Gastrezension zu „Nachtzug“ von Wolfgang Brunner

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Erschienen als
Taschenbuch
im Verlag
P & B Pia Bächtold
468 Seiten
Preis: 14,99 €
ISBN: 978-39409517932

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„Nachtzug“ von Wolfgang Brunner

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Ein spannender Roman in einem kleinen Verlag, der in der Sparte des Horror-Romans seinen Platz finden wird.
Zwei zunächst unabhängige Handlungsstränge kreuzen sich zufällig – und es kommt zu einer blutigen Katastrophe vor tief verschneiter Kulisse. Durch diesen Trick (Starkschneefall) gelingt es überhaupt erst, dass sich irgendwo zwischen Gütersloh und Bielefeld (also dort, wo sonst nie etwas passiert) für einige Stunden ein sehr blutiges Drama abspielen kann, ohne dass die Öffentlichkeit es überhaupt bemerkt.
Da Deutschland ja nicht gerade primärer Tummelplatz der klassischen Monster ist, wird eben eines in einer lokalen Gentechnik-Firma geschaffen: Ein Hybride aus Hyäne und Mensch. – Wofür braucht die Forschung solch ein Geschöpf? Tatsächlich um Transgender behandeln zu können, wie es der Autor vorschlägt? (Nüchtern betrachtet ist der Markt sicherlich nicht lukrativ genug, um den Aufwand glaubhaft zu rechtfertigen; aber – so ist es nun einmal.)
Das Motiv wird geschickt weitergesponnen: Was, wenn es diesen Geschöpfen gelänge, die (offensichtlich lausigen) Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen und auszubrechen? Wie würden sie sich verhalten? – Ziemlich aggressiv und blutrünstig. Die menschlichen Opfer haben eigentlich keine Chance. Immer wieder tappen sie, wider den gesunden Menschenverstand, in die Falle…
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Diese Rezension wurde verfasst von
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