Gwendys Wunschkasten von Stephen King und Richard Chizmar

Erschienen als gebundene Ausgabe
im Heyne Verlag
insgesamt 125 Seiten
Preis: 10,00 €
ISBN: 978-3-453-43925-2
Kategorie: Drama, Thriller, Horror, Belletristik

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Ein vollkommen in schwarz gekleideter Mann namens Farris schenkt der zwölfjährigen Gwendy einen kleinen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Auf die Schnelle bekommt Gwendy gesagt, was der Kasten machen kann und was sie mit ihm nicht machen soll. Dann ist Farris verschwunden und Gwendy versucht natürlich herauszufinden, was die Hebel und Knöpfe an dem geheimnisvollen Kasten alles bewirken. Es passieren schöne Dinge, aber auch unschöne und der Kasten beginnt, Gwendys Leben komplett zu verändern.

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„Gwendys Wunschkasten“ ist nichts Ganzes und nichts Halbes. Was zwar keineswegs heißen soll, dass die kurze Geschichte nicht gut ist, aber es wäre durchaus mehr drin gewesen als die knapp hundertdreißig Seiten. Der Plot liest sich wie eine Kurzgeschichte, die eigentlich ein Roman hätte werden sollen. Zu viel Potential liegt in der Geschichte, so dass sie jetzt nur grob gesponnen als kleines Kind das Licht der Literaturwelt erblickt, obwohl sie eigentlich das Leben als erwachsener Roman verdient hätte. Stephen King kehrt mit seinem Co-Autor Richard Chizmar, der eigentlich Verleger und Herausgeber von Anthologien ist und nur selten Kurzgeschichten selbst schreibt, in das Universum von Castle Rock zurück. Sieben Romane und  acht Kurzgeschichten sind es, die den sogenannten Castle Rock-Zyklus umfassen. (Romane: The Dead Zone, Cujo, Stark, Needful Things, Das Spiel, Sara und Love. Kurzgeschichten: Die Leiche (Stand By Me), Zeitraffer, Nona, Onkel Ottos Lastwagen, Mrs. Todds Abkürzung, Es wächst einem über den Kopf, Sunset, Premium Harmony (nur im Internet bisher veröffentlicht)). Sämtliche dieser Romane und Kurzgeschichten sind allerdings in sich abgeschlossen, so wie nun auch „Gwendys Wunschkasten.“

Keine Frage: Die Atmosphäre, die in dieser Geschichte herrscht, ist sehr schön und stimmig. Allerdings könnte dieser Plot auch in jeder anderen Stadt spielen, denn Castle Rock wird nicht wirklich oft erwähnt oder spielt eine nennenswert große Rolle. Dennoch kann der eingeschworene King-Fan einige Anspielungen, wie zum Beispiel auch an „Es“ entdecken, wenn er nur aufmerksam genug liest. Es ist eine liebevoll konstruierte Geschichte, die, wie gesagt, bedeutend mehr hätte hergeben können und man fragt sich unweigerlich, warum das nicht geschehen ist. So ein klein wenig denkt man auch an „Needful Things“, wenn man zusammen mit dem Mädchen an dem geheimnisvollen Wunschkasten herumdrückt. Es macht Spaß, den Weg von Gwendy mitzuverfolgen und einige Querverweise auf andere Werke Kings zu entdecken, doch das Vergnügen ist nicht von langer Dauer. Man fliegt, wie man es von King gewohnt ist, durch das Buch und findet sich nach weniger als zwei Stunden mit dem Ende konfrontiert, obwohl man schlichtweg mehr erwartet hätte. Vielleicht war es nur eine Idee von Stephen King, die er zwar nicht weiter ausbauen, aber auch nicht komplett verwerfen wollte. Zumindest macht es den Anschein, wenn man das verschenkte Potential näher betrachtet.

Aber genug auf hohem Niveau gejammert. „Gwendys Wunschkasten“ ist ein Büchlein, das in keiner King-Sammlung fehlen darf, weil es eben ein King ist (auch wenn er sich einen Co-Autor mit an Bord geholt hat). Man mag den Preis für so ein dünnes Buch überteuert finden, aber eines muss man dem Heyne-Verlag lassen. Man hat sich nämlich wirklich sehr viel Mühe mit dem gebundenen (!) kleinen Büchlein gegeben, das optisch wirklich was hermacht und aus meiner Sicht den Preis absolut gerechtfertigt. Der Einband wirkt leicht gummiert und verschafft dem Ganzen einen leicht edlen Eindruck. Ich persönlich finde den Preis durchaus angebracht.
Wie gesagt, ein wenig mehr Seiten hätten dem Werk gut getan und ich bin sicher, dass sich daraus sogar ein wirklich epischer Plot hätte entwickeln können. So aber wird die Geschichte von Gwendy eher oberflächlich erzählt und der Leser muss sich in Gedanken praktisch selbst „weiterhelfen“.
Insgesamt regt der kurze Ausflug nach Castle Rock aber definitiv zum Nachdenken an und bekommt wohl im Kopf des Leser bedeutend mehr Gewicht, als im ersten Moment auf den wenigen Seiten.

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Fazit: Lesenswerte Kurzgeschichte mit interessantem Plot, die leider durch ihre Kürze leidet und großes Potential verschenkt.

© 2017 Wolfgang Brunner für Buchwelten

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Der Kinderpapst von Peter Prange

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Erschienen als gebundene Ausgabe
mit Leseband
im Pendo Verlag
608 Seiten
Preis: 19,99 €
ISBN: 9783866122765
Katergorie: Historischer Roman

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Schon Teofilos Geburt scheint ein Zeichen Gottes zu sein. Im Jahre 1021 n. Chr. wird er geboren. Im damals hohen Alter von 36 Jahren bringt Comtessa Ermelina ihren vierten Sohn zur Welt. Sie hätte ihr eigenes Leben für dieses Kind geopfert, doch Mutter und Kind überstehen die Niederkunft. Die Geburt des Kindes sieht Ermelina als Vorsehung, ihr Sohn ist ein Gesandter Gottes und von Anfang an steht für Ermelina fest, dass Gott mit ihrem kleinen Teofilo Großes plant. Sie bevorzugt ihn vor ihren drei anderen Söhnen, was diese mit geschwisterlicher Eifersucht zur Kenntnis nehmen. Vor allem der Erstgeborene Gregorio, zehn Jahre älter, ist fürchterlich wütend, dass er selbst tun und lassen kann was er will, um die Aufmerksamkeit seiner Eltern auf sich zu ziehen, was ihm jedoch nicht gelingt.

Teofilo di Tusculo lebt eine normale Kindheit, sicherlich wird er sehr gläubig erzogen und von klein an wird er von seinem Taufpaten Giovanni Graziano unterwiesen und bekommt die Regeln Gottes gelehrt. Hier ist Teofilo von Anfang an sehr wissbegierig und liebt es die Wunder Gottes zu hinterfragen. So will er beispielsweise unbedingt wissen, wie sich Wein in Blut verwandeln kann.

Von Kindesbeinen an ist Teofilo die Hochzeit mit seiner Cousine Chiara di Sasso versprochen. Und er kann es nicht erwarten endlich alt genug zu sein, um seine große Liebe zu heiraten. Die beiden lieben sich innig, was ja zur damaligen Zeit sicher keine Voraussetzung für eine Heirat war. Doch auch die kleine Chiara liebt den Jungen mit der dunklen Haut und den wunderbaren grünen Augen über alles. Viel Zeit verbringen sie als Kinder in einem geheimen Versteck und träumen von ihrer Zukunft. Die Zeit in der sie endlich einander gehören als Mann und Frau.

Doch plötzlich verstirbt Teofilos Onkel Romano, derzeitiger Papst in Rom, Stellvertreter Gottes genannt Johannes Paul, der XIX. Und um den Stand der Tuskulaner in der römischen Gesellschaft zu wahren, setzt Teofilos Vater Alberico alles daran, wieder ein Mitglied seiner Familie auf Gottes Thron zu setzen. Und dies soll sein jüngster Sohn Teofilo sein. Der weigert sich natürlich, will er doch unbedingt seine große Liebe Chiara heiraten. Als Gottes Diener müsste er der weltlichen Liebe jedoch entsagen.

Doch Teofilo kann sich natürlich nicht durchsetzen. Ihm wird immer wieder klargemacht, dass er bereits als Auserwählter auf die Welt kam. Und so wird ein erst 12-jähriger Knabe zu Gottes Stellvertreter auf Erden, Papst Benedikt IX …

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Peter Prange hat schon einige historische Romane geschrieben, ich selber habe jedoch noch keinen gelesen. Ich sehe mich auch nicht als sonderlichen Fan dieser Romane und als gläubigen Menschen auch nicht, wobei ich als Kind eine recht religiöse Erziehung genossen habe und von daher zumindest ein gewisses Maß an Wissen über die Katholische Kirche habe (so habe ich den Spruchformeln der Messen doch noch folgen können oder sie sind mir teilweise wieder ins Gedächtnis gekommen).

Der Titel des Buches hat mich zuerst neugierig gemacht. Von einem Kinderpapst hatte ich noch nie gehört (doch es gab ihn wirklich!). Dann habe ich die Inhaltsangabe gelesen und die las sich sehr interessant und ich hoffte auf ein nicht „nur“ kirchliches Buch.

Ein Junge, der zum Papst wird, dadurch die Liebe seines Lebens lassen muss und sich durch ein zerrissenes Herz in seinem Wesen so sehr verändert, dass er „zum Teufel in Menschengestalt“ wurde, dass klang nach spannender Historie. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Dieser Roman ist fesselnd und spannend geschrieben. Prange beginnt mit einem Epilog in der heutigen Zeit, naja nicht ganz, springt dann zurück in das Jahr 1021 n. Chr.. Das Buch umfasst ein wenig mehr als 600 Seiten, die nicht locker beschrieben sind, doch es kam nicht einen Moment Langeweile auf oder die Handlung hat sich gezogen.

Nachdem ich zu Beginn ein wenig im Anhang geblättert hatte (ein Laster von mir) hatte ich ein wenig Sorge, dass ich den vielen kirchlichen Namen und Ereignissen nicht folgen könnte, doch dies war unbegründet. Denn auch wenn der Roman eine Vielzahl an Charakteren bietet, so habe ich als Leser nicht den Überblick verloren. Die wichtigen Figuren sind nicht einmal so viele und tragen immer wieder zur Handlung bei, sodass es nicht vorkam, dass ich nicht mehr wusste, wer denn wer war. Auch die – natürlich recht häufigen – christlichen und kirchlichen Szenen waren allesamt sehr gut erklärt und beschrieben. Lateinische Ausdrücke wurden innerhalb des Satzes übersetzt.

Die wichtigsten Figuren sind natürlich Teofilo, also Papst Benedikt der IX und Chiara di Sasso. Immer wieder wechseln die Handlungsstränge zwischen den Erlebnissen der beiden. Der Schreibstil ist sehr gehoben und gut ausformuliert, jedoch alles andere als staubtrocken, wie vielleicht das Thema vermuten lässt. Auch Römer und Christen zur damaligen Zeit haben normal gesprochen, gestritten oder auch geflucht.

Der Charakter seines Protagonisten ist sehr glaubwürdig und real ausgearbeitet. Diese innere Zerrissenheit, die Verzweiflung, der immer wieder aufkeimende Hass auf Gott, die Sehnsucht nach Liebe, der Versuch, seinen Gott immer wieder zu provozieren, um den rechten Weg zu finden und wieder glauben zu können, dies sind nur einige der Eigenschaften dieser Figur.

Doch auch die damalige Gottesfurcht, die Angst vor der Hölle und Strafe für begangene Sünden hat der Autor in den übrigen Charakteren sehr gut beschrieben.

Dieses Buch beinhaltet zu viel um es in eine Rezension zu packen. Lest diesen Roman selber und lasst euch bloß nicht vom Thema Kirche abschrecken. Der Roman will nicht bekehren oder die Schäfchen in die Kirche treiben. Dieser Roman zeigt auf, was Menschen sind und wie sie werden können.

Im bereits erwähnten Anhang sind sämtliche historischen Ereignisse aufgezeigt und vermerkt. Es ist erstaunlich wie Peter Prange diese Personen und Geschehnisse in seine erdachte Handlung verwoben hat und man fühlt sich nicht, als lese man einen teilweise fiktiven Roman, sondern als hätte es sich wirklich damals genau so zugetragen.

Das Buch selbst erscheint – passend zum Thema – in viel Rot und Gold und zeigt auf dem Cover lediglich ein altes Bildnis eines jungen Papstes, der unter der Tiara beinahe „versinkt“.

Mein Fazit: 5 von 5 Sternen für diesen historischen Roman, der obwohl mich die Inhaltsangabe neugierig gemacht hat, noch viel besser war als ich erwartet hatte. Eine spannende, fesselnde, dramatische und oft auch sehr brutale Geschichte um Liebe, Gott, Glauben, Hass und vertrackte Geschäfte unter den Adligen der damaligen Zeit. Ich kann das Buch nur empfehlen! (P.S. Googelt mal, es lohnt sich).

 

Ich danke Amazon für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars..

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Hier geht es zur Homepage des Autors —>   peterprange.de

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© Buchwelten 2012 

Gastrezension: Die Weisse Frau – Eine Legende vom Schloß Ringenberg aus Hamminkeln von Wolfgang Brunner (5/5)

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Erschienen als
Taschenbuch
denmächst im Candela Verlag
1. Auflage vergriffen.

Wolfgang Brunner, der sich als Schriftsteller nicht auf ein Genre eingrenzen lässt, hat sich nach seinen beiden Fantasy-Büchern (‚Cryptanus I & II‘), einem Kinderbuch (‚Kim Schepper und die Kinder von Marubor‘) und dem Horror-Roman ‚Nachtzug‘, in seinem neuen Roman einer alten Legende aus seiner Wahlheimat Hamminkeln am Niederrhein zugewandt.

Im dortigen Schloss Ringenberg wird von einer mysteriösen weißen Frau berichtet, die seit mehreren hundert Jahren in dem alten Gebäude spuken soll. Nun wäre dies ja nichts Ungewöhnliches; jede Burg, jedes Schloss hat ja bekanntlich ihr Gespenst. Aber was Wolfgang Brunner aus dieser einfachen Geschichte macht, ist fantastisch.

Ein junger Student hat ein Kunststipendium im Schloss Ringenberg bekommen. Dem jungen Maler dient vor allem Edgar Ende als Vorbild. – (Im Roman wird öfter das Bild ‚Die Letzten‘ des surrealistischen deutschen Malers erwähnt. Das Bild ist meines Erachtens wirklich toll, und es lohnt sich auf jeden Fall, während des Lesens das Gemälde einmal im Internet anzuschauen.) – Schon nach wenigen Tagen erscheint dem Studenten mit dem Namen Dirk Friedemann die mysteriöse ‚weiße Frau‘ im Traum. In weiteren Träumen erfährt er mehr über die Hintergründe der Geschichte, und ich muss zugeben, es fiel mir manchmal schon ziemlich schwer, nicht weiter hinten im Buch zu ‚kiebitzen‘. Aber die Gefahr war schnell vorüber, denn Wolfgang Brunner hält den Spannungsbogen so hoch, dass es schade gewesen wäre, etwas zu versäumen. Eine zarte Liebesgeschichte zwischen Dirk Friedemann und einer Mitstudentin fließt ebenfalls in die Geschichte ein und setzt in gewisser Weise auch einen Bogen zwischen Vergangenheit und Neuzeit.

Beim Lesen habe ich mich in Schloss Ringenberg gleich wohlgefühlt. Brunner hat die Atmosphäre so geschickt eingefangen, dass ich manchmal das Gefühl hatte, die alten Treppen knarren zu hören oder den besonderen Geruch, den Burgen und Schlösser haben zu spüren. In den Traumsequenzen des Romans fühlte ich mich in eine ferne Vergangenheit zurückversetzt, die dank des Könnens des Autors vor meinem geistigen Auge entstand. Ich fand es toll mit Dirk Friedemann in die Geschichte einzutauchen, denn Wolfgang Brunner hat in die spannende Handlung immer wieder auch geschichtliche Hintergründe des 16. Jahrhunderts (die Geschichte des Schlosses geht bis in das frühe 13. Jahrhundert zurück) am Niederrhein eingewoben, und zwar so geschickt, dass der Leser weder den Spannungsfaden des Romans verliert, noch sich durch eine allzu trockene Geschichtsstunde gelangweilt fühlen würde.

Als kleines Kuriosum (?) taucht in dem Roman übrigens in einer winzigen Nebenepisode der Protagonist des Romans ‚Nachtzug‘ Thomas Kassner mit seiner neuen Lebensgefährtin auf; eine Art ‚Alter ego‘ des Autors?

Seit dem ersten ‚Cryptanus‘-Roman, bin ich ein begeisterter Leser der Bücher Wolfgang Brunners. Dieses Buch aber hat mich ganz besonders begeistert. Als jemand, der sich sehr oft und sehr intensiv mit Geschichte beschäftigt, war es ein Erlebnis mehr über die Geschichte des Niederrheins zu erfahren (eine Gegend, die für mich eher ein weißer Fleck war und der ich mich nun, dank Wolfgang Brunner, ein bisschen mehr widmen werde), und gleichzeitig auf das Vorzüglichste und Spannendste unterhalten zu werden.

In welches Genre würde ich den Roman einordnen? Er beinhaltet sowohl Geschichte, ein bisschen wohliges Gruseln und viel Spannung. Das Buch ist auch eine Liebeserklärung an seine Wahlheimat Hamminkeln. Aber eigentlich ist es ein Lied auf die Liebe, eine Liebe, die sich durch den ganzen Roman zieht, eine Liebe die stärker als der Tod ist. Diese Liebe wird von von Brunner sehr romantisch geschildert, ohne dabei je kitschig zu wirken.

Das Buch aus dem Verlag P&B aus Wangen ist sehr schön gestaltet. Das ansprechende Cover mit einer Illustration von Schloss Ringenberg hat mich sofort begeistert. Matthias V. Beckmann hat in dieser Zeichnung eine idyllische und gleichzeitig geheimnisvolle Atmosphäre geschaffen, die beim Betrachten Appetit darauf macht, das Buch aufzuschlagen und gleich mit dem Lesen anzufangen.

Sowohl die spannende und gut geschriebene Geschichte und auch die attraktive Aufmachung des Buches bekommen von mir aus Überzeugung 5 Sterne. Ich freue mich schon auf die nächste Geschichte aus der ‚Feder‘ Wolfgang Brunners.

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Geschrieben von
Frank Olaf Paucker „FOP“
01.02.2012

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