Mr. Monster von Dan Wells (5/5)

 

 

Der Folgeroman zu „Ich bin kein Serienkiller“ knüpft direkt an die Handlung der ersten Teils an.

John ist nun 16 Jahre alt, wird in seinem Ort als Held gefeiert, die Serienmorde haben aufgehört und die Bewohner wissen, dass er irgendwie damit zu tun hatte, auch wenn seine Mutter und er die absolute Wahrheit nicht sagen (können).

John fühlt sich in dieserm Teil zu einer Mitschülerin hingezogen, was ihm Angst macht, denn um den Killer aus dem ersten Teil auszulöschen hat er seinen Mr. Monster (seine dunkle Seite) laufen lassen und dieser Mister ist bei weitem nicht gewillt, wieder hinter seiner Mauer zu verschwinden. Deshalb ist er in Sorge, dass er dem Mädchen etwas antun könnte, wenn er sie zu nahe an sich heran lässt.

Ein Mitarbeiter des FBI scheint irgendetwas zu ahnen, so hat er sich nach der ersten Mordserie im Ort einquartiert, arbeitet dort in der Polizeiwache und stellt John immer wieder Fragen, wenn er ihn in sein Büro zitiert.

Nun geschehen plötzlich wieder Morde, nur sind die Opfer dieses mal keine kräftigen, erwachsene Männer, sondern junge Frauen. Sie wurden schrecklich gefoltert, die Leichen (die natürlich zum Teil wieder in der Leichenhalle seiner Mutter einbalsamiert werden) weisen extreme Wunden und Verletzungen auf.

John kann nicht anders, er beginnt wieder einmal mit Hilfe von Mr. Monster ein Täterprofil zu erstellen und wird plötzlich ungewollt eine Hauptfigur im grausamen Spiel des Serienkillers…..

 

Der Zweite Teil ließ sich genauso rasant lesen wie der Erste. Die kurzen Kapitel haben mich wieder dazu gebracht, dass Buch nicht aus der Hand legen zu können und ich hatte es am selben Tag durchgelesen, als ich es begonnen hatte. Wieder einmal kamen die Charakterzüge des Protagonisten real und intensiv rüber, seine Gefühlswelt (sei sie gut oder furchtbar) wurde dem Leser sehr Nahe gebracht. Ich fand die Beschreibungen der Folterszenen teilweise sehr krass, es ist ab und an nichts für schwache Nerven. Wieder gab es einen Einfluss der Fantasy, dies knüpfte ebenso an den ersten Teil nahtlos an.

Dennoch ein gelungener Thriller, der knackig geschrieben ist aber dennoch mehr als einfache, kurze und knappe Sätze zu bieten hat!

Wieder volle 5 von 5 Punkten.

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