Die Verlorenen von Andrew Bannister

Erschienen als Taschenbuch
im Piper Verlag
400 Seiten
17,00 €
ISBN: 978-3-492-70411-3

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Seldyan, einer Sklavin, gelingt die Flucht aus ihrem Gefängnis. Sie stiehlt das letzte existierende Kriegsschiff, um auf einem fernen Planeten ihre Freiheit zu genießen. Dort entdeckt sie einen neuen grünen Stern, der bis vor kurzem noch gar nicht existierte und um den sich ein Kult gebildet hat, der die Menschen zu unterdrücken versucht. Während der Hafenmeister Vess damit beauftragt wird, herauszufinden, wie Seldyan die Flucht gelingen konnte, bemerkt Seldyan, dass das von ihr gestohlene Schiff das Geheimnis um den grünen Stern und den daraus entstehenden Kult  bereits gelöst hat. Die Existenz der gesamten Spin-Galaxie steht auf dem Spiel …

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Die Saga um die Spin-Galaxie geht weiter. Ähnlich wie im ersten Teil „Die Maschine“ erfordert auch der zweite Teil ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit des Lesers, denn sehr schnell könnte man die Übersicht über die teil verwirrend erscheinende Handlung verlieren. Bannister bleibt seinen Stil treu und entführt den Leser in eine Welt jenseits unserer Vorstellungskraft. Man muss sich schon auf seine außergewöhnlichen Ideen einlassen können, um die ganze Tragweite des Plots zu verstehen. Dieses Mal wirkt die Geschichte auf mich allerdings sogar ein wenig runder als die des ersten Teils. Bannisters Schreibstil ist auch ein wenig anspruchsvoller geworden, möchte ich behaupten, und die Geschichte erschien ausgeklügelter. „Die Verlorenen“ setzt nicht unmittelbar an die Ereignise aus dem ersten Teil an, sondern erzählt erst einmal eine eigene Geschichte. Erst zum Ende hin erkennt man die Zusammenhänge zwischen „Die Maschine“ und „Die Verlorenen“. Ich persönlich hatte auf jeden Fall mehr Spaß als beim ersten Teil, und der hat mir schon gefallen. 😉

Andrew Bannisters Science Fiction-Epos trifft mit Sicherheit nicht jeden Geschmack. Die einen werden die Geschichte entweder überhaupt nicht verstehen oder als extrem langweilig und langatmig empfinden, die anderen  lassen sich auf Schreibstil und Ideen ein und werden mit einer gut durchdachten Welt belohnt, die sehr bildlich beschrieben wird. „Die Verlorenen“ spielt viele tausend Jahre nach den Ereignissen von „Die Maschine“ und zeigt, wie komplex und „episch“ letztendlich das von Bannister erschaffene Universum ist. Im zweiten Teil seiner geplanten Trilogie befasst sich der Autor mit Themen, die sich auch in unserer Welt finden: Sklaverei, politische Unruhen und Meinungsverschiedenheiten. Mit seinem zweiten Roman ist Andrew Bannister auf meiner geistigen Treppe eine Stufe höher gestiegen, denn er beweist auf alle Fälle, dass er innovative Ideen hat und diese auch in einer zuerst kompliziert wirkenden Handlung letztendlich logisch erzählen kann. Das Konstrukt seiner Spin-Galaxie wird durch „Die Verlorenen“ wieder etwas mehr verständlich und lässt unweigerlich auf einen Höhepunkt im letzten Teil hoffen. Bannister denkt, ähnlich wie manchmal Stephen Baxter, nicht in Jahren, sondern in weitaus größeren Zeitspannen, um seine Geschichte zu erzählen. Genau das ist es auch, was den Reiz der Spin-Trilogie für mich ausmacht.

Bannisters Buch, oder besser gesagt: Bücher, machen es dem Leser nicht leicht, das wahre Potential, das hinter dem Plot steckt, zu ergründen. Zu verwirrend ist es manchmal, wenn der Autor seine Sätze mit Wörtern schmückt, die man nicht versteht. Es lohnt sich aber, über solcherart Sätze hinwegzulesen und das Gesamtwerk am Ende auf sich wirken zu lassen. Denn so erschließt sich, wie schon beim ersten Teil, ein ganz besonderes Universum – und im Falle von „Die Verlorenen“ sogar an manchen Stellen einen unbedingt filmreifes Bild im Kopf des Lesers. „Die Verlorenen“ ist auf jeden Fall ein würdiger Nachfolger von „Die Maschine“ und legt sogar, wie oben schon erwähnt, aus meiner Sicht dramaturgisch und auch erzählerisch noch zu. Es werden mehrere Handlungsstränge abwechselnd erzählt, von denen ich nicht genau sagen kann, welcher mir mehr zugesagt hat. Ich habe mich jedenfalls immer wieder gefreut, in einen davon zurückzukehren, nachdem ich die Ereignisse des anderen verfolgt habe.

Andrew Bannister wird immer wieder vorgeworfen, er hätte Potential in seinen Büchern verschenkt. Ich bin da ganz anderer Meinung, denn sieht man zum Beispiel die ersten beiden Bücher als Gesamtwerk an, so erschließt sich einem doch ganz genau, was Bannister bezweckt. Eine große, Jahrtausende umfassende Geschichte anhand kleiner Begebenheiten zu beschreiben. Die bombastische Tragweite der Ereignisse versteckt sich genau genommen letztendlich zwischen den Zeilen und gerade das stellt für mich einen außergewöhnlichen Reiz dieser Reihe in der Science Fiction-Landschaft dar. Aspekte, die mir bei „Die Verlorenen“ besonders gut gefallen hat, sind die fantastischen Beschreibungen unglaublicher Dinge. Denkende und sprechende Raumschiffe zum Beispiel (Iain Banks „Die Spur der toten Sonne“ lässt grüßen) oder Lebewesen (Rennläufer), denen alle unnötigen Organe entfernt wurden, damit sie schneller laufen können. Ich liebe solcherart Ideen und Andrew Bannister kann das hervorragend beschreiben. Es lohnt sich aus meiner Sicht, sich durch die komplexe Handlung zu kämpfen, denn, wie erwähnt, das Gesamtbild, das im Kopf des Lesers zurückbleibt, ist für mich ausschlaggebend.

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Fazit: Komplexer, ideenreicher und meiner Meinung nach unterschätzter zweiter Roman der Spin-Trilogie.

© 2017 Wolfgang Brunner für Buchwelten

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Das Fünfzig-Jahr-Schwert von Mark Z. Danielewsky

Erschienen als Taschenbuch
im btb Verlag
insgesamt 288 Seiten
Preis: 15,00 €
ISBN: 978-3-4427-1438-4
Kategorie: Belletristik, Gegenwartsliteratur

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Die Näherin Chintana folgt einer Einladung von Mose Dettledown zu einer Halloween-Party. Dort trifft sie auf Belinda, die ihr einst den Mann ausgespannt hat. Fünf Waisenkinder und deren Sozialbetreuerin sind ebenfalls zu Gast. Und dann beginnt ein geheimnisvoller Geschichtenerzähler von seinem Leben und einem mysteriösen Schwert zu erzählen, dass gefährlicher nicht sein könnte und alle Anwesenden auf erschreckende Weise mit einbezieht.

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Der US-amerikanische Schriftsteller Mark Z. Danielewsky polnischer Abstammung ist zweifelsohne ein Ausnahmetalent und Kultautor. Egal, ob man seine Bücher mag oder versteht, Fakt ist, dass Danielewsky Sprache beherrscht. Und wie.
In jedem seiner Werke bediente sich der Schriftsteller mehr als außergewöhnlicher Ausdrucksformen, um seine Geschichten auf unglaublich intensive Weise zu erzählen. Es ist absolut nicht leicht, Zugang zu Danielewskys Protagonisten und Gedankengängen zu bekommen und nur, wer sich zum einen darauf einlassen kann und zum anderen genügend Geduld aufbringt, die teils wirren, aber dennoch präzisen, Schilderungen zu verstehen, wird mit einem bombastischen Leseerlebnis belohnt, das einem buchstäblich den Atem raubt.
Es dauert ein Weilchen, bis man die Struktur seines neuen Buches erfasst. Die verschiedenen Erzähler (Chintana, Belinda, die Waisenkinder …) werden lediglich durch unterschiedlich farbige Anführungszeichen gekennzeichnet und, selbst wenn nur wenige Worte auf einer Seite stehen, muss man höllisch aufpassen, damit man die gesamte Komplexität dieses Romans begreift.

Mark Z. Danielewsky fordert seine Leser heraus, bricht mit sämtlichen Konventionen und lässt das Mainstream-Publikum schonungslos verlieren. „Das Fünfzig-Jahr-Schwert“ ist, wie seine beiden Vorgänger „Das Haus“ und „Only Revolution“ ein literarisches Feuerwerk, das sowohl textlich als auch typographisch eine Herausforderung darstellt, die, egal ob man das Buch in seiner Gesamtheit versteht oder nicht, schlichtweg beeindruckt. Wer mit so wenigen Worten ein derart bombastisches, episches Bild im Kopf des Lesers entstehen lassen kann, kann eigentlich nur als Genie bezeichnet werden. Michael Ende hätte seine wahre Freude an diesen tiefgründigen Wortspielereien und der ausgeklügelten Textakrobatik gehabt, war er doch der Meinung, jeder Autor sollte sich intensiv mit Sprache beschäftigen. Mark Z. Danielewsky tut das auf jeden Fall. Text und Bild verbinden sich zu einer verspielten, philosophischen Reise, der man sich nicht entziehen kann. Danielewsky bringt Dinge auf den Punkt, die andere nicht mit seitenlangen Beschreibungen derart exakt hinbekommen. Es ist schon fast unheimlich, wie flüssig sich das Ganze liest, obwohl in und zwischen den Zeilen ganze Geschichten versteckt sind.

Das Schöne ist, dass Danielewsky dem Leser nicht nur eine Geschichte, oder Geschichten, vorsetzt, sondern ihn auch noch aktiv mit daran beteiligt. Die Gedanken fahren während des Lesens Karussell, man  schweift ab, verliert sich in eigenen Interpretationen und beginnt zu träumen. Ein einziger Satz Danielewskys öffnet Dimensionen. Und so kann man jedem, der dieses Buch sein eigen nennt, empfehlen, das Werk mindestens zweimal zu lesen. Man begreift immer mehr, taucht immer intensiver in die Gedankenwelt des Autors ein und beginnt irgendwann zu verstehen …
Danielewsky ist für mich das literarische Pendant zu David Lynch, der mit seinen Filmen ebenfalls so viel zu sagen vermag, obwohl man es nie direkt sieht.
Mark Z. Danielewsky orientiert sich an manchen Stellen am großartigen Lewis Caroll oder James Joyce, denn er jongliert mit Worten und erfindet dabei neue Wortverbindungen wie zum Beispiel „akzepatiert“ oder „februarfahl“.

„Das Fünfzig-Jahr-Schwert“ ist definitiv kein Buch für zwischendurch. Es ist ein Roman, der sich dem Leser auch nicht unbedingt nach einmaligem Lesen erschließt. Es ist ein Buch, mit dem man zusammen lebt, das einen lange Zeit begleitet, wie es auch „Das Haus“ und „Only Revolution“ tun. Danielewskys Romane sind Kultbücher, die enorm lange nachwirken und zeigen, wie gewaltig Sprache sein kann. Und sie zeigen durch ihre aufwändige und künstlerisch anspruchsvolle Art und Weise, dass das Printbuch noch lange nicht ausgestorben ist. Danielewskys Bücher könnten als ebook niemals solch eine Sogwirkung erzeugen, wie sie das in gebundener, greifbarer Form tun. Danielewsky spielt mit unterschiedlichen Erzählebenen wie kein anderer und zählt für mich neben Samuel R. Delany, J.J. Abrams und Reif Larsen zu einem der innovativsten und progressivsten Schriftstellern aller Zeiten.

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Fazit: Ein minimalistisches und dennoch episch-bombastisches Meisterwerk sprachlicher Kunst.

© 2017 Wolfgang Brunner für Buchwelten

Die Karte meiner Träume von Reif Larsen

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Erschienen als Taschenbuch
bei S. Fischer
insgesamt 464 Seiten
Preis: 12,95 €
ISBN: 978-3-596-18444-6
Kategorie: Belletrstik

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Der zwölfjährige T.S. Spivet ist begeisterter Kartenzeichner. Er hält alles aber wirklich alles in Form von Karten, fest. Als er für eine Universität Zeichnungen von Insekten anfertigt, wird er eingeladen, dort zu arbeiten und Vorträge zu halten, denn man glaubt, er sei erwachsen. Spivet entscheidet sich in einer sternenklaren Augustnacht, auf eigene Faust zu dieser Universität zu fahren und erlebt dabei das größte Abenteuer seines Lebens.

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Reif Larsens Debüt ist wie eine Mischung aus Romanen von John Irving und Mark Danielewskys „Das Haus“. In einem sehr angenehmen Schreibstil entführt Larsen seine Leser in eine Welt, in der noch so ziemlich alles in Ordnung war. Sein kindlicher Protagonist ist naiv und erwachsen gleichzeitig. Diese Mischung macht den kleinen Helden sympathisch und man begleitet ihn gerne auf seiner Reise ins Erwachsenwerden.
Die handschriftlichen Zeichnungen, Notizen und Querverweise an den Rändern der Buchseiten vermitteln der Geschichte einen Hauch von Realität und man ertappt sich dabei, dass man sich auf die Einschübe ebenso freut wie auf die eigentliche Story.

„Die Karte meiner Träume“ eröffnet dem Leser, der sich auf diese Art der Geschichte einlassen kann, einen kleinen Kosmos, der vor Ideen und Emotionen sprüht. Aber nicht nur die ungewöhnliche Aufmachung des Romans macht den Reiz aus, sondern auch das Universum des kindlichen Helden, der die Welt mit anderen Augen sieht als die Erwachsenen. Auf faszinierende Weise ergänzen sich Haupttext und an die Seitenränder gekritzelte Notizen zu einem ganzen, zu einer märchenhaften Welt, in der aber auch Schuld und Zweifel eine große Rolle spielen. „Die Karte meiner Träume“ ist wie ein Road-Movie zwischen zwei Buchdeckeln, voller skurriler Einfälle und liebenswerter Charaktere. Ähnlich wie bei „Die Entdeckung des Hugo Cabret“ von Brian Selznick nimmt man am Leben eines Kindes teil und kann sich schwer dieser Welt entziehen.

Im Verlauf der Geschichte entwickelt sich die anfangs noch sehr authentische Story gegen Ende hin zu einem fast schon Fantasy-Plot. Ich persönlich fand diese Entwicklung nicht weiter schlimm, aber es gibt bestimmt manch einen Leser, der mit dieser Entwicklung unzufrieden ist, nimmt sie letztendlich der Gesamtgeschichte die Glaubwürdigkeit.
Larsen hat einen sympathischen Helden erschaffen, der trotz seines Mutes auch Ecken und Kanten hat und so manches Mal ein bisschen abgedreht wirkt. Durch die Skizzen und Gedanken, die einen durch den gesamten Roman begleiten, taucht man tief in die Welt des Protagonisten ein und lernt, so zu denken wie er. Der Leser begleitet den Jungen sozusagen hautnah auf seinem Weg zur Selbstfindung.

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Fazit: Auf zauberhafte, ideenreiche und ungewöhnliche Art und Weise wird die Geschichte eines Jungen auf dem Weg zum Erwachsenwerden geschildert. Larsens Debüt glänzt durch eine hervorragende Aufmachung und verrückte Charaktere. Wer das Außergewöhnliche in der Literatur liebt, sollte zugreifen.

© 2015 Wolfgang Brunner für Buchwelten

Gone Girl von Gillian Flynn

GoneGirl

Erschienen als Taschenbuch
im Fischer Verlag
insgesamt 592 Seiten
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3-596-18878-9
Kategorie: Drama, Thriller, Krimi

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Am fünften Hochzeitstag verschwindet Amy Dunne, Nicks Ehefrau. Es dauert nicht lange und Nick selbst ist der Hauptverdächtige, denn je länger die Untersuchungen andauern, desto mehr kommt ans Licht, dass die nach außen hin perfekte Ehe doch nicht so perfekt war, wie es immer aussah.

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„Gone Girl“ ist eine gekonnte Mischung aus Drama, Thriller und Krimi. Ich bin gar nicht sicher, welcher Anteil mir am besten gefallen hat, denn sowohl das geschilderte Ehedrama als auch kriminalistischen Elemente haben mich vollkommen in ihren Bann gezogen.
Geschickt werden im Wechsel die Ereignisse aus der Sichtweise von ihm und von ihr erzählt. Wahrheit und Lüge vermischen sich zu einem undurchsichtigen Spiel aus Liebe, Angst und Verbrechen. Was noch vor wenigen Seiten ganz klar und eindeutig zu sein scheint, verwischt wenige Seiten später zu einer ausgeklügelten Lüge, der man aber irgendwann auch nicht mehr recht traut.

Flynns Schreibstil ist einfach, aber dennoch elegant und vor allem ansprechend. Was den Roman aber weitaus mehr ausmacht als der angenehme Schreibstil, ist, wie hier über Ehe- und Beziehungsprobleme geschrieben wird. Da muss man schon ein sehr feines Gespür haben, um all die verschiedenen Facetten einer solchen Beziehung ausleuchten zu können. Flynn hat dieses Gespür eindeutig und man möchte nach den fast 600 Seiten einfach weiterlesen und noch mehr über das Mysterium von Mann und Frau erfahren.
Exzellent wird dann auch noch ein Verbrechen in den Handlungsteppich eingewoben, das mal wie ein unbedeutender Nebenstrang erscheint und sich aber immer wieder unmerklich in den Vordergrund schiebt. Das Spiel zwischen Drama und Krimi funktioniert absolut hervorragend. Fast möchte man meinen, Gillian Flynn hätte ein neues Genre erfunden, so galant wird man durch die psychologische Fallstudie eines Ehelebens geschleust, um plötzlich wieder in einen handfesten, intelligent verschachtelten Kriminalfall zu gelangen. Das ist ungemein unterhaltend und macht „Gone Girl“ eindeutig zu einem Pageturner.

Gillian Flynn konnte mich mit ihrem dritten Roman absolut überzeugen, sodass es nicht ausbleiben wird, dass ich mir die beiden Vorgänger „Cry Baby“ und „Dark Places“ auch besorgen werde. Dass sich gerade einer meiner Lieblingsregisseure, nämlich David Fincher, der Verfilmung von „Gone Girl“ angenommen hat, macht mich jetzt, nach der Lektüre der Buchvorlage, umso neugieriger.
Nachtrag: Mittlerweile habe ich die Verfilmung gesehen. Wer meine Meinung darüber lesen möchte, findet sie hier.

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Fazit: Beeindruckende psychologische Fallstudie über ein nach außen hin makelloses Eheleben, das sich bei näherem Hinsehen als Lüge entpuppt. Die gekonnte Vermischung dieses Dramas mit einem Verbrechen macht „Gone Girl“ zu einem tollen Leseerlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

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© 2015 Wolfgang Brunner für Buchwelten