Wenn Engel fallen von Tracy Chevalier

engel fallen

Erschienen als gebundene Ausgabe
bei List
insgesamt 384 Seiten
Preis: ? € – vergriffen
ISBN: 3-471-77253-7
Kategorie: Historischer Roman

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Maude und Lavinia werden beste Freundinnen, als sie sich auf dem Friedhof bei den nebeneinanderliegenden Familiengräbern begegnen. Die Eltern der Mädchen sind nicht sehr begeistert von der Freundschaft, noch dazu, wo sich die beiden Mädchen mit dem Sohn des Friedhofswärters anfreunden. Als dann Maudes Mutter aus ihren gesellschaftlichen Zwängen ausbricht, eine Affähre beginnt und sich mit Frauenrechtlerinnen anfreundet, beginnen die Fassaden beider Familien plötzlich zu bröckeln. Ihre Wege und Schiscksale verflechten sich immer mehr …

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Tracy Chevaliers historisches Familiendrama wird von einer melancholischen Grundstimmung getragen, die sich durch den ganzen Roman zieht. Man taucht bereits in den ersten Seiten in die Geschichte ein und fühlt sich selbst, als wäre man mit den beiden Mädchen befreundet. Chevalier beschreibt herrlich, wie sich die Freundschaft der beiden entwickelt, obwohl deren Familien nicht wirklich begeistert davon sind.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und bildhaft. Da sieht man dann schon so manches Mal einen echten Film vor seinem inneren Auge, wenn sich die Mädchen auf dem Friedhof treffen. Fast schon nostalgisch erzählt Chevalier die ergreifende Geschichte um eine Mädchenfreundschaft und das Erwachsenenwerden und vermittelt den Eindruck, als wäre sie selbst in jener Zeit mit dabei gewesen. Die düstere Atmosphäre, die diese Geschichte verströmt, und das dramatische Ende hat mich so manches Mal an Ricky Moodys Drama „Der Eissturm“ denken lassen. Einfühlsam und wunderbar leise nimmt uns die Autorin mit auf eine Reise in ein London des angehenden zwanzigsten Jahrhunderts, in der noch andere Probleme als heutzutage von den Menschen zu bewältigen waren.

Tracy Chaveliers Milieustudie geht einem nahe. Man freut sich mit den Protagonisten, leidet und trauert aber auch mit ihnen. Die Tragödie, die hinter den Familiengeschichten steckt, ist vollkommen glaubhaft und nachvollziehbar und es gibt keine Handlungen seitens der Personen, die konstruiert wirken.
Was mir besonders gut gefallen hat, war, dass sämtliche Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln geschildert wurde. Jeder Protagonist hatte ein eigenes Kapitel und erzählte seine Version der Geschehnisse. Das war für mich unglaublich glaubwürdig und abwechslungsreich. Ich konnte mich tatsächlich in die Gedanken der verschiedenen Charaktere hineinversetzen. Und alle Kapitel ergaben dann am Ende ein Gesamtbild. Das fand ich persönlich hervorragend gemacht.

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Fazit: Melancholisch und leise wird eine Tragödie erzählt, die im London Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts spielt. Chevaliers bildhafter Schreibstil lässt den Leser tief in die Geschichte eintauchen. Absolute Empfehlung.

© 2015 Wolfgang Brunner für Buchwelten

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Nebelgrab von Barbara Klein

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Erschienen als Ebook
bei edition oberkassel
ISBN: 9783943121360
Kategorie: Krimi

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Adrian Seemann ist ein junger, strebsamer Reporter, der für die Lokalzeitschrift „NRW“ – Niederrheinwoche, schreibt. Als seine Chefin ihn zu dem alternden Professor im Ruhestand namens Wiedener schickt, ist er nicht begeistert. Der Mann hat ein Buch geschrieben, dass er unbedingt verlegt haben und deshalb gerne durch die Zeitungen bewerben würde. Da jedoch von den großen Blättern keines reagiert, will die „NRW“ die Story bringen. In seiner selbst verfassten Pressemitteilung tut der Autor sehr geheimnisvoll, schreibt von Dingen die „lange vermutet, nun endlich ausgesprochen werden“.

Adrian vereinbart einen Termin mit Wiedener. Zum Interview kommt es jedoch nicht. Als der junge Reporter zu der Verabredung erscheint muss er zu seinem Schrecken feststellen, dass der Professor tot ist. Anstatt die Polizei zu rufen reagiert Adrian aus einem Impuls heraus: Er nimmt das Manuskript, welches der Professor veröffentlichen wollte an sich und verschwindet.

Er beginnt zu lesen und ist umgehend gefesselt von der – anscheinend wahren – Geschichte aus der Vergangenheit. Adrian beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, denn er wittert nun doch eine reisserische Story. Und wie der Zufall es so will, scheint seine eigene Tante Martha zur Aufklärung beitragen zu können …

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Die Inhaltsangabe zu diesem Roman der in der edition oberkassel erschienen ist, hat mich neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Die Autorin Barbara Klein liefert einen sehr gut lesbaren, spannenden Krimi. Die Sprache ist gut ausformuliert, die Charaktere sind gut ausgearbeitet.

Die Autorin hat eine regionale Legende der Stadt Süchteln (die Irmgardis Legende von Süchteln) mit einer erdachten Handlung aus der realen Gegenwart gekonnt verwoben. Klein springt in ihrer Romanhandlung (ähnlich wie mein Lebensgefährte Wolfgang Brunner in seinem Roman „Die weiße Frau“ – Eine Legende vom Schloß Ringenberg in Hamminkeln) immer wieder von der Vergangenheit in die Gegenwart zurück, was das Lesen sehr kurzweilig gestaltet. Ich finde, dass man aus der Handlung noch etwas mehr hätte herausholen können, die Handlung ein bisschen ausdehnen, so dass der Leser noch ein wenig mehr über die Hintergründe erfährt. Ich hätte mir noch einige Seiten mehr gewünscht 🙂

Der Roman ist überarbeitet als ebook in der edition oberkassel erhältlich. Da ich jedoch Printausgaben bevorzuge, kann ich hierzu nicht viel äußern, denn ich habe eine alte Auflage des ehemaligen Verlages erhalten. Daher gehe ich auf das Erscheinungsbild des Taschenbuches nicht weiter ein. Die edition oberkassel wird den Roman jedoch auch alsbald als Printausgabe anbieten.

Mein Fazit: Ich vergebe insgesamt 4 von 5 Sternen für diesen Krimi. Ein mit 257 Seiten recht kurzer aber knackiger und flotter Krimi, der sprachlich gut eine alte Legende mit einer erfundenen Geschichte der Gegenwart verknüpft. Für Liebhaber von Krimis mit historischem Touch – und nicht nur Freunde des Niederrheins – gebe ich hier gerne eine Leseempfehlung.

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Ich danke der edition oberkassel für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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© Buchwelten 2014

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Das Vermächtnis der Montignacs von John Boyne

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Erschienen als Taschenbuch
bei PIPER
insgesamt 512 Seiten
Preis: 12,99 €
ISBN: 978-3-492-30154-1
Kategorie: Historische Familiengeschichte

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London im Jahre 1936. Der erst kürzlich auf den Thron gestiegene König Edward VIII. hat eine Affäre mit einer geschiedenen Amerikanerin. Es gibt eine Reihe Personen auf Regierungsebene, die seine Abdankung erzwingen wollen, obwohl der Monarch beim Volk beliebt ist.

Owen Montignac, der Neffe des kürzlich verstorbenen Peter Montignac ist nicht nur Geschäftsführer einer bekannten Londoner Galerie, er ist außerdem ein Spieler. Und dies hat ihn in eine missliche Lage gebracht. Er schuldet dem Londoner Spielbankbesitzer Nicholas Delfy knappe 50.000 £ und die will er natürlich wiederhaben. Und zwar bald. Owen bekommt ein eindeutiges Ultimatum gesetzt: Innerhalb eines Monats hat er einen Abschlag von 10.000 £ zurückzuzahlen und den Rest muss er bis Weihnachten liefern, sonst wird Delfy Owen körperlichen Schaden zufügen (lassen).

Owen wartet nun sehnsüchtig auf das Erbe seines Onkels. Zwar ist er nicht das leibliche Kind des Verstorbenen, doch er ist seit seinem fünften Lebensjahr in London bei der Familie aufgewachsen. Nach dem Tod seines Vaters (der ältere Bruder von Peter Montignac), der der Liebe wegen nach Frankreich gegangen war, hat sein Onkel Owen  aus Frankreich holen lassen und ihn in die Familie aufgenommen.

Und da die Montignacs eine Tradition wahren, nämlich das Erbe nur an männliche Nachkommen weiterzugeben, zweifelt Owen nicht einen Moment daran, dass das Vermächtnis der Montignacs in seine Hände gelangt.

Doch er irrt sich. Sein Onkel hat mit der Tradition gebrochen und die Erbin des gesamten Vermögens ist Stella Montignac, die leibliche Tochter des Verstorbenen und die Owens Cousine.

Somit steht Owen nicht nur mit leeren Händen da. Er muss um sein Leben bangen, denn wie soll er nun binnen weniger Monate einen Betrag von 50.000 £ auftreiben, um die Spielschulden bei Nicholas Delfy zu begleichen? Owen sucht händeringend nach einer Lösung und dabei schreckt er nicht vor kriminellen Handlungen zurück.

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John Boyne, vielen Lesern bekannt durch sein Buch „Der Junge im gestreiften Pyjama“ hat mit diesem Roman eine wunderbare Erzählung geliefert. Die historische Geschichte hat kriminalistischen Einfluss, ist fesselnd, stilistisch ausgefeilt und anspruchsvoll geschrieben. Die Wortwahl, Sprache und Ausdruck sind gehoben. Den einfachen, schlichten Schreibstil des „Jungen im gestreiften Pyjama“ findet man hier keinesfalls.

Das Konzept der Handlung sowie der Aufbau sind gut ausgearbeitet. Die Hintergründe und Verwicklungen verständlich und spannend.

Der Autor erzählt in verschiedenen Erzählsträngen, wechselt innerhalb des Romans zu anderen Personen, von denen der Leser erst einmal nicht weiß, wie sie in die Handlung gehören. Doch all dies fügt sich perfekt zusammen und wird gut und logisch aufgelöst. Die Charaktere seiner Protagonisten hat Boyne glaubhaft dargestellt und sie wirken lebensecht. Hier gibt es einen sehr netten Nebencharakter zu erwähnen, der als Buchrezensent für die Londoner Times arbeitet. Der Einblick in seine Arbeitsweise ist doch interessant und vor allem amüsant. Ich selber gehe jedenfalls anders vor als er 🙂 .

Während der einzelnen Kapitel fügt der Autor durch Gedankengänge seiner Figuren immer wieder Rückblenden ein, die in die Kindheit von Stella und Owen Montignac zurückreichen. Diese Sprünge haben mir gut gefallen, führten jedoch auch dazu, dass ich einige Entwicklungen der Story zu leicht absehen konnte und letztendlich ein Überraschungseffekt ausblieb.

Das Buch umfasst ca. 500 Seiten und wird als Taschenbuch verkauft. Das sepiafarbene Cover zeigt das Themseufer und die Towerbridge London. Mich hat die Aufmachung sofort an die Einbände der Romane von Carlos Ruiz Zafón (z.B. Schatten des Windes) erinnert. Man möchte im ersten Moment denken, die Coverwahl sei somit einfallslos und abgekupfert. Doch gab es nicht auch eine Phase, in der sämtliche Thriller ausschließlich in weißen Einbänden mit roter und schwarzer Schrift erschienen?

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Mein Fazit: 4 von 5 Sternen für diesen spannenden und fesselnden Roman von John Boyne, der in einem sehr guten Stil geschrieben ist und somit auch sprachlich Spaß macht. Auch wenn mir einiges zu absehbar war, gebe ich hier gerne meine Leseempfehlung für eine Reise ins London der 1930er Jahre.

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© Buchwelten 2013

Die drei Neuen: Historisch, Krimi und ein Jugenbuch …

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Bevor ich gleich zur Lesung meines Lebensgefährten in Mülheim an der Ruhr unterwegs bin, stelle ich euch noch schnell meine drei Neuzugänge der letzten beiden Tage vor:

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Der Kinderpapst von Peter Prange

Rom, 1032: Gerade zwölf Jahre alt, kommt Benedikt IX. auf den Thron, der jüngste Papst aller Zeiten. Doch die Macht hat einen hohen Preis: Um sie auszuüben, muss er die Liebe seines Lebens opfern. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf. Während er in Blut watet, sehnt sich sein gebrochenes Herz nach Erlösung … Dies ist die Geschichte des wohl rätselhaftesten Papstes in zweitausend Jahren Kirchengeschichte. Sein Name: Benedikt IX. Sein Drama: Als Kind auf den Stuhl Petri erhoben, blieb ihm die Liebe versagt, der sein ganzes Leben galt. Unter der Bürde, Stellvertreter Christi zu sein, wurde er zum Teufel in Menschengestalt. Dreimal vom Papstthron verjagt, ging er über Leichen, um die Herrschaft wieder an sich zu reißen. Doch so entsetzlich seine Taten scheinen, war sein Leben in Wahrheit ein einziger Schrei nach Gott, Ausdruck seiner verzweifelten Hoffnung, dass der Schöpfer aus dem Dunkel seines Schweigens trete. Dabei stand Gott dem Verzweifelten zeit seines Lebens vor Augen, in Gestalt der Liebe – in Gestalt jener Frau, nach der sein Herz sich von allem Anfang an verzehrte … (Quelle: Amazon.de)

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Der Spion ohne Vaterland von Andreas Behm

Im Hamburger Nobelviertel Harvestehude wird ein alter Mann brutal ermordet. Das Ermittlerteam der Mordkommission findet weder ein Tatmotiv noch den geheimnisvollen Besucher des betagten Herrn. Die Vergangenheit des Opfers wirft indes Fragen auf, denn der Mann scheint vor 1991 nicht existiert zu haben.
Hauptkommissar Hansen hat derweil ganz andere Probleme. Er steht kurz vor der Pensionierung und hat seinen Resturlaub genommen, um den Umzug in ein neues Leben zu organisieren. Doch eine Schießerei im Stadtpark verändert plötzlich die Lage. Hansen wird reaktiviert. Im Wettlauf mit einem sadistischen Killerpärchen muss er einen verschwundenen Zeugen finden und stößt mit seinem Team bei den Recherchen auf ein kompliziertes Geflecht aus Lügen, Verrat und alten Seilschaften. Die Spuren weisen nach Osten, in eine Zeit, in der es noch zwei deutsche Staaten gab. (Quelle: Acabus.de)

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ich lebe, lebe, lebe von Alison Mc Ghee

Sie hatten einen schrecklichen Unfall, Rose und ihre große Schwester Ivy. Jetzt liegt Ivy im Koma, und Rose verbringt jeden Nachmittag an ihrem Bett im Pflegeheim. Immer und immer wieder erlebt Rose den Zusammenprall ihres Autos mit einem Lieferwagen in einer vereisten Kurve, den Moment, der sie aus der Zeit katapultiert hat. Nur der Freund der Familie, William T., schafft es, an Rose heranzukommen. Und noch jemand ist da, der auf sie aufpasst: Tom. Lange sträubt sich Rose, sich ihre Gefühle für Tom einzugestehen, bis zu dem Moment, wo sie über ihre Verzweiflung und Einsamkeit mit ihm sprechen kann. Sie begreift, dass sie Ivy loslassen muss, um ins Leben zurückkehren zu können. (Quelle: Amazon.de)

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Ich freue mich auf alle drei, zumal es wieder komplett unterschiedliche und abwechsungsreiche Genres sind. So und nun umziehen und dann geht es auch schon fast los ….

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Gastrezension: Die Weisse Frau – Eine Legende vom Schloß Ringenberg aus Hamminkeln von Wolfgang Brunner (5/5)

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Erschienen als
Taschenbuch
denmächst im Candela Verlag
1. Auflage vergriffen.

Wolfgang Brunner, der sich als Schriftsteller nicht auf ein Genre eingrenzen lässt, hat sich nach seinen beiden Fantasy-Büchern (‚Cryptanus I & II‘), einem Kinderbuch (‚Kim Schepper und die Kinder von Marubor‘) und dem Horror-Roman ‚Nachtzug‘, in seinem neuen Roman einer alten Legende aus seiner Wahlheimat Hamminkeln am Niederrhein zugewandt.

Im dortigen Schloss Ringenberg wird von einer mysteriösen weißen Frau berichtet, die seit mehreren hundert Jahren in dem alten Gebäude spuken soll. Nun wäre dies ja nichts Ungewöhnliches; jede Burg, jedes Schloss hat ja bekanntlich ihr Gespenst. Aber was Wolfgang Brunner aus dieser einfachen Geschichte macht, ist fantastisch.

Ein junger Student hat ein Kunststipendium im Schloss Ringenberg bekommen. Dem jungen Maler dient vor allem Edgar Ende als Vorbild. – (Im Roman wird öfter das Bild ‚Die Letzten‘ des surrealistischen deutschen Malers erwähnt. Das Bild ist meines Erachtens wirklich toll, und es lohnt sich auf jeden Fall, während des Lesens das Gemälde einmal im Internet anzuschauen.) – Schon nach wenigen Tagen erscheint dem Studenten mit dem Namen Dirk Friedemann die mysteriöse ‚weiße Frau‘ im Traum. In weiteren Träumen erfährt er mehr über die Hintergründe der Geschichte, und ich muss zugeben, es fiel mir manchmal schon ziemlich schwer, nicht weiter hinten im Buch zu ‚kiebitzen‘. Aber die Gefahr war schnell vorüber, denn Wolfgang Brunner hält den Spannungsbogen so hoch, dass es schade gewesen wäre, etwas zu versäumen. Eine zarte Liebesgeschichte zwischen Dirk Friedemann und einer Mitstudentin fließt ebenfalls in die Geschichte ein und setzt in gewisser Weise auch einen Bogen zwischen Vergangenheit und Neuzeit.

Beim Lesen habe ich mich in Schloss Ringenberg gleich wohlgefühlt. Brunner hat die Atmosphäre so geschickt eingefangen, dass ich manchmal das Gefühl hatte, die alten Treppen knarren zu hören oder den besonderen Geruch, den Burgen und Schlösser haben zu spüren. In den Traumsequenzen des Romans fühlte ich mich in eine ferne Vergangenheit zurückversetzt, die dank des Könnens des Autors vor meinem geistigen Auge entstand. Ich fand es toll mit Dirk Friedemann in die Geschichte einzutauchen, denn Wolfgang Brunner hat in die spannende Handlung immer wieder auch geschichtliche Hintergründe des 16. Jahrhunderts (die Geschichte des Schlosses geht bis in das frühe 13. Jahrhundert zurück) am Niederrhein eingewoben, und zwar so geschickt, dass der Leser weder den Spannungsfaden des Romans verliert, noch sich durch eine allzu trockene Geschichtsstunde gelangweilt fühlen würde.

Als kleines Kuriosum (?) taucht in dem Roman übrigens in einer winzigen Nebenepisode der Protagonist des Romans ‚Nachtzug‘ Thomas Kassner mit seiner neuen Lebensgefährtin auf; eine Art ‚Alter ego‘ des Autors?

Seit dem ersten ‚Cryptanus‘-Roman, bin ich ein begeisterter Leser der Bücher Wolfgang Brunners. Dieses Buch aber hat mich ganz besonders begeistert. Als jemand, der sich sehr oft und sehr intensiv mit Geschichte beschäftigt, war es ein Erlebnis mehr über die Geschichte des Niederrheins zu erfahren (eine Gegend, die für mich eher ein weißer Fleck war und der ich mich nun, dank Wolfgang Brunner, ein bisschen mehr widmen werde), und gleichzeitig auf das Vorzüglichste und Spannendste unterhalten zu werden.

In welches Genre würde ich den Roman einordnen? Er beinhaltet sowohl Geschichte, ein bisschen wohliges Gruseln und viel Spannung. Das Buch ist auch eine Liebeserklärung an seine Wahlheimat Hamminkeln. Aber eigentlich ist es ein Lied auf die Liebe, eine Liebe, die sich durch den ganzen Roman zieht, eine Liebe die stärker als der Tod ist. Diese Liebe wird von von Brunner sehr romantisch geschildert, ohne dabei je kitschig zu wirken.

Das Buch aus dem Verlag P&B aus Wangen ist sehr schön gestaltet. Das ansprechende Cover mit einer Illustration von Schloss Ringenberg hat mich sofort begeistert. Matthias V. Beckmann hat in dieser Zeichnung eine idyllische und gleichzeitig geheimnisvolle Atmosphäre geschaffen, die beim Betrachten Appetit darauf macht, das Buch aufzuschlagen und gleich mit dem Lesen anzufangen.

Sowohl die spannende und gut geschriebene Geschichte und auch die attraktive Aufmachung des Buches bekommen von mir aus Überzeugung 5 Sterne. Ich freue mich schon auf die nächste Geschichte aus der ‚Feder‘ Wolfgang Brunners.

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Geschrieben von
Frank Olaf Paucker „FOP“
01.02.2012

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Die Rose von Angelâme von Carmen Mayer (4/5)

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Erschienen als
Taschenbuch im Verlag
edition oberkassel
600 Seiten
Preis: € 16,99 €
ISBN:  978-3-943121-02-5

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Simon Rössler ist Mitarbeiter einer großen Versicherungsagentur und in seinen Arbeitsbereich fällt es, Fälle zu durchleuchten, die die Auszahlung großer Versicherungssummen betrifft. Bevor die Versicherung die Ihren Versicherungsnehmern zustehenden Summen an diese weiterleitet, ist Simon damit beauftragt, die zur Auszahlung führenden Gegebenheiten zu untersuchen und ggfs. zu hinterfragen.


Nun hat er einen seltsamen Fall auf dem Tisch. Er soll eine große Versicherungssumme an ein Kind auszahlen, dass plötzlich Waise geworden ist. Der Betrag bezieht sich auf eine Police, die für ein Bild – ein Gemälde – abgeschlossen wurde. Der Besitzer kam durch einen Autounfall ums Leben und nun starb seine Frau, Sarah Martin, ebenso. Sie wurde bei einem Adventsbasar vor dem Kindergarten ihrer Tochter durch einen vermutlich Verrückten erschossen.

Nun soll das Kind, noch ein Baby, den Betrag aus der Police erhalten. Simon ist neugierig. Was soll das für ein Gemälde sein, für das so eine hohe Versicherungssumme angesetzt wurde? Er sucht die Frau auf, bei der sich das Bild befindet und bei der auch die Tochter des verunglückten Ehepaars lebt. Ihr Name ist Christina Weiß.

Gemeinsam mit ihr, sie ist die Freundin der verstorbenen Sarah Martin und gleichzeitig Vormund der kleinen Waise Marie, versucht er das Rätsel des besagten Bildes zu lösen. Das Porträt der Rose von Angelâme, gemalt im Jahre 1305.

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Diese kurze Inhaltsangabe ist eigentlich sogar nur die Hälfte des Klappentextes, der auf dem Buch abgedruckt ist.

Der Roman ist in vier Teile aufgeteilt, macht jeweils Sprünge in vollkommen andere Zeiten und den Teil der Handlung, den ich oben erzählt habe, bezieht sich auf den ersten Teil und somit den Anfang des Romans.

Mehr möchte ich auch gar nicht verraten, denn erstens reicht es meiner Meinung nach völlig, um den Leser neugierig zu machen und zweitens ist der Roman so komplex, dass ich einfach nicht mehr verraten will.

Wie bereits erwähnt ist der Roman in vier Teile aufgebaut:

Der erste Teil erzählt die Romanhandlung im Jahre 2000. Der zweite Teil erzählt die Geschichte Anfang des 14. Jahrhunderts, der Dritte macht einen Zeitsprung in das 19. Jahrhundert und zum Abschluss wechselt der Roman wieder in die „Jetztzeit“.

Gerade diesen Aufbau fand ich sehr gut. Es gibt viele Romane, die innerhalb der Handlung die Zeit wechseln. Dort ist es aber oft so, dass die Zeitwechsel Kapitelweise stattfinden.

Carmen Mayer hat jeweils sehr lange Passagen des Romans in der entsprechenden Periode handeln lassen. Das hatte für mich als Leserin den Vorteil, dass ich mich nicht immer wieder umstellen musste, sondern über viele Seiten komplett in der Handlung und Erzählung der jeweiligen Zeit versunken war.

Das Thema ist sehr komplex und die Handlung beinhaltet viel an Geheimnisvollem. Es geht um Hexenverbrennung, die ist aber nicht das Hauptthema. Es geht um eine Familie, die ein Geheimnis über Hunderte von Jahren und viele Generationen für eine große Gemeinschaft wahrt, es geht um Kirche, Hass, Verrat, Mut, Liebe und eigentlich doch um etwas ganz anderes ….

Wie gesagt, der Roman ist sehr geschickt und absolut spannend und fesselnd aufgebaut.

Da ich den Roman per Überraschungspost vom Verlag edition oberkassel erhalten habe, wusste ich selber nicht was mich erwartet und war mehr als positiv überrascht.

Hier ist wieder einmal ein Buch erschienen, dass leider wahrscheinlich in keinem Buchladen ausliegen wird und somit nicht die Leser erreicht, die gerne durch Buchhandlungen stöbern und sich einfach inspirieren lassen, welches Buch sie kaufen möchten. Ich hoffe, dass Werk findet dennoch seine Leser, verdient hat es das allemal.

Carmen Mayer schreibt in einem Schreibstil, der gut und angenehm lesbar ist und sich perfekt an die jeweilige Zeit anpasst, in der die Handlung sich gerade abspielt. Sie hat es geschafft den Teil des 2000er Zeitalters so zu schreiben, wie wir heutzutage sprechen, auch mal locker und frech, aber nicht flach umgangssprachlich.

In den Teilen des 14. und auch 19. Jahrhunderts hat sie sich dann auf die damalige Sprache eingelassen und die auch gut zu Papier gebracht. Ich fühlte mich im „Damals“ und es las sich angenehm und flüssig, wie die Menschen seinerzeit wohl geredet haben.

Den Spannungs- und vor allem Rätselbogen hat sie erfolgreich gespannt und die wirkliche Auflösung geschickt bis zum Ende hinausgeschoben. Das Rätsel um das Porträt ist sehr groß und das zu entschlüsseln, hat in der Tat nicht nur Jahrhunderte gedauert, sondern auch über diese hinweg immer wieder Personen scheitern lassen.

Ihre Protagonisten hat die Autorin gut ausgearbeitet. Simon und Christina im 21. Jahrhundert waren mir sehr sympathisch, mit ihrer ehrlichen und verbissenen Art.

Rose von Angelâme und ihr Ehemann im 14. Jahrhundert waren auch absolut real dargestellt und sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen.

Auch die Comtesse von Angelâme, Roses Nachfahrin im 19. Jahrhundert war ein sehr nettes, vorwitziges Persönchen, die es den Menschen in ihrer Umgebung nicht gerade leicht gemacht hat.

Aber nicht nur die „Guten“ hat Carmen Mayer gut dargestellt, auch den negativen oder bösen Charakteren hat die Autorin ein Leben eingehaucht, dass glaubwürdig und lebensecht wirkte.

Der eine Punkt den ich in Abzug gebracht habe, bezieht sich für mich in keiner Weise auf die Handlung oder den Schreibstil des Romans, darauf möchte ich ausdrücklich hinweisen.

Hier die Gründe für meinen Punktabzug:

Das Cover ist für mich sehr einfach gestaltet und spricht mich nicht wirklich an. Das Auge, das in das rote Kreuz eingebaut wurde, wirkt für mich leider etwas unprofessionell. Die Schrift des Titels ist eigentlich ganz nett, doch das „â“ ist in einer anderen Schriftart gedruckt, was nicht dramatisch ist, aber auffällt.


Die Buchseiten sind weiß, was für mich immer einen Sachbuchcharakter hat. Für mich gehören Seiten eines Romans nicht weiß, sondern in creme. Vielleicht ist das auch eine Eigenart meinerseits, hinweisen möchte ich dennoch darauf. Außerdem ist das Buch für ein Taschenbuch sehr schwer. Es hat ca. 530 sehr eng beschriebene Seiten und es war für mich einfach in langen Lesephasen zu schwer in der Hand.

Der Klappentext ist inhaltlich gut und macht auch neugierig. Außerdem ist er zentriert gedruckt und wirkt somit aufgeräumt.

Mein Fazit: 4 von 5 Sternen für einen absolut spannenden Roman, geschrieben in einem guten Schreibstil, der jeweiligen Zeit sehr gut angepasst. Spannung und Rätsel sind garantiert und ich kann ein absolutes Lesevergnügen versprechen, wenn ihr euch gerne in der Vergangenheit aufhaltet …

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Ich danke dem Verlag edition oberkassel für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

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© Buchwelten 2012

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Das Rote Licht des Mondes von Silvia Kaffke (5/5)

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Erschienen als
Taschenbuch bei
rororo
512 Seiten
Preis: € 9,99 €
ISBN:  978-3-499-24813-9

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Der historische Roman spielt in Ruhrort im Jahre 1854. Ist Ruhrort heute „nur“ noch ein Stadtteil der Stadt Duisburg, war es damals eine wichtige, eigenständige und stetig anwachsende Stadt. Sie war mit ihrer Lage direkt am Rhein und dem damals schon sehr modernen und geschäftigen Hafen ein wichtiger Umschlagplatz und industrieller Standort, der Menschen aus verschiedenen Bereichen und Ländern angezogen hat.


Lina Kaufmeister ist eine wunderschöne Frau von Anfang 30 und Tochter aus wohlhabendem Hause. Sie lebt gemeinsam mit Ihrer Familie im geräumigen Wohnhaus auf der Carlstrasse. Ihre Schwestern sind beide verheiratet und haben Kinder. Mina, ihre Zwillingsschwester, lebt mit Mann und Kind in Brüssel. Lina hat einen Makel. Durch eine Krankheit in ihrer Kindheit hat sie eine steife Hüfte zurückbehalten und hinkt. Da hilft auch ihr schönes Gesicht nicht, solch eine Frau will keiner heiraten.

Daher lebt Lina nach wie vor im elterlichen Haus, wo sie den Haushalt führt, die Kleider für die gesamte Familie näht und ändert und sich hingebungsvoll um den an der „Schüttelkrankheit“ leidenden Vater kümmert.

Die Vormundschaft für Lina hat ihr älterer Bruder Georg inne. Er ist ein sehr jähzorniger Mann, der mit einer Holländerin verheirat ist, die zu faul ist den Haushalt zu leiten. Lina ist sicher, ihr Bruder will sie nur weiterhin im Hause haben, damit sie seiner Frau die lästigen Pflichten abnimmt und um sie als billigste Arbeitskraft auszunutzen.

Als sie eines Abends von einem Besuch bei ihrer Freundin kommt, stößt sie durch Zufall auf die grausam zugerichteten Leichen zweier Kinder. Beiden wurde der Brustkorb aufgebrochen und die Herzen aus dem Leibe gerissen. Der älteren wurde außerdem der Unterleib aufgeschnitten und das ungeborene Kind aus dem Körper entfernt. Lina ist natürlich entsetzt aber andererseits hat die ihr angeborene Neugierde sie gepackt und sie will wissen, was hinter diesen Morden steckt.

Sie lernt den ermittelnden Commisar Borghoff kennen und dieser ist von der schlagfertigen, frischen, gerissenen Art dieser Frau angetan. Sie ist für ihn so absolut untypisch für die Frauen dieser Zeit und er bespricht sich in diesen Ermittlungen immer wieder mit Lina und hofft sogar auf ihren Rat oder Denkanstösse.


Als erneut Morde nach dem gleichen Muster geschehen ist Lina sicher, dass es in Ruhrort eine Verschwörung des Bösen gibt. Doch wer oder was soll das sein? Und was ist der Grund für solch grausame Morde? Lina lässt nicht locker und als sich ihr Leben dann in extremster Weise ändert, bringt sie sich zu ihren bisherigen Problemen auch noch in große Gefahr …

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Auf diesen Roman bin ich durch absoluten Zufall gestoßen. Als ich in den Vorbereitungen zu meinem Interview mit Horst Eckert war, stöberte ich durch seine Facebook Fanseite um mich ein wenig durch seine persönlichen Interessen zu lesen. Da stieß ich dann auf: Ruhrort-Krimi als Schlagwort und stutzte: Ruhrort? Das Ruhrort? Duisburg-Ruhrort, wo ich viele Jahre gelebt habe und meine Kinder ihre ersten Lebensjahre verbrachten? Ich klickte den Link und landete auf der Beschreibung des Romans.
Da erfuhr ich dann, dass es sich um einen Krimi im eben
dem Ruhrort handelt und zwar um einen historischen. Meine Neugierde war natürlich sofort geweckt und ich stellte mich beim Rowohlt Verlag vor und bat um die Zusendung eines Rezensionsexemplares, welches ich dann bereits 2 Tage darauf im Briefkasten vorfand.


Relativ zeitnah wollte ich den Krimi natürlich auch lesen, denn ich war sehr gespannt auf die Kombination von Krimi und Historie. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Silvia Kaffke schreibt flüssig und angenehm, für mich ein sehr guter Schreibstil. Sie hat die Begriffe der damaligen Zeit verwandt und ebenso die alten Schreibweisen. Teilweise wird niederländisch oder „Ruhrorter Platt“ gesprochen. Ich konnte beides lesen, denn ich bin Niederländerin und habe viele Ruhrorter Platt sprechen hören. Mein ehemaliger Schwiegervater war auch gut darin. Wobei das heutige mit dem damaligen nicht vergleichbar ist, wie ich im Nachwort erfuhr. Silvia Kaffke musste das Platt etwas „entschärfen“.


Es hat mir großen Spaß gemacht durch die Strassen und Gassen im alten Ruhrort zu streifen und die Menschen der damaligen Zeit kennen zu lernen.

Lina ist eine sehr gut ausgearbeitete Protagonistin, die absolut liebenswert ist und einen sehr hellen Kopf hat. Aber auch die Nebencharaktere sind sehr real, authentisch und glaubhaft dargestellt.

Kaffke hat in ihrem Roman vieles verarbeitet: Kriminalistik, das Elend der damaligen Zeit, das sogar Kinder zur Prostitution zwang, die aufstrebende Industrie im Ruhrgebiet und die Stellung der Frauen zu dieser Zeit.

Aber auch Dinge wie Mut, Tapferkeit und Durchsetzungsvermögen kamen neben Hinterlist und ausartenden dunklen Kulten nicht zu kurz.

Für mich ist der Roman absolut vielseitig. Ich habe viel erfahren, Bekanntes kennen gelernt (z.B. den Bürgermeister der damaligen Zeit William Weinhagen: ich habe in der nach ihm benannten Strasse Weinhagenstr. Nr. 21 in der dritten Etage gelebt…).

Auch über die Zugehörigkeit der Städte damals und heute und die Familie Franz Haniel, die damals sehr groß war und auch noch ein wichtiger Name in Ruhrort ist, konnte ich neues erfahren.

Die Liebe kam ebenso nicht zu kurz, es entwickelt sich eine besondere Verbindung zwischen zwei Menschen die einfach Freude bereitet hat.

Für mich ist „Das Rote Licht des Mondes“ ein absolut empfehlenswerter Roman für alle, die gerne Krimis und/oder historisches lesen und die starke Persönlichkeiten mögen. Dazu muss man Ruhrort nicht zwingend kennen oder dort gelebt haben aber ich gestehe: ich fand gerade das richtig klasse. Immer habe ich überlegt, in welcher Hausnummer auf der Carlstrasse die Familie Kaufmeister wohl gelebt hat oder mir vorgestellt, ob oder wieviele der damaligen Häuser wohl noch erhalten sind? 

Vieles an Hintergrundinformationen hat die Autorin noch im Nachwort erklärt. Ihre sehr ausführliche Recherchearbeit ist aber bereits während des Lesens deutlich zu spüren.

Ich habe große Lust alsbald mal wieder Ruhrort zu besuchen und durch die Strassen des Romans zu laufen, auf der Mühlenweide spazieren zu  gehen und dabei einen Blick auf den noch stehenden Hebeturm auf der Homberger Seite zu werfen!

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Mein Fazit: 5 von 5 möglichen Sternen aus den oben schon erwähnten Gründen.„Das Rote Licht des Mondes“ ist ein besonderer Krimi, der sehr vieles zu bieten hat. Der Roman hat mir großen Spaß gemacht, war spannend, fesselnd und zusätzlich sehr informativ! Ich werde ihn aus diesen Gründen auch zu Weihnachten verschenken. Natürlich nicht mein Exemplar!

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Ich danke dem Rowohlt Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

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Wer Lust hat mehr über Ruhort zu erfahren, der kann hier ein wenig stöbern:     Ruhrort.de

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© Buchwelten 2011

Buchvorstellung „Die Weiße Frau – Eine Legende vom Schloss Ringenberg aus Hamminkeln“ – von Wolfgang Brunner

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Heute ist der fünfte Roman von Wolfgang Brunner „Die Weiße Frau – Eine Legende vom Schloss Ringenberg aus Hamminkeln“ erschienen.

Zu diesem Anlaß waren wir heute am Ort des Geschehens und haben eine „etwas andere“ Buchvorstellung aufgezeichnet. Die Kameraführung habe ich übernommen :-).

Am 16.11.2011 findet um 20:00 Uhr die erste Lesung im KUBA – Kulturbahnhof Niederrhein statt. Eine weitere Lesung gibt es am 18.12.2011 um 19:30 Uhr direkt im Schloss Ringenberg.

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Viel Spass mit dem Trailer, der einen kleinen Einblick in die Handlung ‚der Weißen Frau‘ gibt – Der Hintergrundsong ist übrigens das Lied „Three Lights“ der Band RPWL – Dieser Song spielt ebenso in der Handlung eine Rolle …

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© Buchwelten 12.11.2011

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