Drei Bethanys von Jeff Abbott

bethanys

Erschienen als gebundene Ausgabe
im FESTA Verlag
540 Seiten
22,99 €
ISBN: 978-3-86552-800-1
Kategorie: Thriller

.

Mariah kann nicht glauben, dass ihre Mutter Bethany einfach so unauffindbar verschwunden sein soll. Die Polizei glaubt, dass Mariahs Vater sie umgebracht hat, aber bislang hat man noch keine Leiche gefunden. Mariah ermittelt auf eigene Faust und entdeckt, dass nicht nur ihre Mutter, sondern noch eine weitere Frau namens Bethany verschwunden ist. Ist die Namensgleichheit Zufall? Oder steckt mehr dahinter? Und dann kommt auch noch eine dritte Beth ins Spiel …

.

Ich hatte bislang noch kein Buch von Jeff Abbott gelesen und wusste nicht, was mich erwarten würde. Der Thriller erschien in der Reihe „Must Read“ des Festa Verlags und hat mich von der ersten Seite an hypnotisiert. Die Geschichte ist eine völlig andere, als ich erwartet habe. Denn eigentlich rechnete ich mit einer Story, die auch Horror beinhaltete, stattdessen wurde ich von einem Thriller gefesselt, wie man ihn besser nicht schreiben könnte. Von der ersten Seite an ist man mittendrin, begleitet Mariah auf ihrer Suche und möchte sie nicht mehr alleine lassen, was so viel heißt, als dass man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Obwohl nicht wirklich viel passiert, gerät man in einen Sog, der einen nicht mehr loslässt. Abbotts Schreibstil ist dermaßen bildhaft (und auch flüssig zu lesen), dass man die Ereignisse als Film in seinen Gedanken sieht. Die Ermittlungen sind absolut nachvollziehbar und die Geschichte kann auch mit einigen unerwarteten Wendungen aufwarten, so dass an keiner Stelle Langeweile aufkommt.

„Drei Bethanys“ gehört zu der Art von Büchern, die einen in jeder verfügbaren Minute danach greifen lassen, weil man wissen will (nein, wissen MUSS), wie es weitergeht. Immer wieder ertappte ich mich dabei, wie ich zwischen den Kapiteln das wunderschöne Cover ansah, weil es hervorragend zu der Atmosphäre des Buches passt. „Drei Bethanys“ macht süchtig, was man nicht von vielen Büchern in solch einem Maße behaupten kann. Die Seiten fliegen nur so dahin und man hängt immer noch ein Kapitel dran, weil man es eben muss. Jeff Abbott hat einen Thriller geschrieben, der eine unglaublich intensive Stimmung verströmt und außerordentlich authentisch ist. Die Charakterzeichnungen, allen voran die der Mariah, sind stimmig und glaubwürdig, so dass man mit den Protagonisten mitfiebert. Abbott legt einige falsche Spuren aus, denen man, wie Mariah, naiv folgt, bis man eines besseren belehrt wird. Der Spannungsbogen wird also durchgehend bis zum Finale aufrechterhalten.

Auch wenn die Geschichte letztendlich irgendwie  nichts überragend Neues bietet, so könnte ich mir „Drei Bethanys“ als absolut tollen Film vorstellen. Wahrscheinlich liegt es wirklich an den tollen Charakteren und den detaillierten Ermittlungen, dass mich dieses Buch derart begeistert hat. Und auch wenn das Ganze relativ ruhig über die Bühne geht, so bleibt im Nachhinein ein beeindruckendes Gesamtbild im Kopf des Lesers hängen. So und nicht anders sollte ein Thriller geschrieben sein. Jefff Abbott hat in mir definitiv einen neuen Fan seiner Romane gefunden. Und der Festa Verlag hat mich sowieso schon seit längerer Zeit mit seinem tollen Programm gefangen genommen. „Drei Bethanys“ ist zurecht in der Verlagsreihe „Must Read“ erschienen, denn diesen Roman sollte man tatsächlich unbedingt gelesen haben.

.

Fazit: Unbedingt lesen. Ein hervorragend geschriebener Thriller, der im Gedächtnis haften bleibt.

© 2020 Wolfgang Brunner für Buchwelten

Die Wächter von John Grisham

wächter

Erschienen als gebundene Ausgabe
im Heyne Verlag
insgesamt  448 Seiten
Preis: 24,00 €
ISBN: 978-3-453-27221-7
Kategorie: Thriller, Drama

.

Guardian Ministries ist eine Hilfsorganisation aus jungen Anwälten, die unschuldig Verurteilten zu Hilfe kommt. Einer dieser Häftlinge ist Quincy Miller, der für einen Mord einsitzt, den er nicht begangen hat. Anwalt Cullen Post macht sich auf die Suche nach neuen Beweisen und entdeckt dabei alte Beweisstücke, die eine große Verschwörung aufdecken, die damals zu Millers Verurteilung geführt haben.

.

Ein neuer Roman von John Grisham und ich werde sofort hellhörig. Auch wenn viele behaupten, seine neuen Geschichten wären längst nicht mehr das, was sie einmal waren, so behaupte ich schlichtweg das Gegenteil. Die Bücher sind nicht anders als seine ersten und die nachfolgenden. Grisham schafft es bei mir immer noch, mich bereits nach den ersten Seiten vollkommen in den Bann zu ziehen. So auch beim vorliegenden „Die Wächter“. Es ist vor allem auch erstaunlich, dass Grisham seine Justiz-Themen immer wieder in ein anderes, interessantes Gewand verpacken kann. Sicherlich fühlte ich mich so manches Mal an Grishams „Die Kammer“ erinnert, aber dennoch geht der Autor hier einen komplett anderen Weg, um das Thema Todesstrafe anzugehen. Schreibtechnisch bewegt sich „Die Wächter“ wieder auf hohem Niveau und aufgrund des flüssigen Schreibstils macht es ungemein Spaß, die Geschehnisse zu verfolgen. Auch „Die Wächter“ kann daher durchaus als Pageturner bezeichnet werden.

Was mich einigen, wenigen Szenen gestört hat, war, dass zu viele Namen in Erscheinung traten  und sich die Geschichte das ein oder andere Mal vom Haupterzählstrang gelöst und eigentlich Nebensächlichkeiten (andere Fälle) behandelt hat. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, denn letztendlich zählt das Gesamtbild, das im Kopf des Leser zurückbleibt, und auch bei diesem Roman wieder stimmt. Ähnlich wie bei Stephen King hat auch John Grisham eine „Wandlung“ in seiner Karriere durchgemacht und ich unterscheide (wie auch bei King) in „alten“ und „neuen“ Grisham. Und ich mag den „neuen“ Grisham auf alle Fälle, denn ihm gelingt es noch immer, eine unglaubliche Stimmung zu erschaffen, der man sich nicht entziehen kann und in der man sich als Leser absolut wohlfühlt. Grisham zählt in Sachen Justizthriller  noch immer zu den großen Schriftstellern, von dem man sich erhofft, es mögen noch viele Werke aus seiner Feder erscheinen.

In „Die Wächter“ prangert der Autor erneut die Machenschaften eines Rechtssystems an, in dem Vertuschung und vor allem Bestechungen eine große Rolle spielen. Seine Protagonisten wirken authentisch und sämtliche Handlungen nachvollziehbar. Versiert zeichnet er ein Bild der amerikanischen Justiz, bei dem nicht immer alles gerecht abläuft. Diese „Anklage“ des Systems ist fast schon ein Markenzeichen von John Grisham und macht seine Romane umso interessanter, zumal er diese Ereignisse, die bei ihm meist auf tatsächlichen Begebenheiten basieren, mit sehr detaillierten Informationen anreichert, die einem Laien zumindest den Hauch der Komplexität solcher Fälle vermitteln. „Die Wächter“ konnte mich erneut vollends überzeugen und ich freue mich schon jetzt auf ein neues Buch von John Grisham.

.

Fazit: Spannendes Justizabenteuer auf gewohnt hohem Niveau.

© 2020 Wolfgang Brunner für Buchwelten

Im Spukhaus von Jonathan Janz

Spukhaus

Erschienen als Taschenbuch
im FESTA Verlag
502 Seiten
14,99 €
ISBN: 978-3-86552-802-5
Kategorie: Thriller, Horror

.

Schriftsteller David Caine glaubt nicht an das Übernatürliche, obwohl er Bücher über dieses Thema schreibt. Ein Freund lädt ihn dazu ein, eine Zeit in einem Spukhaus zu verbringen, um eventuell ein neues Buch darüber zu schreiben.
Caine willigt ein und überdenkt seine Meinung über Geistererscheinungen immer mehr, als sich unheimliche Vorgänge ereignen. Außerdem lebt in der Nähe eine seltsame Familie, die Caine zu denken gibt. Und dann begegnet ihm plötzlich der Geist eines Mädchens, das er aus seiner Vergangenheit kennt und das Selbstmord begangen hat …

.

Ich war sehr gespannt auf diesen Roman, weil ich eine klassische Gruselstory erwartete, wie etwa die alten Filme aus den Hammer Studios. Jonathan Janz liefert mit „Im Spukhaus“ genau jene Stimmung ab, wenngleich auch „nur“ in der ersten Hälfte oder den ersten beiden Dritteln (der Übergang zwischen klassischem Horror und modernem Thriller ist sehr fließend), was aber keineswegs heißt, dass der Roman nicht durchgehend gut wäre. Janz führt den Leser behutsam, und eben auf die oben bereits erwähnte klassische Art und Weise, in seine Handlung ein und packt ihn mit seinem flüssigen Schreibstil, der das Buch zum Pageturner macht. Die klassischen und gruseligen Momente sind überwiegend in der ruhigen, ersten Hälfte des Romans zu finden, in der sich auch die wunderbare Atmosphäre aufbaut.

Schleichend überschreitet der Autor dann immer mehr die Grenze zwischen Horror und Thriller und steuert auf ein dramatisches Ende zu. Der Spannungsbogen wird konstant aufgebaut und die anfangs noch fast schon nostalgische Stimmung entwickelt sich immer mehr zu einem spannenden Abenteuer, in dem es nicht nur ausschließlich um übernatürliche Phänomene geht. Ich konnte mich teilweise sehr schwer von der Geschichte lösen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Vor allem auch seine Charakterbeschreibungen lassen den Leser mitfiebern, weil man die Personen „kennt“. Selbst bei den Nebenpersonen ist Jonathan Janz das hervorragend gelungen, so dass sich am Ende wirklich ein Gesamtbild ergibt, das man so schnell nicht mehr vergisst. An vielen Stellen dachte ich, dass sich dieser Plot absolut für eine Verfilmung eignen würde. Vielleicht kommen wir ja mal tatsächlich in den Genuss, diese stimmungsvolle Geschichte auf der Kinoleinwand anzusehen.

Jonathan Janz werde ich mir auf alle Fälle merken, denn sowohl sein sehr bildhafter Schreibstil als auch seine Ideen gefallen mir sehr. Erfreulicherweise verzichtet der Autor auch größtenteils auf übertriebene blutige Szenen, sondern setzt sie geschickt so ein, dass sie in die Handlung passen und niemals störend wirken. „Im Spukhaus“ ist eine gelungene Mischung aus Grusel, Drama und Thriller, die im Gedächtnis haften bleibt. Ich wünschte, es gäbe mehr solcher Bücher. Wie vom Festa Verlag gewohnt, passt auch das Coverbild absolut zur Geschichte und spiegelt die Atmosphäre der Story wider.

.

Fazit: Gelungene Mischung aus Grusel. Drama und Thriller.

© 2020 Wolfgang Brunner für Buchwelten

Tagebuch eines Killerbots von Martha Wells

killerbot

Erschienen als Taschenbuch
im Heyne-Verlag
insgesamt 574 Seiten
Preis: 15,99 €
ISBN: 978-3-453-32034-5
Kategorie: Science Fiction

.

Um der Menschheit bei der Besiedelung fremder Planeten zu helfen und für ihre Sicherheit zu sorgen, begleitet ein Killerbot diese Missionen. Während dieser Reisen und Einsätze entwickelt der Roboter ein immer größere (Selbst-)Bewusstsein und denkt über sein „Leben“ nach. Dies ist seine Geschichte …

.

Martha Wells Debütroman kann vollends überzeugen. Ich habe selten so mit einem Roboter mitgefiebert wie hier. Der Roman ist in vier Teile gegliedert, die gut und gerne auch Einzelgeschichten darstellen könnten, aber letztendlich im Gesamten gesehen dann doch eine Einheit bilden. Wells Humor ist absolut ansprechend und ich habe mich ein paar Mal dabei ertappt, wie ich während des Lesens ein Grinsen auf den Lippen hatte. Der Roboter ist manchmal sogar menschlicher wie ein Mensch und seine Gedanken sind absolut nachvollziehbar. Der Killerbot ist zudem noch ein Serien-Nerd, was ihn nochmal sympathischer macht. 😉
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich, bis auf ein paar Ausnahmen, die sich in komplizierten Schachtelsätzen niederschlagen, sehr flüssig lesen. Es ist auch sehr interessant, dass man das Buch, obwohl im Grunde genommen gar nicht viel passiert, nicht aus der Hand legen kann. Das liegt anscheinend tatsächlich an der äußert humorvollen Art und Weise, wie die Abenteuer geschildert werden.

Die teils ironische Selbsterkenntnis der Künstlichen Intelligenz macht unglaublich Spaß und erinnert in vielen Dingen an menschliche Verhaltensweisen. Da die vier Geschichten wohl einmal als Einzelerzählungen veröffentlicht wurden, ergeben sich jetzt im Sammelband hin und wieder Wiederholungen, die man bei einer Gesamtveröffentlichung durchaus hätte weglassen können. Aber mich haben die wiederkehrenden Beschreibungen gar nicht mal so gestört, weil sie eben schlichtweg unterhaltsam waren und den Charakter des Cyborgs unterstrichen haben.
Martha Wells’ Schreibstil ist im Prinzip zwar einfach gehalten, aber dennoch geht sie an manchen Stellen auch ein gewisses Sprachexperiment ein, das mir außerordentlich gefallen und mich sogar hin und wieder an Iain Banks’ „Die Spur der toten Sonne“ erinnert hat. Alleine deswegen nimmt dieser Science-Fiction-Roman eine besondere Stellung bei mir ein.

Obwohl sich die vier Geschichten an manchen Stellen ein wenig gleichen, zieht sich dennoch ein roter Faden durch das ganze Buch, so dass es an keiner Stelle langweilig wird, auch wenn man den Roman innerhalb ein paar Tagen, also sozusagen „am Stück“, liest. Ich werde mir den Namen Martha Wells definitiv merken, weil sie der Science Fiction irgendwie auch eine neue Richtung verliehen hat, die mir gefällt. Alles, das in dieser technisch hochentwickelten Welt spielt, wirkt authentisch, aber durch die permanente Erwähnung von Serien zieht sich auch ein zeitgenössischer Faktor durch die Handlung, der die Glaubwürdigkeit der Handlung unterstützt. Ich fühlte mich durchgehend gut unterhalten und mehr habe ich von dem Werk auch nicht erwartet.

.

Fazit: Ein Cyborg wird menschlich. Unterhaltsam, spannend und amüsant.

©2020 Wolfgang Brunner für Buchwelten

Cheap Chops of Horror von Patrick Peters

Cheap

Erschienen als Taschenbuch
im Eigenverlag
238 Seiten
9,99 €
ISBN: 978-179198921-7
Kategorie: Anthologie, Horror, Hardcore

.

Diese Kurzgeschichten sprengen die Realität. Elf Stories, die unterschiedlicher nicht sein könnten, entführen den Leser in eine andere Welt: Krieg, Pornosucht, Untreue, Mord, Rache, Geister aus der Vergangenheit, Splatter, Internetwahnsinn und ein Tor in die Hölle.

.

Es macht immer wieder ungemein Spaß, wenn man einen neuen Autor entdeckt, der weiß, wie man mit Worten umgeht und der ein hervorragendes Gespür für Sprache hat. So geschehen bei Patrick Peters, der mich mit seiner Anthologie „Cheap Chops of Horror“ schon beim ersten Satz packen konnte, der da lautet: „Alberts Lächeln zerplatzte, als ihn das Schrapnell mitten ins Gesicht traf.“ Damit hat mich Peters gekriegt und ich konnte das Buch für die nächsten beiden Geschichten nicht mehr aus der Hand legen, so fasziniert war ich von seiner Ausdrucksweise. Noch faszinierender fand ich, dass der Autor unter anderem Themen behandelt, die unter die Rubrik „Extrem Horror“ fallen, bei ihm aber dennoch ein hohes Niveau vorweisen, was bei vielen Büchern dieser Art leider nicht der Fall ist. Patrick Peters weiß sich also auszudrücken und das ist auch schon der erste Punkt, der an dieser Anthologie absolut hervorzuheben ist.

Doch es ist nicht nur der wunderbare, flüssige Schreibstil, der diese Horrorgeschichten gegenüber den meisten anderen auf dem Markt hervorhebt, es sind auch noch die uneingeschränkt genialen Ideen und Plots, die in jeder Hinsicht überzeugen. Peters schreibt sehr hochwertig, aber auch sehr bildhaft, so dass man jede seiner Szenen als Film vor sich sieht, was dem Schriftsteller einen zusätzlichen Punkt verschafft. Jede seiner Stories hat einen gewissen Reiz, dem man unverzüglich verfällt und der einen dann auch bis zum Ende nicht mehr loslässt. Wie man aus meinen Worten herauslesen kann, bin ich ein klein wenig begeistert. 😉 Patrick Peters hat auf jeden Fall in mir einen neuen Fan gefunden, der schon jetzt ziemlich neugierig ist, was da Neues auf ihn zukommt. Aufgrund des hervorragenden Schreibstils würde ich mir auf alle Fälle einen Roman von ihm wünschen, denn ich könnte mir da eine sehr atmosphärische Geschichte vorstellen.

Zurück zur vorliegenden Anthologie: Es sind einige Geschichten, die mir besonders gefallen haben. Darunter befindet sich auf alle Fälle „Whatsdeath“, die ich fast als meine Lieblingsstory bezeichnen möchte. Dieser hochaktuelle Umgang mit der Problematik  sozialer Medien hat mich geflasht, weil sehr viel Wahres (und Erschreckendes) in dieser Geschichte steckt. Aber auch „Third Roommate“ oder „Kill The Bloody Ghosts“ haben es storytechnisch in sich. Peters’ Geschichten ergeben Sinn, regen zum Nachdenken an und in ihnen verstecken sich oftmals sozialkritische Aspekte zwischen den Zeilen. Das gefällt mir und es macht unglaublich Spaß, diese Ergebnisse zu lesen. Interessant ist auch, dass sich der Autor auf verschiedenen Ebenen bewegen kann: vom klassischen Horror über Science-Fiction angehauchte Krimis bis hin zu fast schon pornografischen Odysseen kann er über so ziemlich alles erzählen und behält dabei immer ein gewisses, sprachliches Niveau, das mich überzeugt. Peters begibt sich zwar des Öfteren unter die Gürtellinie, verlässt aber niemals die sprachliche Qualität dabei.

.

Fazit: Uneingeschränkte Leseempfehlung für Freunde harter Kost, die sich aber immerzu auf sprachlich hohem Niveau bewegt und zum Nachdenken anregt.

© 2020 Wolfgang Brunner für Buchwelten

Das Haus der tausend Welten von T.S. Orgel

Haus

Erschienen als Taschenbuch
im Heyne-Verlag
insgesamt 588 Seiten
Preis: 14,99 €
ISBN: 978-3-453-31979-0
Kategorie: Fantasy

.

Die Zauberin Stern schlägt sich einigermaßen durchs Leben, bis ihr eines Tages der Schlüssel zum Haus der tausend Welten in die Hände fällt. Der Legende nach soll es dort unendlich viele Räume geben, die mit Schätzen und Artefakten gefüllt sind. Gemeinsam mit ihren Gefährten Fuchs, Ako, Baelis und Salter betritt Stern dieses sagenumwobene Haus, um dessen Geheimnisse zu ergründen. Doch sie haben keine Vorstellung, was sie im Inneren dieses mysteriösen Gebäudes erwartet …

.

Nachdem mich die Gebrüder Orgel mit ihrem Science-Fiction-Roman „Terra“ richtiggehend begeistert hatten, war ich natürlich darauf gespannt, was mich bei ihrem neuen Fantasyroman erwarten würde. So sehr mir der obengenannte „Terra“ gefallen hat, so sehr enttäuschte mich leider „Das Haus der tausend Welten“. Was episch und innovativ klingt, entpuppt sich weitestgehend als leere Hülle, die, zumindest aus meiner Sicht, unspektakulär und auch langatmig dahinplätschert. Es ist beileibe nicht so, dass der Roman nicht gute Unterhaltung bieten würde, aber mich haben zum Beispiel die Schicksale sämtlicher Charaktere von Anfang bis Ende kalt gelassen. Ich fand einfach keinen Bezug zu den Figuren und muss gestehen, dass ich sie sogar ein paar Mal während des Lesens verwechselt hatte. Sie waren letztendlich auch tatsächlich beliebig austauschbar und meiner Meinung nach viel zu wenig mit Leben erfüllt.

Sicherlich war auch hier wieder ein Humor vertreten, der mich größtenteils amüsierte. Dennoch fehlte dem Werk das gewisse Etwas, das T. S. Orgel bei „Terra“ so hervorragend hinbekommen hatten. Es gab Stellen, da hätte ich das Buch am liebsten abgebrochen, und dann gab es wiederum Begebenheiten, die mich hoffen ließen, dass sich die Geschichte doch noch in eine andere Richtung entwickeln würde. Letztendlich bestand der Roman für mich nur aus einem steten Auf und Ab, bei dem ich mich niemals so richtig entscheiden konnte, ob es mir nun gefallen oder eben nicht gefallen würde. Ich war permanent unschlüssig, was ich von „Das Haus der tausend Welten“ halten sollte. Einerseits beherbergte es durchaus faszinierende Ideen, die aber nie so zur Geltung kamen, wie ich es mir gewünscht hätte. Manchmal war das Ganze auch sehr wirr beschrieben, so dass ich gar nicht genau wusste, wo, wie und mit wem sich das alles abspielte. Ich verlor tatsächlich an einigen Stellen irgendwie die Übersicht. Dennoch habe ich durchgehalten und wurde dann mit einer Wendung belohnt, die mir von der Idee her wiederum sehr gefallen hat.

Man möge mir verzeihen, dass ich mein Nichtgefallen nicht einmal richtig Ausdruck verleihen kann, was wahrscheinlich daran liegt, dass mich das Buch letztendlich nicht vollends enttäuscht hat, sondern auf gewisse Art und Weise dennoch einen Reiz auf mich ausgeübt hat.  Es ist für mich nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Der Schreibstil bewegt sich auf einem annehmbaren Niveau, wobei mir ein paar Ausdrücke aufgefallen sind, die mir nicht gefallen haben und auch die Fantasy-Atmosphäre störten. Wer einen klassischen Fantasyroman erwartet, wird mit Sicherheit enttäuscht sein, denn die Autoren haben eher eine moderne Saga erschaffen, wenn man die Dialoge der Protagonisten näher betrachtet. Alles in allem hätte ich mir schlichtweg mehr erwartet, vor allem eine stimmungsvollere Beschreibung des Hauses und eine epischere Handlung. Jedoch bin ich vollkommen davon überzeugt, dass „Das Haus der tausend Welten“ seine Anhänger finden wird, die sich auf die Geschichte, so wie sie verfasst ist, einlassen können. Mein Fall war es dieses Mal leider nicht so ganz.

.

Fazit: Originelle Ideen, die allerdings bedeutend mehr Potential gehabt hätten.

© 2020 Wolfgang Brunner für Buchwelten

Genom von A.G. Riddle

genom

Erschienen als Taschenbuch
bei Heyne
insgesamt 540 Seiten
Preis: 10,99 €
ISBN: 978-3-453-43939-9
Kategorie: Action, Science Fiction

.

Nachdem Ausbruch der Pandemie (siehe Band 1 der Reihe), versuchen Desmond Hughes und Dr. Peyton Shaw die Beweggründe der Organisation zu verstehen, die hinter diesem Vorgehen steckt. Ihre Nachforschungen führen ins Jahr 2003 zurück, wo ein Wissenschaftler das erste menschliche Genom analysierte und dabei eine Entdeckung machte, die Darwins Evolutionstheorie auf den Kopf stellt. Das Schicksal der ganzen Menschheit steht auf dem Spiel, denn die Pandemie war nur der Anfang eines gigantischen Plans …

.

Man muss den ersten Teil dieser neuen Reihe von A.G. Riddle gelesen haben, um den Ereignissen des zweiten folgen zu können. Die Fortsetzung, und gleichzeitig der abschließende Teil der Extinction-Reihe, schließt nämlich nahtlos an die Geschehnisse aus „Pandemie“ an. Der Roman entfernt sich, wie schon ab der Mitte des ersten Teil vom weltumfassenden Seuchenausbruch und spinnt die Idee um eine Verschwörung weiter. Diese Entwicklung gefiel mir außerordentlich gut, obwohl ich mir die Stimmung manchmal zurückwünschte, die am Anfang des ersten Teils durch den Ausbruch der mysteriösen Krankheit aufgekommen war. Aber Riddle entwickelt die Geschichte konsequent weiter und entführt den Leser zurück in die Vergangenheit und auch an Bord des U-Boots „Beagle“, das der Leser im Prolog des ersten Teils kennengelernt hat.

Es ist unglaublich spannend, wie Riddle den drohenden Untergang der Menschheit beschreibt. Seine Charaktere bleiben nach wie vor authentisch und man ist mitten im Geschehen und fiebert dementsprechend mit. Riddle stellt mit diesem Buch erneut unter Beweis, dass er hervorragend Geschichten erzählen kann und auch Wert auf seine Charaktere beziehungsweise deren Entwicklung legt. Er ist einer der wenigen Autoren, die es schaffen, gut recherchierte Wissenschaft in einen atemberaubenden, spannenden Plot unterzubringen. Gerade die Mischung aus Abenteuer, Science Fiction, Wissenschaft und Verschwörungsthriller macht „Genom“, wie auch schon der Vorgänger „Pandemie“ zu einem kurzweiligen Leseerlebnis, das keine Wünsche offen lässt. Die aus dem ersten Teil offenen Fragen bezüglich Desmond Hughes’ und Peyton Shaws Vergangenheit werden zufriedenstellen aufgelöst  und ergeben ein rundes, stimmiges Gesamtbild. Durch die kurzen Kapitel fliegt man genau wie beim ersten Teil nur so durch das Buch.

Auch wenn die Story gut und gerne noch hätte weitergehen können, entschied sich der Autor bereits nach diesem zweiten Band für ein Ende, obwohl die Geschichte ursprünglich als Trilogie gedacht war. Doch Riddle hat sich richtig entschieden, denn insgesamt gesehen wäre ein weiterer Band höchstwahrscheinlich nur noch ein unnötiges Aufbauschen der Handlung gewesen. So aber bekommen die Leser zwei gut recherchierte Bücher mit einem spannenden Plot geliefert, den man nicht so schnell vergisst. Ähnlich wie bei den Romanen von Michael Crichton, Matthew Reilly und James Rollins erwartet den Leser ein filmreifes Abenteuer, das man sich während des Lesens permanent auf der großen Kinoleinwand vorstellt. Man kann nicht mehr von einem Buch dieser Art erwarten. Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Romane von A.G. Riddle, der sich mit „Pandemie“ und dem vorliegenden „Genom“ wieder in meiner Rangliste von Autoren wissenschaftlicher Thriller nach oben katapultiert hat.

.

Fazit: Würdiger Abschluss der Extinction-Serie. Spannung mit wissenschaftlichem Tiefgang.

©2020 Wolfgang Brunner für Buchwelten

Pandemie (Extinction-Reihe Band 1) von A.G. Riddle

Pandemie

Erschienen als Taschenbuch
bei Heyne
insgesamt 798 Seiten
Preis: 10,99 €
ISBN: 978-3-453-43940-5
Kategorie: Action, Science Fiction

.

Im Nordosten Kenias bricht eine Krankheit aus, die sich wie ein Flächenbrand ausbreitet und schon bald zu Pandemie wird. Der Wissenschaftler Desmond Hughes und seine Begleiterin Peyton Shaw, die bei der Seuchenschutzbehörde arbeitet, kommen einem erschreckenden Geheimnis auf die Spur, das darauf hindeutet, dass das Ende der Menschheit unter Umständen sogar gewollt war …

.

Schon bei den ersten Seiten fühlte ich mich an den grandiosen Roman „… und das Leben geht weiter“ (auch bekannt unter „And the Band Played on“) von Randy Shilts erinnert, in dem es um die Entdeckung und den Ausbruch von AIDS geht. Auf ähnliche Weise wirft A.G. Riddle seine Leser in ein Szenario, das einem Albtraum gleicht, vor dem jeder Mensch Angst hat: Eine Epidemie, die sich zu einer weltweiten Pandemie entwickelt und gegen die man in den ersten Tagen keinerlei Gegenmittel zur Verfügung hat, weil man gar nicht weiß, worum es sich überhaupt handelt.  Riddle hat hervorragend recherchiert. Durch seine Beschreibungen wird das Grauen sehr deutlich und man meint tatsächlich, man wäre mittendrin im Geschehen. Geschickt wechselt der Autor aber dann die Perspektive und nimmt uns mit auf eine spannende Abenteuergeschichte, in der man Desmond Hughes begleitet und mit ihm rätselt, worum es bei der ganzen Sache eigentlich geht. Durch Hughes, der genauso im Ungewissen ist, wie der Leser, wird „Pandemie“ zum Pageturner, weil man natürlich unbedingt in Erfahrung bringen möchte, wie es weitergeht und was hinter dem Seuchenausbruch steckt.

Die Geschichte ist enorm spannend erzählt und machen die knapp 800 Seiten tatsächlich zu einem kurzweiligen Lesevergnügen. Das liegt zum einen am guten und flüssigen Schreibstil Riddles, aber auch an den kurz gehaltenen Kapiteln, so dass man sich immer wieder sagt: „Eines geht noch.“
Interessant finde ich auch, wie „episch“ Riddle seinen Plot konzipiert hart und plötzlich in eine ganz andere Richtung lenkt, als man anfangs gedacht hatte. Das macht „Pandemie“ noch zusätzlich spannend, denn man weiß irgendwann tatsächlich nicht mehr, wohin die Geschichte führt. Die Charaktere der Protagonisten waren für mich sehr authentisch beschrieben, so dass ich sie mir auch gut vorstellen konnte. Es war wie eine Art Film, der durch die detaillierten Beschreibungen, während des Lesens vor meinem inneren Auge abgelaufen ist. Der erste Teil der „Extinction“-Reihe vermischt wissenschaftliche Fakten, die übrigens hochinteressant sind, mit knallharter Action. Daraus entsteht ein unglaublich intensives Leseerlebnis, dessen Sog man sich nur schwer entziehen kann.

Einziger Kritikpunkt meinerseits: Obwohl sich das Ende über einige Seiten zieht, wirkte es auf mich im Endeffekt wie auf die Schnelle hingeschrieben. Die Actionszenen gehen irgendwie Schlag auf Schlag und, obwohl ich mir kurioserweise während des Lesens ein Ende gewünscht habe, ging es mir dennoch zu schnell. Klingt zwar widersprüchlich, aber genau so fühlte es sich für mich an. Nichtsdestotrotz nahm das nichts von der spannenden Handlung und ich bin wirklich schon sehr gespannt, wie Riddle die Thematik weiterführt. Der Grundgedanke ist auf jeden Fall einer, der mich gar nicht mehr in Ruhe lässt, weil er den Kern, wie es in unserer Welt zugeht, trifft. Die Forderungen der „Terroristen“ kann ich nachvollziehen, obwohl sie mit ihrem Handeln nicht auf meine Zustimmung stoßen. Aber genau diese Gegensätzlichkeit ist es, die den Plot so interessant machen. A.G. Riddle steht mit seinem Schreibstil und seinen Spannungsbögen für mich auf jeden Fall auf einer Höhe mit Matthew Reilly oder James Rollins.

.

Fazit: Sehr spannender Auftakt einer actionreichen Dystopie.

© 2020 Wolfgang Brunner für Buchwelten

Liste gelesener Bücher 2010

++ Meine Leseliste 2020 ++

#lesefieber #schongelesen #leselistedesjahres #washabeichgelesen 

 

4) 05.03.2020 – Das Allerweltshaus von Ralf Isau

3) 17.02.2020 – Der Schrei des Eisvogels von Reginald Hill

02) 28.01.2020 – Welch langen Weg die Toten gehen von Reginald Hill

01) 03.01.2020 – Freddie Mercury von Lesley-Ann Jones

Das Herz des Ozeans von Karen White/Beatriz Williams/Lauren Willig

herz

Erschienen als Taschenbuch
bei Blanvalet
insgesamt 542 Seiten
Preis: 11,00 €
ISBN: 978-3-7341-0834-1
Kategorie: Drama, Liebe

.

Die Schriftstellerin Sarah Blake entdeckt Nachlass ihres Urgroßvaters, dass dieser einst Steward auf der RMS Lusitania war, die während des Ersten Weltkriegs von einem deutschen U-Boot versenkt wurde. Bei ihren Recherchen stößt sie auf den Politiker Robert Langford, dessen Familie ebenfalls mit den tragischen Ereignissen  jenes Aprils im Jahre 1915 verbunden ist. Die beiden erleben die Begebenheiten der Vergangenheit hautnah mit, als sie immer wieder auf neue Spuren stoßen.

.

Alleine das Cover drückt deutlich aus, was einen bei „Das Herz des Ozeans“ erwartet. Zudem kommt dann noch der Titel dazu und die Tatsache, dass das ganze Drama auf einem Schiff geschieht, das sinkt. Mag im ersten Moment wie ein müder Abklatsch der „Titanic“-Tragödie klingen, trifft es aber nicht ganz. Denn das von drei (!!!) Autorinnen verfasste Liebesdrama bietet neben dem zu erwartenden „Kitsch“ auch eine gut recherchierte, historische Geschichte rund um das Unglück und den Untergang der RMS Lusitania. „Das Herz des Ozeans“ ist in erster Linie wahrscheinlich ein Roman für Frauen, da er sich natürlich erst einmal um die Liebe dreht. Doch es gibt mit Sicherheit auch Männer wie mich, die sich in solch eine Geschichte fallen lassen können und ihren Spaß daran haben. Ich interessiere mich seit meiner Jugend für Schiffsunglücke, insbesondere dem der Titanic, und war natürlich neugierig, wie das Thema der Lusitania hier behandelt wird. Ich war wirklich angenehm überrascht, wie die drei Autorinnen es geschafft haben, eine unglaublich intensive Atmosphäre einzufangen, wenn man sich in die Vergangenheit des Jahres 1915 begibt.

Sicherlich fühlt man sich des Öfteren an die Ereignisse der Titanic erinnert (und ich denke, das war von den Autorinnen auch so beabsichtigt), aber das war letztendlich gar nicht schlimm, sondern sogar äußerst spannend und unterhaltsam. Was ich persönlich sehr geschickt fand, war die Einteilung des Buches in die Sichtweisen drei verschiedener Frauen. Vielleicht haben die Autorinnen ihre Zusammenarbeit auch dahingehend gelöst, in dem jede von ihnen eine dieser drei Frauenrollen übernahm. Fakt ist, dass man keinerlei unterschiedliche Schreibstile zwischen diesen Kapiteln erkennen kann, was für mich fast schon eine Meisterleistung darstellt. 😉
Zwei dieser Kapitel handeln in der Vergangenheit auf der Lusitania und eines erzählt die Geschichte der Gegenwart, in der die Protagonistin Nachforschungen anstellt (und sich dabei in einen Mann verliebt). Gerade diese abwechselnden Kapitel ließen mich dieses Buch förmlich verschlingen, so rasant lasen sich diese Geschichten. Die Handlung in der Gegenwart erinnerte mich des Öfteren tatsächlich an die hervorragende Highland-Saga von Diana Gabaldon.

Alles in allem habe ich mich hervorragend unterhalten und die Reise zurück auf die RMS Lusitania genossen. Die Liebesgeschichte(n), vor allem die der Gegenwart, hat mich oftmals ergriffen, weil sie sehr emotional und authentisch geschildert wurde. Sicherlich passieren solche Begegnungen wie im Märchen relativ selten, aber aus eigener Erfahrung kann ich behaupten, dass es sie gibt. 🙂
Der Schreibstil aller drei Autorinnen hat mir sehr gefallen und mich vor allem gepackt. Die Ereignisse und Örtlichkeiten wurden detailliert und mitunter sehr bildhaft beschrieben, so dass sich der Roman oftmals wie eine Art Film im Gedächtnis offenbarte. „Das Herz des Ozeans“ hat mich auf alle Fälle so überzeugt, dass ich mir früher oder später auch das Erstlingswerk dieses Autorentrios mit dem Titel „Das saphirblaue Zimmer“ zulegen werde. Für Freunde von Liebesdramen, aber auch für historisch interessierte Fans der Schifffahrt absolut zu empfehlen.

.

Fazit: Spannend, authentisch, emotional und in höchstem Maße unterhaltsam.

© 2020 Wolfgang Brunner für Buchwelten