;blog=16598933&amp;post=1918&amp;subd=buchwelten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://www.candelaverlag.de/.media/630104733605.png" alt="" width="122" height="200" /></p>
<p style="text-align:center;">Erschienen als<br />
gebundene Ausgabe mit Leseband<br />
im <a href="http://www.candelaverlag.de/shop/catalog/details?sessid=ErTQCoSf9lP8QlJpyWQruDzjduBQ06EcoZiRD9YyEUUHe1NhKvoB4ZV9bR12hbyn&amp;shop_param=aid%3D107001%26" target="_blank">Candela Verlag</a><br />
277  Seiten<br />
Preis: 19,80 €<br />
ISBN:  978-3-942635-22-6</p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;">GROTESK! ist eine Anthologie bestehend aus 22 Geschichten, geschrieben von 19 Autoren. Es gibt die unterschiedlichsten Handlungen, kurzes und knappes und langes, verschachteltes.</p>
<p style="text-align:justify;">Wie der Name schon sagt, sind die Geschichten im Genre der Groteske angesiedelt. Ein Bereich in der Literatur, der nicht leicht zu definieren ist. Um herauszufinden, was genau sich hinter dem Begriff verbirgt, sollte man einfach dieses Buch zur Hand nehmen und sich überraschen lassen.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Geschichten sind alle völlig unterschiedlich und von &#8220;absolut schräg&#8221; über &#8220;zum schmunzeln&#8221; bis hin zu &#8220;leider erschreckend wahr&#8221; angesiedelt.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#800000;"><strong>***</strong></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;">Ich wusste bei dieser Antholgie nicht wirklich was mich erwartet. Unter <em>grotesk</em> stellte ich mir vor: anders, etwas abgedreht und vielleicht gegen die &#8220;Norm&#8221;. Nach der Lektüre dieser 22 Geschichten fühlte ich mich in der Vermutung/Erwartung auch bestätigt.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich bin kein wahrer Fan von Anthologien, weil ich mich eigentlich lieber in die Handlung eines ganzens Romans fallen lasse. Ich möchte die Figuren, Protagonisten kennenlernen, ihnen zur Seite stehen und mit ihnen ihre Geschichte erleben.</p>
<p style="text-align:justify;">Doch auch hier war dies möglich und ich habe das Lesen als kurzweilige Unterhaltung empfunden, die aber sehr wohl auch zum Nachdenken angeregt hat. Hier war es ganz besonders die Geschichte &#8220;Taubstummengasse&#8221;.</p>
<p style="text-align:justify;">Aber auch Geschichten, die übergewichtige Frauen unter einer Schicht von Bonbonpapieren verschwinden lassen oder einem Mann, der  sich durch die Liebe zu seinen Tapeten selber eintapeziert, haben mir gut gefallen.</p>
<p style="text-align:justify;">Da gibt es weiterhin einen Mann der wochenlang an einer ausgefallenen, roten Ampel steht und Tagebuch führt, wer über die rote Ampel geht sowie einen Ehemann, der nach seiner Pensionierung in der ehelichen Wohnung einen Staat gründet, gemeinsam mit seiner Frau, die wiederum einfach nur denkt &#8220;Der hat einen Knall!&#8221;. Ach, zu diesem Thema gibt es auch eine Story.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Schreibstile der verschiedenen Autoren sind wie die Längen der Geschichten absolut vielseitig und unterschiedlich. Die eine ist einfach und kurz und knapp ausformuliert. Die andere ist in langen, verschachtelten Sätzen geschrieben und in einem philosophischen Text geschrieben.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Geschichten werden vom <a href="http://www.candelaverlag.de/" target="_blank">Candela Verlag</a> in einer sehr schönen, gebundenen Ausgabe mit Leseband präsentiert. Die Aufteilung der einzelnen Geschichten innerhalb der Buchdeckel ist sehr ansprechend. Jede beginnt auf einer rechten Seite, was optisch einfach schön wirkt. Es entsteht keinerlei Eindruck von Seiteneinsparung.</p>
<p style="text-align:justify;">Weiterhin gibt es ein ausführliches Nachwort sowie im Anhang die Viten aller beteiligten Autoren, mit interessanten Informationen. Ich habe gesehen, dass einige österreichische Schreiber dabei sind.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Schutzumschlag ist in einem dunklen Antrazit gehalten und hat als Aufhänger nur zwei Augen, die durch einen Spalt schauen. Mir gefällt es sehr gut und die rückwärtige Inhaltsangabe ist im Blocksatz sehr übersichtlich.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Mein Fazit:</span> 4 von 5 Sternen für eine lesenswerte Sammlung von Geschichten aus einem Genre, welches sich eher in einer Nische der Literatur aufhält, aber dennoch ein großes,  kurzweiliges Lesevergnügen bereitet.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;">Herausgegeben mit viel Einsatz und Herzblut von <a href="http://www.textzuechterei.de/autor.html" target="_blank">Jan-Eike Hornauer</a> ( &lt;&#8212; Klick zur Homepage)</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="text-decoration:underline;color:#800000;"><strong>Inhaltsverzeichnis / Mitwirkende Autoren:</strong></span></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.autor-michael-kramer.de/" target="_neu">Michael Kramer</a> – <em>Der Gast und sein Mörder</em><br />
Stefanie Kißling – <em>Liebe an der Wand</em><br />
Dirk Röse – <em>Night-Flight to the Stars</em><br />
Peter R. Bolech – <em>Der letzte Spalt</em><br />
Julia Werner – <em>Jenseits der Mauern</em><br />
<a href="http://www.arndmoritz.de/" target="_neu">Arnd Moritz</a> – <em>Seinsgrau</em><br />
<a href="http://www.lyramada.de/" target="_neu">Karin Jacob</a> – <em>Menschenhaar</em><br />
<a href="http://www.textzuechterei.de/autor.html" target="_neu">Jan-Eike Hornauer</a> – <em>Die Auferstehung</em><br />
Raphaela Edelbauer - –<em> Eine frühe Angstvorstellung</em><br />
<a href="http://www.fair-gefischt.de/" target="_neu">Matthias Kröner</a> – <em>Alle haben einen Knall</em><br />
<a href="http://lichtkegeln.blogspot.com/search/label/Steve%20Ku%C3%9Fin" target="_neu">Steve Kußin</a> – <em>Aufzeichnungen eines wohlanständigen Bürgers</em><br />
Beja C. Garduhn – <em>Die Kür des Siegers</em><br />
<a href="http://www.der-darer.net/" target="_neu">Harald Darer</a> – <em>Ein Hundeleben</em><br />
Ulf Großmann – <em>Imperium in imperio</em><br />
Karsten Beuchert – <em>Das Ei </em><br />
<a href="http://www.fair-gefischt.de/" target="_neu">Matthias Kröner</a> – <em>Die Riesenratte</em><br />
<a href="http://augenfisch.blogspot.com/" target="_neu">Gabriele Behrend</a> – <em>Vulcaniella Pomposella </em><br />
Mimi Awono –<em> Unsicherheit</em><br />
Margarete Karetta – <em>Irritationen</em><br />
<a href="http://www.arndmoritz.de/" target="_neu">Arnd Moritz</a> – <em>Rahmensprung</em><br />
<a href="http://www.textzuechterei.de/autor.html" target="_neu">Jan-Eike Hornauer</a> – <em>Sechs aus Neunundvierzig </em><br />
Werner Vogel –<em> Taubstummengasse </em></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;"><em>niella Pomposella </em><br />
Mimi Awono –<em> Unsicherheit</em><br />
<em>vierzig </em><br />
Werner Vogel –<em> Taubstummengasse </em></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;">Ich danke dem <a href="http://www.candelaverlag.de/" target="_blank">Candela Verlag</a> für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;">© Buchwelten 2012</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/buchwelten.wordpress.com/1918/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/buchwelten.wordpress.com/1918/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/buchwelten.wordpress.com/1918/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/buchwelten.wordpress.com/1918/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/buchwelten.wordpress.com/1918/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/buchwelten.wordpress.com/1918/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/buchwelten.wordpress.com/1918/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/buchwelten.wordpress.com/1918/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/buchwelten.wordpress.com/1918/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/buchwelten.wordpress.com/1918/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/buchwelten.wordpress.com/1918/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/buchwelten.wordpress.com/1918/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/buchwelten.wordpress.com/1918/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/buchwelten.wordpress.com/1918/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=buchwelten.wordpress.com&amp;blog=16598933&amp;post=1918&amp;subd=buchwelten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Der Sog von Stephen M. Irwin (5/5)</title>
		<link>http://buchwelten.wordpress.com/2012/01/30/der-sog-von-stephen-m-irwin-55/</link>
		<comments>http://buchwelten.wordpress.com/2012/01/30/der-sog-von-stephen-m-irwin-55/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 18:13:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>buchwelten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[. Erschienen als Taschenbuch bei Blanvalet 544 Seiten Preis: 8,95 € ISBN:  978-3-442-37575-2 . Nicholas (Nick) Close ist gebürtiger Australier, lebt aber jedoch die letzten Jahren in London. Dort hat er gemeinsam mit seiner jungen Ehefrau Cate ein alte Wohnung angemietet, die sie gemeinsam zu einem kleinen Kuschelnest gestalten wollen. Doch während der Renovierungsarbeiten geschieht ein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=buchwelten.wordpress.com&amp;blog=16598933&amp;post=1915&amp;subd=buchwelten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila/243_37575_98583_xl.jpg" alt="" width="195" height="286" /></p>
<p style="text-align:center;">Erschienen als<br />
Taschenbuch<br />
bei <a href="http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Der-Sog-Thriller/Stephen-M-Irwin/e340605.rhd?coverMode=Y" target="_blank">Blanvalet</a><br />
544 Seiten<br />
Preis: 8,95 €<br />
ISBN:  978-3-442-37575-2</p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;">Nicholas (Nick) Close ist gebürtiger Australier, lebt aber jedoch die letzten Jahren in London. Dort hat er gemeinsam mit seiner jungen Ehefrau Cate ein alte Wohnung angemietet, die sie gemeinsam zu einem kleinen Kuschelnest gestalten wollen. Doch während der Renovierungsarbeiten geschieht ein Unglück, dass Nicks Leben völlig verändert.<br />
Eigentlich geht nur das Schleifpapier aus und Nick will in den nächsten Baumarkt fahren um Nachschub zu besorgen. Dummerweise nimmt er das Motorrad, weil der PKW extrem zugeparkt ist.</p>
<p style="text-align:justify;">Als Nick auf der Fahrt einen Unfall hat und Cate per Telefon benachrichtigen möchte, stürzt sie in den Moment in welchem sie das Telefon erreichen will von der Leiter und schlägt auf dem Wannenrand auf. Sie bricht sich das Genick und stirbt.</p>
<p style="text-align:justify;">Von diesem Moment an ist nichts mehr wie es war. Nicholas leidet unter Selbstvorwürfen, extremen Kopfschmerzen und zieht sich immer mehr zurück. Das schlimmste jedoch ist, dass er plötzlich Geister sieht. Besser gesagt, er sieht ihren Tod, sieht sie sterben. Und das immer und immer wieder. In einer Endlosschleife sieht er Menschen, die z.B. auf der Straße überfahren werden und auch seine geliebte Cate immer wieder von der Leiter stürzen.</p>
<p style="text-align:justify;">Nick sieht den einzigen Ausweg darin, zurück nach Hause zu gehen. Wieder nach Australien in seine Heimatstadt Tullong. Doch auch dort warten schlimme Erinnerungen auf ihn. Im Alter von 10 Jahren hat er dort seinen besten Freund Tristam verloren. Damals wurden sie von einem Mann in den unheimlichen Wald gedrängt und nach dem die Jungen sich trennten, hat Nick Tristam nie wieder lebend gesehen.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Wald ist auch nach so vielen Jahren noch genauso düster und vor allem unangetastet wie in seiner Kindheit. Nie wurde er gerodet und als Bauland verwendet und auch heute noch strahlt der Wald die seltsame, ungreifbare Gefahr aus. Dieser Ort scheint ein schreckliches Geheimnis zu wahren und Nick wird magisch von ihm angezogen.</p>
<p style="text-align:justify;">Als Nick kurz nach seiner Heimkehr Zeuge wird, wie ein weiteres Kind in dem Wald verschwindet und einige Tage später seine Leiche gefunden wird kann Nick nicht anders. Er muss dem dunklen Geheimnis auf die Spur kommen, er wird von diesem dunklen Wald angezogen, wie von einem Sog &#8230;</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:center;"><strong><span style="color:#003300;">***</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;">Ich habe mir das Buch mit einem Gutschein gekauft. Der Klappentext machte mich neugierig und da es sich um ein Debüt handelte, habe ich zugegriffen.</p>
<p style="text-align:justify;">Kurz und knapp: ein fantastisches Buch. Fesselnd und spannend von der ersten bis zur letzten Seite! Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er war sehr detailgetreu und bildlich. Hier möchte ich einfach ein kleines Beispiel bringen:</p>
<p style="text-align:justify;"><em>&#8220;Seine Beine stießen an dicht mit Moos bewachsene Wurzeln. Krakelige Zweige zerkratzten sein Gesicht, und dunkle, stechende Blätter klatschten ihm an den Kopf. Parasitenranken, dick wie Handgelenke und mit grauem Pilz gesprenkelt, ringelten sich wie gestürzte Fragezeichen, lauernd und würgebereit. Die breiten, gestreiften Stämme einheimischer Ulmen und alter Feigen waren nur eine Armspanne entfernt, und das Blätterdach darüber wurde immer dichter, bis es fast wie ein Festkörper war und nur winzige Himmelssaphire in die smaragdgrüne Düsternis darunter blinkten.&#8221;</em></p>
<p style="text-align:justify;">In dieser Art und Weise zieht sich der Stil des Autors durch das ganze Buch. Die Ausarbeitung der Charaktere war sehr greifbar und genau. Nick, den Protagonisten, zeichnet eine traurige Einsamkeit, ein verbissener Ehrgeiz und ein ehrliches Wesen aus.</p>
<p style="text-align:justify;">Seine Mutter ist eine sehr misstrauische, skeptische Person. Sie ist in sich gekehrt, kann nicht aus ihrer Haut heraus und kämpft täglich mit und gegen ihre eigenen Emotionen.</p>
<p style="text-align:justify;">Suzette, Nicks Schwester, ist eine offene, lebenslustige Person, die die Sorgen und Vermutungen ihres Bruders sehr ernst nimmt und ihn in seinen Nachforschungen voll und ganz unterstützt. Etwas das der Protagonist selber von seiner Schwester niemals erwartet hätte.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Autor hat den Spannungs- und Auflösungsbogen der Handlung gut gesponnen und die Recherchen, die zur Aufklärung beitragen waren sehr interessant und geschickt miteinander verwoben.</p>
<p style="text-align:justify;">Dieser Roman ist für mich ein Mystery-Thriller, den ich kaum aus der Hand legen konnte und daher ein absolut gelungener Debüt Roman. Ich kann ihn sehr empfehlen, möchte aber eine Kleinigkeit anmerken:</p>
<p style="text-align:justify;">Leser mit einer Spinnenphobie, die diese haarigen Krabbeltiere auch gelesen nicht ertragen können, sollten sich überlegen das Buch zur Hand zu nehmen.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;">Mein Fazit:</span> 5 von 5 Sternen für ein sehr gutes geschriebenes, fesselndes und spannendes Thriller-Werk der anderen, düsteren Art.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;">© Buchwelten 2012</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/buchwelten.wordpress.com/1915/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/buchwelten.wordpress.com/1915/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/buchwelten.wordpress.com/1915/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/buchwelten.wordpress.com/1915/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/buchwelten.wordpress.com/1915/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/buchwelten.wordpress.com/1915/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/buchwelten.wordpress.com/1915/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/buchwelten.wordpress.com/1915/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/buchwelten.wordpress.com/1915/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/buchwelten.wordpress.com/1915/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/buchwelten.wordpress.com/1915/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/buchwelten.wordpress.com/1915/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/buchwelten.wordpress.com/1915/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/buchwelten.wordpress.com/1915/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=buchwelten.wordpress.com&amp;blog=16598933&amp;post=1915&amp;subd=buchwelten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Demnächst in diesem &#8220;Theater&#8221;</title>
		<link>http://buchwelten.wordpress.com/2012/01/28/demnachst-in-diesem-theater/</link>
		<comments>http://buchwelten.wordpress.com/2012/01/28/demnachst-in-diesem-theater/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 19:22:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>buchwelten</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Irene Stratenwerth]]></category>
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		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Piper]]></category>
		<category><![CDATA[Ralf Isau]]></category>
		<category><![CDATA[Silvia Kaffke]]></category>

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		<description><![CDATA[. Die nächsten 10 Bücher die ich lesen möchte,  habe ich (auch für mich selbst) einmal zusammengestellt. Eine Mischung aus verschiedenen Genres, von den unterschiedlichsten Autoren und aus alt und neu. Es sind einige Rezensionsexeplare dabei, viele aus meinem eigenen SUB. Ich freue mich auf jedes davon: . 1. Herman Koch &#8211; Sommerhaus mit Swimming-Pool [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=buchwelten.wordpress.com&amp;blog=16598933&amp;post=1907&amp;subd=buchwelten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;">Die nächsten 10 Bücher die ich lesen möchte,  habe ich (auch für mich selbst) einmal zusammengestellt. Eine Mischung aus verschiedenen Genres, von den unterschiedlichsten Autoren und aus alt und neu.</p>
<p style="text-align:justify;">Es sind einige Rezensionsexeplare dabei, viele aus meinem eigenen SUB.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich freue mich auf jedes davon:</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.kiwi-verlag.de/das-programm/einzeltitel/?isbn=978-3-462-04344-0" target="_blank">1. Herman Koch &#8211; Sommerhaus mit Swimming-Pool</a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.amazon.de/Mund-zu-Michael-Kimball/dp/3828400361/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1327777179&amp;sr=1-1" target="_blank">2. Michael Kimball &#8211; Mund zu Mund</a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.rowohlt.de/buch/2905792" target="_blank">3. Silvia Kaffke &#8211; Messerscharf</a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Stunden-Roman/Michael-Cunningham/e63165.rhd" target="_blank">4. Michael Cunningham &#8211; The Hours</a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.rowohlt.de/buch/Irene_Stratenwerth_Im_wilden_Osten_dieser_Stadt.2986468.html" target="_blank">5. Irene Stratenwerth &#8211; Im wilden Osten der Stadt</a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.ullsteinbuchverlage.de/ullsteintb/buch.php?id=15408&amp;page=buchaz&amp;sort=&amp;auswahl=&amp;pagenum=1" target="_blank">6. Dennis Lehane &#8211; Shutter Island</a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.droemer-knaur.de/buecher/Closer.188497.html?ansicht=pressestimmen" target="_blank">7. Don Cortez &#8211; Closer</a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.kiwi-verlag.de/das-programm/einzeltitel/?isbn=978-3-462-03699-2" target="_blank">8. Bret Easton Ellis &#8211; American Psycho</a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.piper-verlag.de/fantasy/buch.php?id=15656" target="_blank">9. Ralf Isau &#8211; Der Mann der nichts vergessen konnte</a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.diogenes.ch/rights/katalog/nach_autoren/a-z/s/9783257063868/buch" target="_blank">10. Martin Suter &#8211; Lila, lila</a></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;">© Buchwelten 28.01.2012</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/buchwelten.wordpress.com/1907/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/buchwelten.wordpress.com/1907/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/buchwelten.wordpress.com/1907/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/buchwelten.wordpress.com/1907/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/buchwelten.wordpress.com/1907/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/buchwelten.wordpress.com/1907/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/buchwelten.wordpress.com/1907/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/buchwelten.wordpress.com/1907/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/buchwelten.wordpress.com/1907/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/buchwelten.wordpress.com/1907/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/buchwelten.wordpress.com/1907/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/buchwelten.wordpress.com/1907/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/buchwelten.wordpress.com/1907/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/buchwelten.wordpress.com/1907/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=buchwelten.wordpress.com&amp;blog=16598933&amp;post=1907&amp;subd=buchwelten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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